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Urteil
Heilbehandlung wegen Nichtschädigungsfolgen - Gesetzesänderung zum 1.1.1983

Gericht:

BSG 9a. Senat


Aktenzeichen:

9a RV 13/90


Urteil vom:

27.11.1991


Grundlage:

  • BVG § 10 Abs 2 |
  • SGB 10 § 48 Abs 1 S 1 |
  • SGB 10 § 45 Abs 2 S 2 |
  • BVG § 89 Abs 1 |
  • BVG § 10 Abs 7 S 1 Buchst b

Orientierungssatz:

1. Hat ein Schwerbeschädigter seine private Krankenversicherung zum 31.12.1983 im Vertrauen auf den Fortbestand des vom Versorgungsamt im Wege des Härteausgleichs aufgrund der allgemeinen Zustimmung durch den BMA zuerkannten vollen Krankenschutzes gekündigt, kann die Versorgungsverwaltung Heilbehandlung für Nichtschädigungsleiden für die Folgezeit nicht ablehnen.

2. Eine wesentliche Änderung iS von § 48 Abs 1 S 1 SGB 10 liegt nicht vor, wenn der BMA abweichend von seiner zunächst erteilten Zustimmung in einem zweiten Rundschreiben den Kreis der durch den Härteausgleich Begünstigten einschränkt.

Fundstelle:

RegNr 20204 (BSG-Intern)
ZfS 1992, 115-117 (OT1-2)
SuP 1992, 635-639 (OT1-2)

Rechtszug:

vorgehend SG Saarbrücken 1986-08-08 S 19 V 306/84
vorgehend LSG Saarbrücken 1990-02-13 L 2 V 75/86

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE021383419


Informationsstand: 01.03.1993