Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zur Situation der Integrationsfachdienste - vgl. §§ 109-115 SGB IX

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) März 2003



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)


Quelle:

Impulse, 2003, Nummer 25 (Ausgabe März), Seite 37-42, Hamburg: Eigenverlag, ISSN: 1434-2715


Jahr:

2003



Link(s):


Link zu 'Impulse' Nummer 25 (PDF | 1,70 MB)


Abstract:


Der Artikel beschreibt ausführlich die gesetzliche Grundlage zur flächendeckenden Einrichtung von Integrationsfachdiensten (IFD), sowie deren gesetzlich festgelegte Ziele und Aufgaben im Sinne als ambulante professionelle Dienstleister zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben.

Gleichzeitig erfolgt eine Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) sowie anderer Institutionen zur Situation insgesamt beziehungsweise zur Arbeit der Integrationsfachdienste, welche im großen und ganzen deutlich positiv bewertet wird. Allerdings werden auch einige Kritikpunkte und Bereiche aufgeführt, in denen klarer Handlungs- und Verbesserungsbedarf besteht.

Diese Punkte lassen sich unter folgenden Überschriften zusammenfassen:
- Finanzierung, Zielgruppe und Aufgaben
Der gegenwärtig gültige Finanzierungsmodus der IFD hat zur Folge, dass bestimmte Zielgruppen, die in der Vergangenheit noch erfolgreich vermittelt wurden, kaum noch erfasst werden.

- Niedrigschwelliger Zugang
Der niedrigschwellige Zugang zu den IFD hat sich bislang als ein wesentliches Erfolgskriterium erwiesen und ist deshalb für die Zukunft sicherzustellen.

- Verträge und Zielvereinbarungen
Die gesetzlich vorgeschriebenen 3-jährigen Vergütungsvereinbarungen sind immer noch eher die Ausnahme als die Regel. Dadurch fehlt den IFD-Trägern eine finanzielle Planungsgrundlage.

- Wahlmöglichkeiten
Viele Eltern wünschen sich für ihre behinderten Kinder nach deren Schulabschluss berufliche Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen. Diese Eltern werden zwar auf die verschiedenen zuständigen Stellen, unter anderem den IFD, hingewiesen, doch die genannte Zielgruppe kann vielfach von den IFD zur Zeit nicht beraten werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 192 SGB IX Integrationsfachdienste: Begriff und Personenkreis
§ 193 SGB IX Integrationsfachdienste: Aufgaben
§ 194 SGB IX Integrationsfachdienste: Beauftragung und Verantwortlichkeit
§ 195 SGB IX Integrationsfachdienste: Fachliche Anforderungen
§ 196 SGB IX Integrationsfachdienste: Finanzielle Leistungen
§ 197 SGB IX Integrationsfachdienste: Ergebnisbeobachtung
§ 198 SGB IX Integrationsfachdienste: Verordnungsermächtigung




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Fachmagazin Impulse
Homepage: https://www.bag-ub.de/impulse

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0141/3355


Informationsstand: 24.06.2003

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