Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schutz in der gesetzlichen Unfallversicherung

Eine begrenzte Übersicht über die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts



Autor/in:

Krasney, Otto Ernst


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Kranken- und Pflegeversicherung, 2014, 66. Jahrgang (Heft 3), Seite 102-113, Berlin: Schmidt, ISSN: 2193-5653


Jahr:

2014



Abstract:


Ob ein Arbeitsunfall im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung vorliegt, ist für die Unternehmen und ihre Beschäftigten sowie die Krankenkassen aus mehrfacher Sicht von erheblicher Bedeutung. Die Unternehmer tragen die Kosten der gesetzlichen Unfallversicherung allein.

Ihre Beschäftigten haben bei Arbeitsunfällen Entschädigungsansprüche gegen den Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Für sie bestehen jedoch gemäß § 11 Absatz 5 Fünftes Sozialgesetzbuch keine Ansprüche auf Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn sie als Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit zu erbringen wären.

Zudem haften bei Arbeitsunfällen im Rahmen der §§ 104 folgende Siebtes Sozialgesetzbuch die Unternehmer ihren Beschäftigten und die Beschäftigten bei von ihnen verursachten Arbeitsunfällen anderer Beschäftigten nur dann, wenn sie den Versicherungsfall vorsätzlich oder auf einem nach § 8 Absatz 2 Nummer 1 bis 4 Siebtes Sozialgesetzbuch versicherten Weg herbeigeführt haben.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Die Krankenversicherung
Homepage: https://www.krvdigital.de/inhalt.html

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Referenznummer:

R/ZS0165/0029


Informationsstand: 11.08.2014

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