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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wege zur beruflichen Integration: Berufsvorbereitende Maßnahmen und überbetriebliche Ausbildung in Berufsbildungswerken


Autor/in:

Elsner, Heike


Herausgeber/in:

Deutsche Epilepsievereinigung e.V.


Quelle:

Einfälle, 2002, 21. Jahrgang (Nummer 83), Seite 23-27, Berlin: einfälle, ISSN: 0177-2716


Jahr:

2002



Abstract:


Für viele Menschen mit Epilepsie hat die Erkrankung eine Verunsicherung in ihre bisherige Lebensplanung gebracht. Sei es, dass der bisherige Wunschberuf plötzlich nicht mehr zu verwirklichen scheint, oder dass nach einer schweren Erkrankung Zweifel bestehen, ob sie den Anforderungen am Arbeits- oder Ausbildungsplatz noch oder schon wieder gewachsen sind. Der Gesetzgeber sieht in Fällen, in denen eine Person besondere Hilfen braucht, um zu einer Berufsausbildung zu kommen, unterschiedliche berufsvorbereitende Maßnahmen vor.

Für an Epilepsie erkrankte Menschen kommen dabei folgende Maßnahmen in Frage:
- Arbeitserprobung
- Berufsfindung
- Förderlehrgang der Zielgruppe 1

Diese Maßnahmen werden in aller Regel vom Arbeitsamt finanziert, nur selten ist ein anderer Kostenträger zuständig. Sie werden in verschiedenen Rehabilitationseinrichtungen durchgeführt, und es gibt sie auch bei freien Trägern wohnortnah.

Im ersten Teil des Artikels werden die drei genannten berufsvorbereitenden Maßnahmen näher erläutert, wobei auch darauf eingegangen wird, welche Maßnahme für welche Personen warum geeignet ist. Anschließend wird ausführlich die überbetriebliche Ausbildung in Berufsbildungswerken beschrieben. Berufsbildungswerke (BBW) sind überbetriebliche Ausbildungsstätten für Menschen mit Behinderungen, die eine berufliche Erstausbildung erhalten sollen. Zur Zeit gibt es etwa 52 BBW mit rund 15.600 Arbeitsplätzen in etwa 200 Berufen, verteilt über das ganze Bundesgebiet, und zum Teil spezialisiert auf die Ausbildung von Menschen mit bestimmten Behinderungsformen. So gibt es ein Berufsbildungswerk speziell für Menschen mit Epilepsie (BBW Bethel in Bielefeld). Der Artikel zeigt auf, wann eine Ausbildung in einem BBW für junge Menschen mit Epilepsie in Frage kommt, und erläutert zudem die Vor- und Nachteile einer solchen überbetrieblichen Ausbildung.

Der Artikel ist dem Buch Epilepsie und Arbeit entnommen, herausgegeben von Norbert van Kampen, Heike Elsner (2002), erschienen im Verlag einfälle, Berlin.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Menschen mit Epilepsie am Arbeitsplatz | REHADAT-Gute Praxis




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Einfälle - Mitgliederzeitschrift der Deutschen Epilepsievereinigung
Homepage: https://www.epilepsie-vereinigung.de/wir/mitgliederzeitschri...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0148/0002


Informationsstand: 23.01.2003

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