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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Fibromyalgie - die orthopädisch-psychosomatische Sicht und gutachtliche Einschätzung


Autor/in:

Schiltenwolf, Markus


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2011, 107. Jahrgang (Heft 2), Seite 59-63, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2011



Abstract:


Die Einschätzung der Fibromyalgie hat sich nach zwanzig Jahren Forschung verändert. Chronisch weit verbreitete Schmerzen ohne organische Ursache, aber mit biopsychosozialer Beeinträchtigung als Endpunkt eines Stress-Schmerz-Kontinuums beschreiben einen Symptomenkomplex, so dass von Fibromyalgie-Syndrom (FMS) gesprochen werden soll.

Das Fibromyalgie-Syndrom ist also keine Krankheit eines Fachgebietes, sondern Anliegen aller Ärzte und Therapeuten, die Patienten mit chronischen muskuloskelettalen Schmerzen sehen, untersuchen, beraten und behandeln, nicht zuletzt auch der Sachverständigen, die eine Leistungsbeurteilung abgeben sollen. Die Beeinträchtigung ergibt sich weniger aus dem Schmerzbild, sondern der Schwere der psychischen Komorbidität.

Gutachtlich sind körperliche Ursachen weit verbreiteter Schmerzen auszuschließen. Die psychische Komorbidität soll strukturiert erfasst und klassifiziert werden. Die Auswirkungen auf alle Lebensbereiche sind zu hinterfragen. Die Anwendung der S2- Leitlinie 'Begutachtung von Schmerzen' wird empfohlen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/8673


Informationsstand: 05.04.2011

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