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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliche Suchtprävention als Teil moderner Personalpolitik


Autor/in:

Schumann, Günter


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

BPUVZ - Zeitschrift für betriebliche Prävention und Unfallversicherung, 2016, 128. Jahrgang (Heft 3), Seite 124-129, Berlin: Schmidt, ISSN: 2193-3294


Jahr:

2016



Abstract:


Die ersten sogenannten Alkoholhilfsprogramme sind in der Bundesrepublik Mitte der 70-er Jahre von großen Industriebetrieben eingeführt worden, verbreiteten sich in der Folge auf mittlere Betriebe und ab Mitte der 80-er Jahre auch im Bereich von Dienstleistungsunternehmen und dem öffentlichen Dienst. Die Ursprünge dieser 'Alkoholhilfsprogramme' stammen aus den USA, wo die ersten Ansätze bereits in den 40-er Jahren entwickelt wurden. Die Übertragung dieser Erfahrungen, vor allem aber die Tatsache, dass 1968 erstmals mit einem Urteil des Bundessozialgerichtes die 'Trunksucht' juristisch formal als Krankheit anerkannt wurde, führte in der Bundesrepublik dazu, betrieblich neue Handlungsstrategien im Umgang mit Alkoholproblemen zu entwickeln.

Wie der Name der Programme bereits aussagt, fokussierten diese ausschließlich auf die Droge Alkohol und auf die Hilfe von alkoholerkrankten Beschäftigten. In den 80-er begann dann eine Erweiterung der Ansätze auf illegale Drogen, Medikamente und süchtige Verhaltensweisen sowie in Richtung suchtvorbeugender Maßnahmen. Hierzu gehört letztlich auch, Prävention und Intervention nicht nur in Richtung der Abhängigkeitserkrankten auszurichten, sondern über diese Spitze des Eisbergs hinaus auch präventive Maßnahmen für den weitaus größeren Anteil des problematischen und riskanten Konsumverhaltens zu entwickeln und umzusetzen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Betriebliche Prävention (vormals BPUVZ, die BG)
Homepage: https://www.beprdigital.de/archiv.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0156/0160


Informationsstand: 19.04.2016

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