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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Teilhabebedarfe im Sozialrecht


Autor/in:

Welti, Felix


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Recht und Praxis in der Rehabilitation, 2015, 2. Jahrgang (Heft 1), Seite 40-42, Frankfurt am Main: Referenz, ISSN: 2198-3127


Jahr:

2015



Abstract:


Der individuelle Bedarf an Unterstützung zur Teilhabe und an rechtlich definierten Leistungen zur Teilhabe muss nicht identisch sein mit den tatsächlichen Ansprüchen auf Leistungen zur Teilhabe. Der sozialstaatliche Gesetzgeber muss nicht für jeden denkbaren Bedarf eine voll bedarfsdeckende Leistung vorsehen und er hat diese auch nicht getan. Vielmehr begrenzen die Anspruchsnormen der sozialrechtlichen Leistungsgesetze zum Beispiel durch Regelungen zur Bedürftigkeit und zum Nachrang in der Sozialhilfe (§ 2 SGB XII) oder durch Zuzahlungsregelungen und Leistungsausschlüsse in der Krankenversicherung die Ansprüche.

Insbesondere für Leistungen zur Teilhabe in der Gemeinschaft (§ 54 SGB IX) gibt es in Deutschland für die meisten behinderten Menschen nur einen bedürftigkeitsabhängigen Anspruch gegen den Träger der Sozialhilfe (Eingliederungshilfe, § 54 SGB XII). Bei der Bedarfsfeststellung wirken Sozialmedizin und andere Disziplinen mit. Sie orientieren sich fachlich an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF).


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


RP Reha - Recht und Praxis der Rehabilitation
Homepage: https://uvhw.de/rp-reha.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0184/0015


Informationsstand: 15.06.2015

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