Inhalt

Urteil
Gleichbehandlung bei Rehabilitationsmaßnahmen

Gericht:

BAG


Aktenzeichen:

5 AZR 611/88


Urteil vom:

06.09.1989


Grundlage:

  • BGB § 242 |
  • BGB § 611 |
  • AFG § 56 |
  • SGB 1 § 10 |
  • BBiG § 10 |
  • BBiG § 18 |
  • BBiG § 28 |
  • BBiG § 48 |
  • SGB 1 § 29 Abs 1 Nr 2

Leitsatz:

1. Wird der Ausbildungsvertrag eines behinderten Auszubildenden in einer Einrichtung der Berufsförderung Behinderter im Rahmen einer Rehabilitationsmaßnahme nach § 56 AFG mit entsprechenden Leistungen des Arbeitsamts an den Auszubildenden durchgeführt, so hat der Auszubildende aus dem rechtlichen Gesichtspunkt der Gleichbehandlung keinen Anspruch gegen den Ausbildenden auf Zahlung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld, das der Ausbildende aufgrund besonderer tariflicher Regelung an Auszubildende außerhalb einer Rehabilitationsmaßnahme gewährt.

Orientierungssatz:

1. Auslegung der §§ 2, 24 Abs 3 der Anordnung über die Arbeits- und Berufsförderung Behinderter (A Reha) vom 30.7.1975 in der Fassung vom 1.10.1986 - ANBA 1986, 1649. Diese Entscheidung wird zitiert von: AP Nr 1 zu § 56 AFG, Natzel, Benno (Anmerkung)

Rechtszug:

vorgehend LArbG Frankfurt 1988-09-27 7/15 Sa 721/88
vorgehend ArbG Marburg 1988-04-20 1 Ca 16/88

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KARE348640403


Informationsstand: 01.01.1990