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Angaben zum Urteil

Unfallversicherung - MdE-Bemessung - Nachteilsausgleich - besondere berufliche Betroffenheit - Dachdecker

Gericht:

LSG Saarbrücken 2. Senat


Aktenzeichen:

L 2 U 187/98


Urteil vom:

30.11.1999



Orientierungssatz:

Zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen des § 56 Abs 2 S 3 SGB 7 trotz besonderen wirtschaftlichen Erfolges eines Dachdeckers vor dem Arbeitsunfall, wenn die ausgeübte Tätigkeit nicht so spezielle Fertigkeiten voraussetzt, dass in Abweichung von dem im Recht der gesetzlichen Unfallversicherung geltenden Grundsatz der abstrakten Schadensberechnung ausnahmsweise bei der MdE-Bewertung auf die berufliche Tätigkeit des Versicherten abzustellen wäre und nicht festgestellt werden kann, dass sich der Versicherte bis zum Zeitpunkt des Unfalles durch spezielle Fähigkeiten so in einen besonderen Beruf hineingelebt hat, dass seine Verwendungsfähigkeit im allgemeinen Erwerbsleben durch den Unfall erheblich eingeengt wäre.


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE026091322


Weitere Informationen

Schlagworte:
  • Arbeitsunfall /
  • Begutachtung /
  • besonderes berufliches Betroffensein /
  • MdE-Beurteilung /
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Tätigkeit /
  • Unfallversicherung /
  • Urteil


Informationsstand: 26.09.2000

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