Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Pass auf dich auf: Stress, Druck, Überanstrengung - Arbeit ist ein Gesundheitsrisiko


Autor/in:

Krol, Beate


Herausgeber/in:

Aktion Mensch e.V.


Quelle:

MENSCHEN. das magazin, 2012, Ausgabe 3, Seite 70-73, Kassel: Publikom Z, ISSN: 1611-9576


Jahr:

2012



Abstract:


Zusammenfassung in Standard-Sprache:

Die Autorin befasst sich mit dem Thema Burnout. Als Burnout bezeichnen Mediziner und Psychologen die chronische Erschöpfung eines Menschen. Die Krankheit hat in ihren Symptomen viele Parallelen zur Depression und ist oft mit der Situation auf der Arbeit verbunden.

Im Falle von Herrn E., einem ehemaligen Busfahrer, hat sich diese Krankheit so negativ auf seine Tätigkeit ausgewirkt, dass er sie nicht mehr ausüben konnte. Bei Frau K. jedoch, einer Büromitarbeiterin, konnte nach Eintritt der Krankheit ein Gespräch mit ihrem Vorgesetzten weiterhelfen. Sie muss nur noch zwei Tage ins Büro kommen, an den anderen Tagen arbeitet sie zu Hause. Da sie sich die Zeit nun besser einteilen und sich mehr um ihre kranke Mutter kümmern kann, geht es ihr wieder besser.

Damit Erkrankte zukünftig bessere Arbeitsbedingungen vorfinden, muss die Bereitschaft der Mitarbeiter da sein, an Programmen und Initiativprojekten teilzunehmen. Andererseits sind aber auch die Politiker gefordert. Sie könnten dafür sorgen, dass der Schutz der Psyche im Grundgesetz verankert wird und mehr Kontrolleure eingesetzt werden, die prüfen, ob Firmen den gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsschutz tatsächlich einhalten.

Zusammenfassung in Leichter Sprache:

Wenn Arbeit krank macht.
Manchmal ist Arbeit sehr anstrengend. Eine Schuhverkäuferin muss sich oft bücken. Darum bekommt sie Rückenschmerzen.

Arbeit kann gefährlich sein. Auf Baustellen passieren viele Unfälle.

Auch zu viel Arbeit kann krank machen.

Zum Beispiel:
Herr E. war Bus-Fahrer. Er musste sehr viel arbeiten. Und er war immer für seine Arbeit da. Davon ist er krank geworden. Er konnte plötzlich nichts mehr hören. Und seitdem pfeift es laut in seinen Ohren.

Es gibt aber auch gute Beispiele. Frau K. ging jeden Tag ins Büro. Danach musste sie ihre Mutter pflegen. Das wurde ihr zu viel: sie wurde krank. Sie hat mit ihrem Chef geredet. Jetzt muss sie nur noch 2 Tage ins Büro. An den anderen Tagen arbeitet sie zuhause. Da kann sie sich die Zeit besser einteilen. So kann sie ihre Mutter besser pflegen. Seitdem geht es ihr wieder gut.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Leichte Sprache




Bezugsmöglichkeit:


MENSCHEN. das magazin
Homepage: https://www.aktion-mensch.de/magazin/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0145/0016


Informationsstand: 02.08.2012

in Literatur blättern