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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Hilfen aus einer Hand - für Familien von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung

Die Kollegiale Beratung für Mitarbeitende der Eingliederungs- und Jugendhilfe zur Überwindung getrennter sozialrechtlicher Systeme



Autor/in:

Storm, Monika; Vaudt, Susanne


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Teilhabe, 2015, 54. Jahrgang (Heft 2), Seite 74-78, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 1867-3031


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu 'Teilhabe' Ausgabe 2/2015 (PDF | 3,8 MB)


Abstract:


Jugendhilfe und Eingliederungshilfe sind bis heute weitgehend voneinander isolierte Systeme mit je eigenen Zugangsvoraussetzungen, Aufträgen und Handlungslogiken. Das liegt maßgeblich an den nach Behinderung und Nicht-Behinderung trennenden Sozialgesetzbüchern. Leistungen der Eingliederungshilfe (§§ 53 SGB XII) zielen darauf ab, eine drohende oder bestehende Behinderung abzuwenden, deren Folgen zu beseitigen, zu mildern sowie das Kind beziehungsweise den Jugendlichen in die Gesellschaft einzugliedern. Zuständig für Leistungen der Eingliederungshilfe ist der (über)örtliche Sozialhilfeträger.

Für Kinder und Jugendliche mit einer seelischen Behinderung, wie zum Beispiel ADHS, Essstörung oder Autismus, besteht eine Ausnahme: Ihre Leistungsansprüche regelt das Jugendhilferecht (SGB VIII). Damit fallen sie in die Zuständigkeit des Jugendamts. Ein Kind oder Jugendlicher mit Behinderung kann dabei auf Unterstützungsleistungen aus beiden Systemen angewiesen sein, wie das Praxisbeispiel verdeutlicht. Notwendig erscheinen damit 'Hilfen aus einer Hand'. Die Kollegiale Beratung (KB) ist dabei ein Instrument, dass Mitarbeitende der Eingliederungs- und Jugendhilfe bei der Überwindung von Schnittstellenkonflikten unterstützt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

One-stop solution for families with disabled children


Abstract:


In Germany the assistance for people with disability and youth welfare is strictly separated due to the codes of social law (so called Sozialgesetzbuch - SGB XII and SGB VIII). Each system has its own conditions of access, support requirements and logic of action.

Nevertheless, under 18-year olds with a mental retardation may require support from both parts. The case of Per illustrates his long way back and forth between different jurisdictions of the welfare authorities.

Therefore Peer Counseling (KB) is a usefull instrument for social service providers to enable their staff to improve a combined assistance and quality of support.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Teilhabe - Die Fachzeitschrift der Lebenshilfe
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/fachzei...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0175/0072


Informationsstand: 28.07.2015

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