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Angaben zum Urteil

Personalvertretung - Mitbestimmung bei Einstellung eines Schwerbehinderten

Gericht:

VGH Baden-Württemberg 15. Senat


Aktenzeichen:

15 S 2545/89


Urteil vom:

23.10.1990


Grundlage:

SchwbG § 14 Abs 1 S 1 / PersVG BW § 69 Abs 2 S 5 / PersVG BW § 82 Abs 1



Leitsatz:

1. Verweigert der Personalrat unter Berufung auf § 82 Nr 1 LPVG (PersVG BW) die Zustimmung zur Einstellung eines nicht schwerbehinderten Bewerbers mit der Begründung, der Arbeitgeber habe nicht gemäß § 14 Abs 1 S 1 SchwbG geprüft, ob der Arbeitsplatz mit einem Schwerbehinderten besetzt werden kann, so ist dies mangels Geltendmachung eines Verweigerungsgrundes im Sinn von § 82 Nr 1 LPVG unbeachtlich (im Anschluß an den Beschluß des Senats vom 13.12.1988 - 15 S 2173/88 -, ZBR 1989, 153 = PersR 1990, 149).

Rechtsweg:

VG Stuttgart 24.05.1989 - PVS 3/89



Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

MWRE117089000


Weitere Informationen

Themen:
  • Bewerbungsverfahren / Personalauswahl /
  • Neueinstellung / Stellenbesetzung

Schlagworte:
  • Anhörung /
  • Arbeitgeber /
  • Arbeitgeberpflicht /
  • Arbeitsplatz /
  • Auswahlverfahren /
  • Beteiligung /
  • Beteiligungspflicht /
  • Bewerbung /
  • Bewerbungsverfahren /
  • Einstellung /
  • Einstellungszustimmung /
  • freier Arbeitsplatz /
  • Mitbestimmung /
  • Mitbestimmungsrecht /
  • Mitwirkungsrecht /
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  • Urteil /
  • Verwaltungsgerichtsbarkeit /
  • Verweigerungsgrund /
  • Zustimmung /
  • Zustimmungsverweigerung


Informationsstand: 01.01.1990

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