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Angaben zum Urteil

Personalvertretung - Zustimmungsverweigerung - Begründung

Gericht:

VGH Baden-Württemberg 15. Senat


Aktenzeichen:

15 S 2173/88


Urteil vom:

13.12.1988


Grundlage:

SchwbG § 14 Abs 1 S 1 / BPersVG § 69 Abs 2 S 5 / BPersVG § 77 Abs 2 / PersVG BW § 69 Abs 2 S 5 / PersVG BW § 82 Nr 1 / PersVG BW § 82 Nr 2



Leitsatz:

1. Die Verweigerung der Zustimmung zur Einstellung einer nichtschwerbehinderten Bewerberin durch den Personalrat mit der Begründung, vor der Einstellung habe keine Prüfung nach Maßgabe von § 14 Abs 1 S 1 SchwbG stattgefunden, ob der Arbeitsplatz mit einem Schwerbehinderten besetzt werden kann, kann wegen offensichtlichen Fehlens der Geltendmachung eines Weigerungsgrundes im Sinne von § 82 LPVG (PersVG BW) nach Maßgabe von § 69 Abs 2 S 5 LPVG ( PersVG BW) unbeachtlich sein.

Diese Entscheidung wird zitiert von:

VGH Mannheim 1990-10-23 15 S 2545/89 Anschluß

Rechtsweg:

VG Sigmaringen 18.03.1988 - Pers 1663/87
BVerwG 29.06.1989 - 6 PB 4/89



Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

MWRE101738921


Weitere Informationen

Themen:
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Neueinstellung / Stellenbesetzung

Schlagworte:
  • Arbeitgeberpflicht /
  • Arbeitsplatz /
  • Auswahlverfahren /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Einstellung /
  • Einstellungszustimmung /
  • freier Arbeitsplatz /
  • Geltendmachung /
  • Neueinstellung /
  • Personalrat /
  • Personalvertretung /
  • Prüfpflicht /
  • Prüfung /
  • Schwerbehinderung /
  • Stellenbesetzung /
  • Test /
  • Unbeachtlichkeit /
  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit /
  • Verweigerung /
  • Zustimmung /
  • Zustimmungsverweigerung


Informationsstand: 01.01.1990

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