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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Chancen und Grenzen des IFD bei der Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen

Ein abgestuftes Konzept betrieblicher Integration und Begleitung - Ein Workshop der Fachtagung der BAG-UB vom 27.-29.11.2002



Autor/in:

Schnippering, Andreas


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

Impulse, 2003, Nummer 25 (Ausgabe März), Seite 20-22, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

2003



Link(s):


Link zu 'Impulse' Nummer 25 (PDF | 1,70 MB)


Abstract:


Um die Chancen und Grenzen von Integrationsfachdiensten bei der Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen ging es bei einem Workshop der Fachtagung der BAG UB vom 27. bis 29.11. 2002.

Der Artikel geht zunächst auf die besonderen Anforderungen ein, die bei der Integration von Menschen mit seelischen Behinderungen an die Integrationsfachdienste gestellt werden, sowie auf die hier bestehenden strukturellen Probleme, die den Betroffenen den Zugang zu Arbeit und Beschäftigung erschweren.

Anschließend wird der neue Integrationsfachdienst im Märkischen Kreis vorgestellt, der bis 2001 vom Klinikum Lüdenscheid aus betrieben wurde und seit der Neuorganisation behinderungsübergreifend mit zwei Kooperationspartnern im Kreis zusammenarbeitet, und zwar mit der Zielsetzung, Rahmenbedingungen für gleichwertige Vermittlungschancen für Menschen mit psychischen Behinderungen zu schaffen.

Zudem bietet die Abteilung IFD am Klinikum Lüdenscheid neben den Kernaufgaben eines Integrationsfachdienstes einige ergänzende Bausteine bei der Rehabilitation und Integration seelisch Behinderter an, wie etwa betriebliche Qualifizierung und Assessment.

Das Fazit hält fest, dass die Zusammenführung verschiedener Angebotsmodule beim Integrationsfachdienst Vorteile für die berufliche Integration von Menschen mit psychischer Behinderung hat. Als eher günstige Rahmenbedingungen haben sich insbesondere bewährt:
1) Ein niederschwelliges Beratungsangebot, gegebenenfalls mit Fähigkeits- und Belastungserprobung, teilweise noch im klinischen Behandlungsstadium;
2) Die Differenzierung von Beschäftigungs- und Trainingsangeboten bezogen auf individuelle Leistungsniveaus;
3) Durchlässigkeit der unterschiedlichen Angebote bei weitgehender Kontinuität der Betreuungsperson.
4) Individuelle Schulungsangebote und begleitendes Training;
5) Verknüpfung von psychiatrischen und berufsintegrativen Hilfen sowie Vernetzung mit anderen regionalen Diensten und Anbietern.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Tagungsdokumentation / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Fachmagazin Impulse
Homepage: https://www.bag-ub.de/impulse

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/3349


Informationsstand: 24.06.2003

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