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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Muss eine Funktionsverbesserung durch Heil- und Hilfsmittel sich auf die MdE-/GdB-Beurteilung auswirken?

Aus Sicht eines Anwalts



Autor/in:

Plagemann, Hermann


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2004, 100. Jahrgang (Heft 3), Seite 94-97, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2004



Abstract:


Erörtert werden hauptsächlich die Probleme in der gesetzlichen Unfallversicherung. Heil- und Hilfsmittel zielen auf eine 'optimale Versorgung' entsprechend dem jeweiligen Stand von Wissenschaft und Technik. Sie sind Teil der vom Arzt veranlassten und zu verantwortenden Heilbehandlung.

Die Unfallversicherungsträger sind verpflichtet, 'mit allen geeigneten Mitteln' möglichst frühzeitig den durch den Versicherungsfall verursachten Schaden zu beseitigen. Der behandelnde Arzt ist verpflichtet, bei der Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln auch neue Erkenntnisse im Einzelfall zur Anwendung zu bringen, das heißt dem medizinischen Fortschritt Rechnung zu tragen.

Nach § 56 Absatz 2 SGB VII ist die individuelle Beeinträchtigung des Leistungsvermögens des Versicherten in Bezug zu setzen zu den allgemeinen Arbeitsmöglichkeiten auf dem gesamten Gebiet des Erwerbslebens. Die Bewertung der MdE muss danach differenzieren, inwieweit die Benutzung eines Hilfsmittels im konkreten Einzelfall tatsächlich den Funktionsverlust ausgleicht, und zwar auf Dauer. Deshalb kann der mit dem Hilfsmittel erreichte Funktionsgewinn eine niedrigere MdE rechtfertigen.


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Schlagworte:
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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0081F


Informationsstand: 07.06.2004

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