Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Usher-Syndrom: Eine Hör- und Sehbehinderung


Autor/in:

Moos, Dirk


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Spektrum Hören, 2018, 38. Jahrgang (Ausgabe 4), Seite 34-36, Heidelberg: Median, ISSN: 0947-7748


Jahr:

2018



Abstract:


Das Usher-Syndrom bezeichnet eine Kombination aus hochgradiger Schwerhörigkeit oder Taubheit mit einer allmählichen Verschlechterung des Sehvermögens, die bis zur Erblindung führen kann. Der schottische Augenarzt Charles Howard Usher erkannte 1914, dass es sich dabei nicht um eine erworbene, sondern um eine erbliche Erkrankung handelt.

Die Häufigkeit des Usher-Syndroms in der deutschen Bevölkerung wird auf vier bis sechs Betroffene pro 100.000 Einwohner und Einwohnerinnen geschätzt. Zum Vergleich sind 100 von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gehörlos, etwa 300 an Taubheit grenzend schwerhörig. Usher ist die häufigste Ursache der Taubblindheit. Soziale Kontakte und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft werden stark eingeschränkt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


SPEKTRUM HÖREN - Das Magazin für Schwerhörigkeit
Homepage: https://www.spektrum-hoeren.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0176/0121


Informationsstand: 29.10.2018

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