Inhalt
Icon Literatur
Icon Zeitschriftenbeitrag

Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Weiterbeschäftigung plus Entschädigungszahlung - Neue Haftungsfalle für Arbeitgeber bei Kündigungen

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Hiebert, Tanja

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Der Betrieb (DB), 2014, 67. Jahrgang (Heft 27/28), Seite 1555-1556, Düsseldorf: Verlagsgruppe Handelsblatt, ISSN: 0005-9935

Jahr:

2014

Der Text ist von:
Hiebert, Tanja

Der Text steht in der Zeitschrift:
Der Betrieb (DB), 67. Jahrgang (Heft 27/28), Seite 1555-1556

Den Text gibt es seit:
2014

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Zu der seit dem Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) kontrovers diskutierten Bedeutung von § 2 Abs. 4 AGG hatte das BAG schon früh deutlich gemacht, dass diese Regelung einer "Verzahnung" zwischen dem Antidiskriminierungsrecht des AGG auf der einen und dem Kündigungsrecht auf der anderen Seite dient. Ausgangspunkt war dabei die Annahme, dass neben das KSchG und die Vorschriften des allgemeinen und besonderen Kündigungsschutzes kein "zweites", durch das AGG vermitteltes Kündigungsschutzrecht treten sollte. Diese scharfe Trennung hat das BAG in seinem Urteil vom 19.12.2013 - 6 AZR 190/12, DB0649477, jetzt aufgegeben - mit weitreichenden Konsequenzen für die Unternehmenspraxis.

Aus dem Inhalt:

I. Die Entscheidung
1. Unwirksamkeit der Kündigung wegen Verstoß gegen AGG bei Nichtanwendbarkeit des KSchG
2. Generelle Anwendbarkeit der Schadensersatz- und ­Entschädigungsregelungen des AGG bei Kündigungen
3. Entschädigungsanspruch bei unwirksamer krankheitsbedingter Kündigung
4. Entschädigungsansprüche in sonstigen Fällen unwirksamer Kündigung, z.B. bei fehlerhafter Sozialauswahl
II. Folgen für die Praxis

Wo bekommen Sie den Text?

Der Betrieb (DB)
https://www.der-betrieb.de/inhalte/der-betrieb-inhalte/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Referenznummer:

R/ZA6821

Informationsstand: 15.09.2015