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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Brennpunkt Büro


Autor/in:

Obermeier, Birgit


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Personalmagazin, 2009, Heft 8, Seite 26-27, Freiburg im Breisgau: Haufe, ISSN: 1438-4558


Jahr:

2009



Abstract:


Birgit Obermeier erläutert die Aufgaben einer betrieblichen Sozialberatung und ihren Stellenwert in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Steigende Anforderungen, unsichere Arbeitsverhältnisse und familiäre Probleme tragen dazu bei, dass psychische Krankheiten zu den häufigsten Gründen für das Fehlen am Arbeitsplatz gehören. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass arbeitsbedingter Stress und depressive Verstimmungen bis 2020 zur zweithäufigsten Krankheit nach Herzerkrankungen werden.

Die betriebliche Sozialarbeit soll daher dazu dienen, die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten und ihre Leistungs- und Erholungsfähigkeit zu sichern, so Susanne Klein, Vorstandsprecherin des Bundesverbands Betriebliche Sozialarbeit e.V. (BBS). Neben Einzelgesprächen kann das Angebot der betrieblichen Sozialberatung auch Informationsveranstaltungen, Entspannungskurse und Seminare für Führungskräfte umfassen. Sie alle sollen helfen, den Mitarbeiter trotz angegriffener Psyche für die von ihm erwarteten Leistungserwartungen fit zu machen und für Verständnis bei den Vorgesetzten zu sorgen.

Immer wieder greifen Unternehmen auch auf externe Krisenhelfer zurück, die nicht nur die psychosoziale Unterstützung übernehmen sondern auch in praktischen Fragen hilfreich zur Seite stehen. Im Gegensatz zu internen Anlaufstellen sind dort die Beratungseinheiten pro Mitarbeiter begrenzt.

Die betriebliche Sozialarbeit dient jedoch nicht nur zum Wohl der Mitarbeiter, sondern auch zur Unterstützung des Unternehmens. Durch die Anonymisierung der psychosozialen Probleme in der Belegschaft, die auf das Unternehmen zurückgespielt werden, können Veränderungen in Gang gesetzt werden. Vorausgesetzt die Sozialberatung verkümmert im Unternehmen nicht als Problemabladeplatz.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Adresse: Bundesfachverband Betriebliche Sozialarbeit e.V./bbs




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Personalmagazin
Homepage: https://www.haufe.de/personal/zeitschrift/personalmagazin/ja...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0168/7241


Informationsstand: 28.10.2009

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