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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis
Ambulant vs. stationär durchgeführte Rehabilitationen: Ergebnisse einer Propensity Score gematchten Analyse

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Fechtner, Stephanie; Bethge, Matthias

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Die Rehabilitation, 2017, 56. Jahrgang (Heft 6), Seite 372-378, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536

Jahr:

2017

Der Text ist von:
Fechtner, Stephanie; Bethge, Matthias

Der Text steht in der Zeitschrift:
Die Rehabilitation, 56. Jahrgang (Heft 6), Seite 372-378

Den Text gibt es seit:
2017

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Ziel der Studie:

Vergleich ambulanter und stationärer Rehabilitation hinsichtlich des Zugangs zu Erwerbsminderungsrenten und weiterer erwerbsbezogener Zielgrößen.

Methodik:

Eingeschlossen wurden 18- bis 60-jährige Personen, die im ersten Halbjahr 2007 eine stationäre oder ganztägig ambulante medizinische Rehabilitation aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen begonnen hatten. Ambulant und stationär behandelte Rehabilitanden wurden mittels Propensity Scores gematcht. Verwendet wurden administrative Daten.

Ergebnisse:

Die Analysestichprobe umfasste 4752 ambulant und 7435 stationär behandelte Rehabilitanden. Die absoluten Risiken eines erwerbsminderungsbedingten Rentenzugangs betrugen 3,8 % bzw. 5,2 % zugunsten der ambulant behandelten Personen (RR = 0,73; 95 % KI: 0,62-0,87). Die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld und Kranken-/Übergangsgeld war für ambulant behandelte Rehabilitanden etwas geringer.

Schlussfolgerungen:

Die ambulant behandelten Rehabilitanden erreichten geringfügig bessere Ergebnisse als vergleichbare stationär behandelte Rehabilitanden. Der Vorteil ambulanter Rehabilitation war am stärksten bei Rehabilitanden mit stärkeren Teilhabebeeinträchtigungen. Die Studie zeigt einen Weg, wie sich unter Nutzung administrativer Daten im Bereich rehabilitativer Versorgung evaluative Versorgungsforschung umsetzen lässt.

Wo bekommen Sie den Text?

Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

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Outpatient vs. Inpatient Rehabilitation: Findings of a Propensity Score Matched Analysis

Objective:
Comparison of outpatient and inpatient rehabilitation concerning disability pensions and further work participation outcomes.
Methods:
We included 18-60 years old patients who completed an inpatient or outpatient rehabilitation program due to musculoskeletal disorders during the first half of 2007. Outpatient and inpatient patients were matched by propensity scores. Administrative data were analysed.
Results:
Our primary analyses compared 4752 outpatient and 7435 inpatient patients. The absolute risks of a disability pension were 3.8 % and 5.2 % in favour of outpatient participants (RR = 0.73; 95% CI: 0.62 to 0.87). The duration of unemployment and sickness benefits were marginally lower for outpatient patients.
Conclusions:
Outpatient rehabilitation achieved slightly better outcomes. The benefit of outpatient rehabilitation was strongest in patients with more severe restrictions of participation. The study explores how using administrative data may enable evaluative rehabilitation service research.

Referenznummer:

R/ZS0063/0512

Informationsstand: 06.03.2018