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Urteil
Badekur - Unfallschutz bei sozialer Entschädigung - ursächlicher Zusammenhang - RehaAnglG

Gericht:

BSG


Aktenzeichen:

9a RV 38/83


Urteil vom:

13.03.1985


Grundlage:

  • RehaAnglG § 1 Abs 1 |
  • RehaAnglG § 4 Abs 1 S 2 |
  • RehaAnglG § 10 |
  • RehaAnglG § 12 Abs 2 |
  • BVG § 11 Abs 2 |
  • RVO § 539 Abs 1 Nr 17 Buchst a |
  • BVG § 1 Abs 2 Buchst e |
  • BVG § 1 Abs 2 Buchst f Fassung 1974-08-07

Orientierungssatz:

1. Ob der Beschädigte den Unfall "bei der Durchführung einer Badekur" erlitten und deshalb unter zusätzlichem Versorgungsschutz gestanden hat, hängt im Recht der sozialen Entschädigung ebenso wie in der gesetzlichen Unfallversicherung davon ab, ob die Tätigkeit, bei der sich der Unfall ereignet hat, mit der vom Versorgungsträger gewährten Badekur in einem rechtlich wesentlichen Zusammenhang steht. Das trifft immer dann zu, wenn diese Tätigkeit ein Bestandteil der Badekur ist. Bestandteil der Badekur sind alle Tätigkeiten, die dem medizinischen Zweck der Kur "dienlich" sind (vgl BSG vom 27.6.1978 2 RU 30/78 = SozR 2200 § 539 Nr 48 und vom 31.10.1978 2 RU 50/78 = USK 78131).

2. Zum Sicherungszweck des RehaAnglG für Unfälle, die der Beschädigte "bei" der Durchführung einer Badekur erleidet.

Fundstelle:

SozR 3100 § 1 Nr 33 (LT1)
RegNr 15667
SozSich 1986, RsprNr 3931 (LT1)
USK 85101 (LT1)

Rechtszug:

vorgehend SG Köln 1981-05-29 S 12 V 215/79
vorgehend LSG Essen 1983-04-28 L 7 V 132/81

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Schlagworte:

Referenznummer:

KSRE016163319


Informationsstand: 01.03.1993