Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rechtschreibschwäche als AGG-Falle?

Welche Bedeutung hat das Thema Legasthenie in Bewerbungsverfahren? Eine Bestandsaufnahme aus arbeitsrechtlicher Sicht



Autor/in:

Rambach, Peter H. M.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Personalmagazin, 2009, Heft 11, Seite 76, Freiburg im Breisgau: Haufe, ISSN: 1438-4558


Jahr:

2009



Abstract:


Das AGG verbietet im Arbeitsrecht grundsätzlich Benachteiligungen aus Gründen einer Behinderung. Der Behinderungsbegriff des AGG entspricht der Definition in § 2 Absatz 1 Satz 2 SGB IX. Wenn ein Arbeitgeber gegen das Benachteiligungsverbot verstößt, ist er unter Umständen zum Schadenersatz oder zur Zahlung einer Entschädigung verpflichtet.

Der Autor geht der Frage nach, wo und ob Lesefähigkeit oder Rechtschreibfähigkeit eine wesentliche und entscheidende Anforderung darstellt. Dabei wird darauf hingewiesen, dass es durchaus Berufe wie den des Lektors gibt, wo das Berufsbild als entscheidend dafür gilt, ob eine Nichtanstellung aufgrund der geschilderten Behinderung gerechtfertigt ist. Dies sei jeweils im Einzelfall zu prüfen und habe bis heute in der arbeitsgerichtlichen Praxis noch überhaupt keine Rolle gespielt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
§ 2 SGB IX Begriffsbestimmungen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Personalmagazin
Homepage: https://www.haufe.de/personal/zeitschrift/personalmagazin/ja...

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Referenznummer:

R/ZS0168/7768


Informationsstand: 03.12.2009

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