Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Urteil

Betriebliches Eingliederungsmanagement - krankheitsbedingte Kündigung - Darlegungslast

Gericht:

LAG Rheinland-Pfalz 8. Kammer


Aktenzeichen:

8 Sa 359/16


Urteil vom:

10.01.2017


Grundlage:

SGB IX § 84 Abs. 2 / KSchG § 1 Abs. 2 S. 4 / KSchG § 1 Abs. 2 S. 1



Leitsatz:

Ist ein eigentlich erforderliches betriebliches Eingliederungsmanagement (bEM) unterblieben trägt der Arbeitgeber die primäre Darlegungslast für dessen Nutzlosigkeit. (Rn.30) Die Nutzlosigkeit des bEM wird nicht allein dadurch belegt, dass der Arbeitnehmer in einem früheren Gespräch mitteilte, die vorherigen Erkrankungen seien schicksalhaft gewesen. (Rn.41)

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

ArbG Ludwigshafen, Urteil vom 22. Juni 2016 - 3 Ca 456/16



Quelle:

Justiz Rheinland-Pfalz


Referenznummer:

R/R7702


Weitere Informationen

Themen:
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Prävention /
  • Weiterbeschäftigung / leidensgerechter Arbeitsplatz

Schlagworte:
  • Arbeitgeberpflicht /
  • Arbeitsgerichtsbarkeit /
  • Arbeitsplatzausstattung /
  • Arbeitsunfähigkeit /
  • Arbeitsunfall /
  • betriebliches Eingliederungsmanagement /
  • Beweispflicht /
  • Darlegungslast /
  • krankheitsbedingte Fehlzeit /
  • Krankheitsbedingte Kündigung /
  • Kündigung /
  • Kurzerkrankung /
  • leidensgerechter Arbeitsplatz /
  • Prävention /
  • Prognose /
  • Urteil /
  • Zukunftsprognose


Informationsstand: 14.05.2018

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