Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Urteil

Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen - Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung auf die berufliche Teilhabe unter Einbeziehung aller Kontextfaktoren im Sinne der ICF

Gericht:

SG Bremen


Aktenzeichen:

S 9 AL 12/05


Urteil vom:

01.07.2005


Grundlage:

SGB IX § 2 Abs. 3 / SGB IX § 68 Abs. 2 / SGB IX § 102 / SGB IX § 81 / SGB IX § 83 / SGB IX § 84



Nicht-amtliche Leitsätze:

Bei der Entscheidung über einen Gleichstellungsantrag hat die Agentur für Arbeit umfassend zu bewerten, welche Auswirkungen sich aus den gesundheitlichen Einschränkungen des behinderten Menschen insgesamt auf seine berufliche Teilhabe ergeben. Die Beschränkung der Prüfung auf eine monokausale Beziehung zwischen den Funktionsbeeinträchtigungen infolge der Behinderung und der Gefährdung des Arbeitsplatzes ist unzulässig.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Behindertenrecht 01/2006



Referenznummer:

R/R2190


Weitere Informationen

Themen:
  • Feststellungsverfahren /
  • Gleichstellung /
  • Prävention /
  • Präventionsverfahren

Schlagworte:
  • Arbeitsagentur /
  • Arbeitsplatz /
  • Arbeitsplatzgefährdung /
  • Arbeitsplatzsicherung /
  • Arbeitsplatzverlust /
  • Auswirkung /
  • berufliche Integration /
  • Funktionseinschränkung /
  • Gleichstellung /
  • Gleichstellungsantrag /
  • Gleichstellungsverfahren /
  • ICF /
  • Kündigung /
  • Kündigungsschutz /
  • leidensgerechter Arbeitsplatz /
  • Rationalisierung /
  • Rückenerkrankung /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Urteil


Informationsstand: 15.05.2006

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