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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gemeinsam zum Ziel: Eine Zusammenarbeit zwischen Sozialdiensten und dem Gen Re Rehadienst kann die Rehabilitation der Patienten optimieren und Lösungen für die Zukunft aufzeigen


Autor/in:

Opitz, Gabriele


Herausgeber/in:

Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG)


Quelle:

FORUM sozialarbeit und gesundheit, 2008, Heft 2, Seite 30-34, Mainz: Eigenverlag, ISSN: 1434-9906


Jahr:

2008



Abstract:


Der Rehabilitationsdienst der Gen Re berät und unterstützt Unfallopfer. Seit 1996 haben mehr als 8.000 Menschen diese Hilfe in Anspruch genommen. In den meisten Fällen konnten Berater für die Betroffenen und die zuständigen Versicherer alltagstaugliche Lösungen finden. Zusammen mit Betroffenen und Angehörigen wird ein maßgeschneiderter Plan entwickelt und so die Lebenssituation verbessert.

Der Rehabilitationsdienst sucht dabei die Zusammenarbeit mit den Sozialdiensten im Krankenhaus und setzt deren Arbeit außerhalb des Krankenhauses fort. Aufgabe des Rehabilitationsdienstes ist es, Geschädigte nach schweren Unfällen im Auftrag des Erstversicherers zu beraten und zu betreuen. Der Rehabilitationsdienst bietet dabei Dienstleistungen im Bereich der Medizinischen Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie in der Pflege- und Bauberatung und der Psychotraumatologie an.

Durch Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben können berufliche Perspektiven eröffnet werden und erhebliche Beiträge zum Lebensunterhalt erarbeitet werden. Die Berater des Rehabilitationsdienstes führen die Beratungsgespräche in der Regel am Krankenbett oder in den persönlichen Räumlichkeiten des Geschädigten durch.

Folgendes Beispiel verdeutlicht die Arbeit:

Herr S., ausgebildeter Elektroinstallateur, erlitt einen schweren Motorradunfall mit nachfolgernder Amputation des Unterschenkels und ein Schädel-Hirn-Trauma. Es erfolgte eine Anpassung an eine Prothese. Nach einem Jahr war eine operative Stumpfkorrektur durchgeführt. Um die Mobilität zu verbessern, wurde ein PKW-Umbau erforderlich. Diverse berufliche Maßnahmen schlugen fehl. Die auftretenden Stumpfprobleme machten deutlich, dass eine Tätigkeit gefunden werden musste, die neben stehenden Anteilen auch zahlreiche sitzende Anteile enthält.

Nach einer zweimonatigen Qualifizierung im Bereich SPS-Steuerung wurde erneut ein Arbeitsplatz gesucht. Es konnte zunächst eine Arbeitserprobung von sechs Monaten erreicht werden. Durch intensive Gespräche konnte dem Arbeitgeber ein interessantes Angebot aus Eingliederungshilfe und Arbeitsplatzeinrichtung erstellt werden. Durch eine Förderung des Integrationsamtes wurde der Arbeitgeber zusätzlich entlastet. Der Mann erhielt daraufhin einen unbefristeten Arbeitsvertrag.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


FORUM sozialarbeit + gesundheit
Homepage: https://dvsg.org/fachzeitschriften/forum-sozialarbeit-gesund...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0161/6580


Informationsstand: 16.04.2008

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