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Urteil
Ausgleichsabgabe - zum Arbeitsplatzbegriff - zur Anrechenbarkeit von Kurzarbeiter-0 Stunden

Gericht:

OVG Weimar 2. Senat


Aktenzeichen:

2 KO 11/94


Urteil vom:

06.07.1995


Grundlage:

  • AFG DDR § 63 Abs 5 |
  • SchwbG § 5 Abs 1 |
  • SchwbG § 7 Abs 1 |
  • SchwbG § 11 Abs 1 |
  • SchwbG DDR § 11 Abs 1 |
  • SchwbG DDR § 5 Abs 1 |
  • SchwbG DDR § 7 Abs 1

Leitsatz:

1. Unter den Begriff "Arbeitsplatz" im Sinne von § 5 Abs 1 SchwbG-DDR/SchwbG-Bund fällt die Gesamtheit der dem Arbeitnehmer im Betrieb zugewiesenen Tätigkeitsbereiche mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten (im Anschluß an BVerwG, Urteil vom 21.10.1987 - Buchholz BVerwG 436.61 - § 6 SchwbG Nr 1).

2. Zu den nicht anrechenbaren Arbeitsstellen im Sinne des § 7 Abs 3 SchwbG-DDR/SchwbG-Bund gehören auch Arbeitsplätze, die in der Übergangszeit im Jahre 1990 in Betrieben der ehemaligen DDR mit "Kurzarbeiter-O Stunden" bezeichnet wurden.

Fundstelle:

ThürVBl 1996, 11-12 (LT)

Rechtszug:

vorgehend VG Meiningen 1993-12-10 SU 2 K 92.280

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

MWRE000839600


Informationsstand: 21.05.1996