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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schwerpunktthema 2004: Stärkung der Persönlichkeit - Mut, Zutrauen und Selbstvertrauen


Autor/in:

Ritter, Markus; Biedermann, Annemarie; Gresch, Vera [u. a.]


Herausgeber/in:

Berufsverband der Rehabilitationslehrer/-innen für Orientierung und Mobilität für Blinde und Sehbehinderte e.V. (BOMBS); Berufsverband der RehabilitationslehrerInnen für Blinde und Sehbehinderte e.V. - Lebenspraktische Fähigkeiten (BvLPF)


Quelle:

Orientierungshilfe, 2004, Jahresschrift (Ausgabe 04), Schwerin: Eigenverlag


Jahr:

2004



Abstract:


Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe ist das Thema: 'Stärkung der Persönlichkeit - Mut, Zutrauen und Selbstvertrauen'.

Einen allgemeinen Einblick auf tiefenpsychologischer Basis bietet der Artikel 'Zwischen Wunsch und Realität - Ein Weg zur Selbstverwirklichung ohne Angst' von Dr. Markus Ritter.

Annemarie Biedermann geht in dem Artikel 'Angst - unser ständiger Begleiter?' auf den massiven Stress mit kurz- und langfristigen Auswirkungen auf das seelische Gleichgewicht der Betroffenen einer hochgradigen Sehbehinderung oder Erblindung ein. Solche Belastungssituationen werden häufig von Angstsymptomen begleitet.

Der Artikel 'Angst und Sehschädigung - Welche Ängste haben Menschen mit Sehschädigung im Bereich der Mobilität?' von Vera Gresch und anderen erläutert die These, dass die dauernde Einschränkung der Mobilität Ängste auslösen kann. Autoren verschiedenen Studien versuchten, Ängste von Menschen mit Sehschädigung zu erfassen. In den drei vorliegenden Studien wurde nach Ängsten gesucht, die in direktem Zusammenhang mit Mobilität stehen.

'Wiedergewonnene Souveränität durch die Entscheidung, den Blindenstock zu benutzen, obwohl ich immer Angst hatte, gerade diese Souveränität dadurch zu verlieren' ist ein Artikel von Heike Herrmann über ihre Selbsterfahrungen. Diese geben einen Einblick in die Lebenssituation hochgradig Sehbehinderter und die Sorgen und Nöte bei der Nutzung der bis dahin nicht notwendigen Hilfsmittel.

Zusätzlich zum Schwerpunktthema gibt es in dieser Zeitschrift noch den Teil Innenansicht, welcher diesmal den Artikel 'Wie viel Mut brauchen O&M und LPF?' von Karla Körner enthält. Darin geben vier Jugendliche Auskunft über ihren Alltag mit dem Orientierungs- und Mobilitätstraining (O&M) sowie dem Training der Lebenspraktischen Fertigkeiten (LPF).

Der Teil 'O&M und LPF' beginnt mit dem Artikel 'ICEVI-Europe - die europäische Version eines Fachverbandes' von Eberhard Fuchs. Der ICEVI wurde 1952 in Holland gegründet und versteht sich als Dachverband, der ein Forum anbietet für alle Professionen, die sich mit der Erziehung und Betreuung von blinden und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen befassen. Das globale Ziel ist es, in allen Ländern der Welt einen gleichberechtigten Zugang für eine entsprechende Erziehung zu schaffen.

Bei dem Artikel 'Begriffe begreifen' von Martina Grämlich handelt es sich um Auszüge aus einer Arbeit mit dem Thema Begriffsbildung, die im Rahmen eines Projektes entstand. Es soll ein Einblick in die Schwierigkeit der Vermittlung von Begriffen bei blinden und sehbehinderten Menschen gegeben werden.

'Makuladegeneration - Aspekte der Rehabilitation in O&M und LPF' von Michaela Bitterlich berichtet über eine gemeinsame Fortbildung der AG O& M und der AG LPF.

Eberhard Fuchs erläutert in dem Artikel 'Der Verband der Blinden- und SehbehindertenpädagogInnen' stellt sich vor die Sonderstellung des VBS, da er ein reiner Fachverband ist, der sich weniger um standespolitische Fragen bemüht, sondern vielmehr inhaltlich orientiert arbeitet und auch inhaltlich orientiert politisch tätig wird.

In dem Artikel 'Sehbehindert - Farbenblind: Überlegungen zur Problematik umd zum pädagogisch-rehabilitativen Umgang mit totaler Farbenblindheit im Orientierungs- und Mobilitätsunterricht' gibt Christel Burghof einen Überblick zur Klassifizierung der Farbsinnstörungen und beschreibt die möglichen Krankheitsbilder der Achromatopsie genauer.

Über ein Hilfsprojekt besonderer Art schreibt Dr. Thomas Nicolai in dem Artikel 'Tandem-Botschaften an Europa: Projekt Tandem-Hilfen sorgte in neun Ländern für Begeisterung und Pressewirbel; Hilfsmittel im Wert von 25. 000 Euro übergeben'.

'Markt der Generationen - ein gemeinsames Projekt mit EDEKA' von Cornelia Knorr berichtet über den Kooperationsvertrag zwischen dem SFZ Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte gGmbH und EDEKA. Es wurde gemeinsam ein Einkaufsmarkt geplant, der den Bedürfnissen blinder und sehbehinderter Menschen gerecht wird.

Der letzte Artikel des Teils 'P&M und LPF' lautet 'Fortbildungsordnung des BOMBS e.V. zur Erteilung des Fortbildungszertifikates' und zeigt die am 06.11.2004 beschlossene Fortbildungsordnung auf. Diese beruht auf der Gesundheitsreform, dem Gesetz zur Modernisierung gesetzlicher Krankenkassen (GMG) mit Gültigkeit ab dem 01.01.2004.

Im anschließenden Teil 'Blickpunkt Ausland' geht es in dem Artikel Blinde in Argentinien von Anja Michels über die Situation Blinder und Sehbehinderter in diesem Land.

Der Teil 'Das gewisse Extra' enthält Informationen und einige Angebote von verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen.

Abschließend gibt es in der Übersicht eine Liste der anerkannten Orientierungs- und MobilitätslehrerInnen in der BRD und im Ausland, sowie eine Liste der anerkannten RehabilitationslehrerInnen für Lebenspraktische Fertigkeiten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Orientierungshilfe
Homepage: https://www.rehalehrer.de/startseite/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0153/0002


Informationsstand: 28.01.2014

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