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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Förderung der Wiedereingliederung in den Beruf

Psychosoziale Interventionsansätze und die Koordination von Schnittstellen durch Soziale Arbeit



Autor/in:

Schneider, Sascha


Herausgeber/in:

Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG)


Quelle:

FORUM sozialarbeit und gesundheit, 2008, Heft 1, Seite 35-37, Mainz: Eigenverlag, ISSN: 1434-9906


Jahr:

2008



Abstract:


Sascha Schneider, Diplomsoziologe und Diplomsozialarbeiter, thematisiert die Förderung der Wiedereingliederung in den Beruf unter besonderer Berücksichtigung psychosozialer Interventionsansätze und der Koordination von Schnittstellen durch Soziale Arbeit. Bei der beruflichen Reintegration nach der medizinischen Rehabilitation ist das Alter ein limitierender Faktor. Weiterhin wirkt sich Arbeitslosigkeit bei Beginn der medizinischen Rehabilitation negativ aus.

Verschiedenen Untersuchungen zufolge haben Rehabilitationsforscher verschiedene Faktoren bei der Rückkehr ins Erwerbsleben identifiziert. Diese sind unter anderem medizinische Merkmale, beispielsweise Art und Schwere der Erkrankung und Behinderung, soziodemografische Merkmale, wie Alter, Geschlecht und beruflicher Status, Arbeitszufriedenheit und soziale Unterstützung und psychosoziale Variablen. Um sich diesen Problemen zu nähern, haben Rehabilitationskliniken verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise durch Screening-Verfahren, intensive Kooperation, Einführung von berufs- und arbeitsplatzbezogener Rehabilitation und Intensivierung einzelner Fachdisziplinen.

Im Folgenden geht der Autor auf zwei Gebiete ein. Einer Studie zufolge stellt sich die subjektive Arbeitsprognose als relevanter und für die Varianzaufklärung wichtigster Prädikator heraus. Dies führte zu verschiedenen psychosozialen Ansätzen. So hat die Rehabilitationspsychologie dieses Arbeitsfeld neu für sich entdeckt. Von Screening-Verfahren erhofft man sich, dass Risikopatienten sich hinsichtlich einer nicht erfolgreichen Eingliederung erkennen und unterstützende Maßnahmen zur Verhinderung dieser Entwicklung einsetzen lassen.

In Zusammenarbeit mit der Sozialarbeit hat die Psychologie Verfahren entwickelt, die davon ausgehen, dass die psychosoziale Intervention Innovationspotenziale birgt. Die Sozialarbeit kann gerade durch die bessere Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation eine wichtige Rolle spielen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


FORUM sozialarbeit + gesundheit
Homepage: https://dvsg.org/fachzeitschriften/forum-sozialarbeit-gesund...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0161/6453


Informationsstand: 18.01.2008

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