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Urteil
Mitwirkung blinder Richter

Gericht:

OLG Frankfurt


Aktenzeichen:

20 W 30/94


Urteil vom:

19.04.1994


Blinder Richter und vorschriftsmäßige Besetzung des Gerichts bei Augenscheinseinnahme; Balkonverglasung als bauliche und optische Veränderung von Gemeinschaftseigentum

Das Gericht (hier: Beschwerdekammer) ist in einem Verfahren mit Augenschein (Lichtbild) nur dann fehlerhaft besetzt, wenn die Wahrnehmung mit den Augen für den mitwirkenden blinden Richter ( hier: Vorsitzender) ebenso bedeutsam ist wie sonst die mit dem Gehör.

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

OLG-Report 15/1994, S. 166f.

Schlagworte:

Referenznummer:

R/R0251


Informationsstand: 09.08.1995