Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Persönliche Zukunftsplanung im Übergang Schule - Beruf


Autor/in:

Schmidtlein, Carmen


Herausgeber/in:

Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe e.V. (BEB)


Quelle:

Orientierung, 2008, Heft 1, Seite 43-45, Reutlingen: Grafische Werkstätte, ISSN: 0720-2172


Jahr:

2008



Abstract:


Seit 2003 unterstützt die Access Integrationsbegleitung gGmbH Erlangen im Projekt Aktion Berufsstart SchülerInnen mit besonderem Unterstützungsbedarf im Übergang von der Schule in den Beruf. Als Planungsinstrument und zum besseren Kennenlernen der SchülerInnen wird die Methode der Persönlichen Zukunftsplanung (PZP) angewendet. In der Planung wird der Fokus auf die berufliche Zukunft gelegt, andere Bereiche (zum Beispiel Wohnen und Freizeit) werden aber nicht gänzlich ausgeblendet.

Zur Vorbereitung auf eine Zukunftskonferenz (ZK) ist eine Auseinandersetzung mit der Thematik Stärken/Fähigkeiten, Träume/Wünsche und Vorstellungen über die eigene Zukunft wichtig. Für die Zukunftskonferenz werden zwischen 3 und 4 Stunden benötigt. Nacheinander werden bestimmte Punkte (Kennen lernen, Geschichte, Träume/Wünsche, Albtraum, Stärken/ Fähigkeiten) behandelt und protokolliert. In einem zweiten Teil wird ein Bogen geschlagen von den positiven Fähigkeiten und Träumen, hin zu den immer konkreter werdenden Plänen und Aufgaben, die auf den Jugendlichen und die Anwesenden zukommen.

Der Zeitraum des zu entwickelnden Aktionsplans sollte mehrere Jahre umfassen und wird in der Zukunftskonferenz festgelegt. Für Jugendliche ist es oft schwierig sich den Zeitraum von 5 bis 10 Jahren vorzustellen. Ein zeitlicher Anhaltspunkt ist oft der Begriff nach der Schule. Im nächsten Schritt schlägt man einen Bogen von der fernen in die nahe Zukunft. Dabei wird man schon etwas konkreter und zeitlich genauer in den Angaben.

Die Persönliche Zukunftskonferenz ist ein sinnvolles Instrument beim Planen und Strukturieren von Vorhaben, Veränderungsprozessen oder Umbrüchen. Der Fokus auf die Stärken und Fähigkeiten eines Menschen bestärkt und ermutigt die Planenden. Der erstellte Aktionsplan ist eine effektive Methode zur Erfolgskontrolle.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Adresse: ACCESS - Inklusion im Arbeitsleben gemeinnützige GmbH




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Orientierung
Homepage: https://www.beb-orientierung.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0157/6493


Informationsstand: 12.02.2008

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