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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ergebnisse des Reha-Managements der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft


Autor/in:

Lohsträter, A.; Froese, E.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin, 2005, 15. Jahrgang (Heft 2), Seite 119-123, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0940-6689


Jahr:

2005



Abstract:


Das aktive Reha-Management der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) geht in der Umsetzung des gesetzlichen Auftrags zur Heilverfahrensteuerung (§§ 26 Absatz 5, 34 Absatz 1 SGB VII) über die klassischen, im Vertrag Ärzte/ UV-Träger (Ärztevertrag) beschriebenen Verfahren hinaus. Mit seinem innovativen Selbstverständnis werden sowohl die Mediziner als auch die Unfallverletzten frühestmöglich postoperativ beziehungsweise poststationär aktiv in die Planung der weiteren Rehabilitation einbezogen.

Entscheidend ist dabei die Erkenntnis, dass nach einer adäquaten operativen oder begonnenen konservativen Behandlung das Outcome wesentlich von der konsequenten und zeitgerechten Weiterbehandlung abhängt. Zu untersuchen war, ob diese Art der Rehabilitationssteuerung im Ergebnis einer multi- und interdisziplinären Wiederherstellung der funktionalen Gesundheit entspricht. Ein wichtiger Beitrag zum aktiven Reha-Management war die Entwicklung von Reha-Empfehlungen (Standards für Heilverfahren und Rehabilitation), die dezidierte Nachbehandlungsvorschläge für häufige traumatologische Verletzungen umfassen.

Die Ergebnisse des seit Jahrzehnten in Deutschland erfolgreich praktizierten berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens werden so optimiert. Vorgestellt werden die Zielsetzungen, das Verfahren sowie erste Ergebnisse zweier retrospektiver Studien (Fersenbeinfrakturen und distale Radiusfrakturen). Die Analysen enthalten die ökonomischen Betrachtungen von Fallkosten, der Dauer der Arbeitsunfähigkeit sowie der Unfallrenten. Weitere Studien mit den Schwerpunkten der Reha-Outcome-Messung und der Effizienzanalysen integrierter Reha-Konzepte haben zu folgen; Assessmentinstrumente sind dabei obligat.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Rehabilitation Management Results of the Verwaltungs-Berufsgenossenschaft


Abstract:


For implementing legal obligations in therapy controlling (paragraphs 26 Abs. 5, 34 Abs. 1 SGB VII) the mentioned procedures in the classical contractual agreement between surgeons and insurers have been used exclusively for a long time period. Acturial co-operatives' innovative self-evidence of dialogic rehabilitation management includes the post-operative respectively post-inpatient active input of surgeons into planning of further rehabilitation procedures.

Recognition is decisively that after an adequate operative treatment or starting conservative treatment the outcome considerably depends on a consequent and up to date rehabilitation strategy. Therefore, it was an important component for dialogical rehabilitation to develop rehabilitation recommendations (standards for therapies and rehabilitation) which include decided post-treatment recommendations for frequently occurring injuries.

Thus, the results of successfully implemented acturial therapies during the last decades are being optimized. The publication introduces the objectives, the procedure as well as first results of two retrospective studies including patients after hell fractures and distale radius fractures. Further research is needed for evaluation and implementation of integrated management systems including multidimensional assessment in the rehabilitation after major injuries.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin
Homepage: https://www.thieme.de/de/physikalische-rehabilitations-kuror...

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Referenznummer:

R/ZS0152/0005


Informationsstand: 10.08.2006

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