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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gesetzlicher Mindestlohn in Werkstätten?


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

KLARER KURS, 2015, 8. Jahrgang (Heft 3), Seite 24-25, Hamburg: 53 Grad NORD, ISSN: 1867-6693


Jahr:

2015



Abstract:


Die Frage 'Gesetzlicher Mindestlohn in Werkstätten?' wird strittig aufgefasst. So plädiert Dr. Klaus Hermansen, Betriebsleiter der Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund GmbH, für den Mindestlohn in Werkstätten. Hingegen Anton Senner, Geschäftsführer der Elbe-Werkstätten Hamburg, äußert sich negativ zu dieser Thematik.

Dr. Klaus Hermansen ist der Ansicht, dass jeder Arbeitnehmer, der seine Arbeitskraft verausgabt, sich beruflich weiterbildet, an der Gesellschaft teilhat, indem er an der gesellschaftlichen Wertschöpfung mitwirkt, mit seiner Entgeltzahlung auch so viel erhalten sollte, dass er davon leben kann ohne von einem Amt abhängig sein zu müssen, dass seine Grundsicherung gewährleistet.

Anton Senner sieht die Werkstatt-Leistung als eine besondere Förderleistung, welche nicht zur inklusiven Beschäftigung wird, wenn man Sozialleistungen und Entgelt zusammenfasst und in Mindestlohn umetikettiert. Er sieht durch die Neudefinition des Beschäftigungsverhältnisses viele entstehende Nachteile und Risiken für Menschen mit Behinderung.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


KLARER KURS - Magazin für berufliche Teilhabe
Homepage: https://www.53grad-nord.com/klarer_kurs.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0170/0105


Informationsstand: 13.07.2016

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