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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Evaluierung eines spezifischen Übungsprogramms bei Schulter-Nacken-Beschwerden im beruflichen Kontext


Autor/in:

Jahr, S.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin, 2007, 17. Jahrgang (Heft 4), Stuttgart: Thieme, ISSN: 0940-6689


Jahr:

2007



Abstract:


Abstract eines Vortrags auf dem 112. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation:

Frage:

Die gesundheitliche und ökonomische Bedeutung der Primär- und Sekundärprävention von Schulter-Nacken-Beschwerden bei Bildschirmarbeitern ist unumstritten. Die Arbeitsgruppe Rückenfit am PC, bestehend aus Sportwissenschaftlerinnen und Ärztinnen, entwickelte ein Übungsprogramm für die Primär- und Sekundärprävention von Schulter-Nacken-Beschwerden bei Bildschirmarbeitern. Es wird die Implementierung des Übungsprogramms in zwei Betrieben dargestellt.

Methode:

Im ersten Schritt erfolgte die Evaluierung eines speziell zusammengestellten Übungsprogramms für 74 Bildschirmarbeitern mit Schulter-Nacken-Beschwerden in der eigenen Universität. Im zweiten Schritt wurde die CD Rückenfit am PC mit interaktiv gestalteten Übungsprogramm sowie Hintergrundinformationen zu Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Schulter-Nacken-Beschwerden, einschließlich der Ergonomie, erstellt. Im dritten Schritt stellte die Arbeitsgruppe in zwei Firmen diese CD als Netzwerkversion Mitarbeitern an Bildschirmarbeitsplätzen zur Verfügung. Die Erfassung des Einflusses des Übungsprogamms und der Schulung erfolgte mittels Fragebogen.

Ergebnis:

Es konnte eine signifikante Verbesserung der Beschwerdesituation durch das Übungsprogramm gezeigt werden. Das Übungsprogramm wurde als gut eingeschätzt. Die Nutzung des Programms in den Firmen gestaltete sich jedoch schwierig, trotz Unterstützung durch Arbeitgeber, Betriebsarzt und Betriebsrat.

Diskussion:

Die Umsetzung von Übungsprogrammen in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge ist abhängig von der Motivation des Arbeitnehmers. Auch bei kostenloser Bereitstellung, umfangreicher Schulung und betrieblicher Unterstützung ist nur ein Teil der Beschäftigten bereit, dieses durchzuführen. Wenn das Übungsprogramm regelmäßig angewendet wird, sind positive Effekte darstellbar.

Schlussfolgerung:

Weitere Anstrengungen der allgemeinen Öffentlichkeit sind notwendig zur Förderung von primär- und sekundärpräventiver Maßnahmen am Bildschirmarbeitsplatz.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin
Homepage: https://www.thieme.de/de/physikalische-rehabilitations-kuror...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0152/0033


Informationsstand: 23.10.2007

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