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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Beweislast bei Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Bährle, Ralph Jürgen

Herausgeber/in:

Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE)

Quelle:

Ergotherapie und Rehabilitation, 2019, 58. Jahrgang (Heft 12), Seite 32-34, Idstein: Schulz-Kirchner, ISSN: 0942-8623

Jahr:

2019

Der Text ist von:
Bährle, Ralph Jürgen

Der Text steht in der Zeitschrift:
Ergotherapie und Rehabilitation, 58. Jahrgang (Heft 12), Seite 32-34

Den Text gibt es seit:
2019

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Nach § 3 Absatz 1 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) haben Arbeitnehmer:innen Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei unverschuldeter Krankheit für die Dauer der Krankheit, maximal jedoch für sechs Wochen. Bei Arbeitnehmer:innen, die wegen derselben Grunderkrankung erneut arbeitsunfähig werden, ist der Entgeltfortzahlungsanspruch genauer zu prüfen. Dieser Anspruch entsteht vier Wochen nach Beginn des Arbeitsverhältnisses (§ 3 Absatz 3 EFZG).

Nach den sechs Wochen Entgeltfortzahlung erhalten gesetzlich Versicherte ein Krankengeld von ihrer Krankenkasse. Dieses beträgt 70 Prozent des Bruttolohns, höchstens jedoch 90 Prozent des Nettolohns. Somit bestehen Einkommenseinbußen und damit ein Interesse von Arbeitnehmer*innen, nicht "ins Krankengeld zu kommen".

Wenn Arbeitgeber:innen aufgrund Erkrankung den Lohn weitergezahlt haben, erstatten Ihnen die Krankenkassen auf Antrag aus der Umlage zwischen 40 und 80 Prozent der Aufwendungen. Die Höhe des Erstattungssatzes richtet sich nach dem von den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern gewählten Prämiensatz der jeweiligen Krankenkasse.

Wo bekommen Sie den Text?

Ergotherapie und Rehabilitation
https://www.skvdirect.de/ergotherapie-und-rehabilitation/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Ergotherapie und Rehabilitation
https://www.skvdirect.de/ergotherapie-und-rehabilitation/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Referenznummer:

R/ZS0082/0073

Informationsstand: 14.02.2020