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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Psychiater und Psychologe - wer begutachtet was?

Einführung aus psychologischer Sicht



Autor/in:

Klöfer, Julia; Krahl, Gordon


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2017, 113. Jahrgang (Heft 6), Seite 264-268, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2017



Abstract:


Psycholog/inn/en begutachten in unterschiedlichen Rechtskontexten. Psychologische und neuropsychologische Methoden sind fester Bestandteil bei der Begutachtung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. Diese Verfahren erlauben eine Befunderweiterung über den reinen klinischen Befund hinaus und haben zudem den Vorteil, dass die Authentizität der Beschwerden- und Symptomangaben empirisch überprüft werden kann.

Psychologisch entwickelte Störungsmodelle helfen beim Verständnis und der Beurteilung von Krankheitsentwicklungen. Neben der rein monoprofessionellen Begutachtung stellt eine interdisziplinäre Begutachtung eine weitere Möglichkeit dar, die im Bereich der Neurologie etablierter Standard ist, im Bereich der Psychotraumatologie oder Psychosomatik aber auch zunehmend praktiziert wird.

Bis auf eine körperliche Untersuchung sind Psycholog/inn/en im Bereich der psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in der Lage, eigenständig zu begutachten. Bei bestimmten Fragestellungen muss eine ärztliche Zusatzbegutachtung oder -untersuchung beauftragt werden.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Psychiatrist and psychologist - Who assesses what?

Introduction from a psychological perspective

Abstract:


Psychologists perform assessments in various legal contexts. Psychometric and neuropsychological methods are an essential component in the evalution of psychological and psychosomatic disorders. Psychometric methods provide the objective basis for clinical opinions and have the advantage of empirically verifing the authenticity of patients' subjective complaints.

As such, they offer valuable information for forming clinical judgement. A psychological model of disorders can further help to evaluate the clinical course of psychopathology. In addition to mono-professional evaluation, interdisciplinary assessments are not only well-established in the neurological context but are also becoming increasingly common in the fields of psychotraumatology and psychosomatics.

Psychologists conduct assessments of psychological and psychosomatic pathology independently. However, since psychologists cannot perform somatic examinations, for those disorders and diseases with physiopathological aspects, additional somatic evaluation by medical doctors is necessary.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0151/0197


Informationsstand: 20.11.2017

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