Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Anforderungen an ärztliche Gutachten aus sozialrichterlicher Sicht


Autor/in:

Keller, Fritz


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2002, 98. Jahrgang (Heft 1), Seite 4-9, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2002



Abstract:


In sozialgerichtlichen Verfahren haben ärztliche Gutachten eine erhebliche Bedeutung. Der ernannte Sachverständige hat das Gutachten grundsätzlich selbst zu erstatten und zu verantworten; die Hinzuziehung von Hilfskräften ist unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften zulässig.

Er muss unabhängig und neutral sein, das Gutachten in vertretbarer Zeit erstatten und sich auf die auch für den Laien verständliche und nachvollziehbare Erörterung der gestellten medizinischen Fragen beschränken. Unbedingt erforderlich sind hierfür Kenntnisse der versicherungsrechtlichen Grundlagen.

Typische Fehler sind u.a. unklare Formulierungen, spekulative Annahmen sowie fehlende oder nicht ausreichende Begründungen des Gutachterergebnisse. Eine Schweigepflicht gegenüber dem Gericht besteht bezüglich der bei der Untersuchung festgestellten Tatsachen grundsätzlich nicht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0001


Informationsstand: 30.01.2002

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