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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit in der Privatversicherung: Probleme bei der Begutachtung

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Ostendorf, Gerd-Marko

Herausgeber/in:

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV); Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV)

Quelle:

Versicherungsmedizin, 2013, 65. Jahrgang (Heft 2), Seite 98-99, Karlsruhe: Verlag Versicherungswirtschaft, ISSN: 0933-4548

Jahr:

2013

Der Text ist von:
Ostendorf, Gerd-Marko

Der Text steht in der Zeitschrift:
Versicherungsmedizin, 65. Jahrgang (Heft 2), Seite 98-99

Den Text gibt es seit:
2013

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Die Begriffe der Arbeitsunfähigkeit (in der Krankentagegeldversicherung) sowie der Berufsunfähigkeit (in der Berufsunfähigkeitsversicherung) sind von zentraler Bedeutung für den Versicherten. Während teilweise arbeitsfähige Patienten im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung, arbeitsrechtlich als arbeitsunfähig gelten, gilt im Rahmen der privaten Krankenversicherung, dass ein Anspruch auf Krankentagegeld nur bei hundertprozentiger Arbeitsunfähigkeit besteht. Unterhalb dieser Grenze werden keinerlei Leistungen erbracht. Sobald der Patient vom Status der Arbeitsunfähigkeit in den der Berufsunfähigkeit wechselt, endet die Leistungspflicht der Krankentagegeldversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung tritt in Kraft. Somit ist die Begutachtung für die Krankentagegeldversicherung von zentraler Bedeutung und oft problematisch. Diese Gutachten dürfen von Ärzten ohne weiteren Nachweis von speziellen Qualifikationen erstellt werden, somit weise sie des Öfteren Mängel auf.

Bei der Beurteilung der Arbeits- beziehungsweise Berufsunfähigkeit sind drei Punkte zu berücksichtigen:
1. juristisch-vertragsrechtlich
2. medizinisch
3. berufskundlich

Vor allem der dritte Punkt wird von den Ärzten häufig vernachlässigt oder außer Acht gelassen, obwohl nur unter Rücksichtnahme der spezifischen Tätigkeit eine Arbeits- beziehungsweise Berufsunfähigkeit beurteilt werden kann. Der Versicherungsteilnehmer sollte somit auf eine umfangreiche, offene, gut nachvollziehbare und ausführliche Begutachtung bestehen, sodass die Leistung der Krankentagegeldversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung jeweils fallgerecht erbracht werden.

Wo bekommen Sie den Text?

Versicherungsmedizin
https://www.vvw.de/index.php?parent=260&idcat=266&namesub=Ze...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Referenznummer:

R/ZS0083/0047

Informationsstand: 10.07.2013