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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Querschnittlähmung - Berufsgenossenschaftliche Unfallkliniken leisten zusammen mit den Berufsgenossenschaften einen unverzichtbaren Beitrag


Autor/in:

Marcus, Oswald


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die BG, 2007, Heft 6, Seite 241-243, Berlin: Schmidt, ISSN: 0723-7561


Jahr:

2007



Abstract:


Dr. Oswald Marcus von der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main zeigt anhand der Behandlung und Reintegration Rückenmarksverletzter auf, wie leistungsfähig die Versorgung aus einer Hand ist und was auf dem Spiel steht, wenn diese Organisationsform verloren geht.

Die Verletzung des Rückenmarks führt nicht nur zu dem Verlust, die Gliedmaßen bewegen zu können, sondern vor allem zu Veränderungen, die die Funktion des Herzens, der Lungen, des Kontinenzorgans, der inneren Organe, der Muskulatur und des Nervensystems betreffen. Für einen ganzheitlichen Behandlungsansatz ist eine Organisationsform erforderlich, die diese komplexe Aufgabe bewältigen kann. Durch die Anbindung der Spezialabteilungen an Kliniken mit einem überregionalen Versorgungsauftrag, die über erforderliche Infrastruktur zur Notfallversorgung und Behandlung lebensbedrohlicher Komplikationen verfügen, wie dies bei berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken gegeben ist, ist ein Nebeneinander von überlebenssichernden Maßnahmen und der gleichzeitige Beginn der Rehabilitation gewährleistet.

Die eigenständige Abteilung hat beispielsweise Zugriff auf eine interdisziplinäre Intensivstation. Hier stehen neben leistungsfähigen Großgeräten auch auf die Behandlung Querschnittgelähmter spezialisierte Pflegekräfte, Ärzte und Mitarbeiter des Sozialdienstes zur Verfügung, die den Patienten vom ersten Tag an bis zur Entlassung betreuen. Das Ziel der Behandlung ist das Erreichen der größtmöglichen Selbstständigkeit. Stationäre und ambulante Betreuung, lebenslage Betreuung und Versorgung mit Hilfsmitteln sowie Wiedereingliederung werden durch die gesetzliche Unfallversicherung in Zusammenarbeit mit den BG-Kliniken gewährleistet.

Nachfolgend gibt der Autor in dem Artikel Auskunft und Einblick in Verletzungsfolgen und Maßnahmen zur Bewältigung sowie den Behandlungsverlauf anhand eines Fallbeispiels.

Der Autor stellt in dem Artikel dar, dass die gesetzliche Unfallversicherung gemeinsam mit dem Behandlungsangebot der berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken in der Lage ist, den Betroffenen zu rehabilitieren. So würden die Berufsgenossenschaften dafür garantieren, dass die Vorgaben des Sozialgesetzbuches umgesetzt werden und die Betroffenen von der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben profitieren.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Betriebliche Prävention (vormals BPUVZ, die BG)
Homepage: https://www.beprdigital.de/archiv.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0156/6253


Informationsstand: 26.09.2007

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