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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis Online-Publikation
Arbeiten in der digitalen Transformation - Chancen und Risiken für die menschen­gerechte Arbeits­gestaltung

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Rothe, Isabel; Wischniewski, Sascha; Tegtmeier, Patricia [u. a.]

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 2019, 73. Jahrgang (Heft 3), Seite 246-251, Stuttgart: ergonomia, ISSN: 0340-2444 (Print); 2366-4681 (Online)

Jahr:

2019

Der Text ist von:
Rothe, Isabel; Wischniewski, Sascha; Tegtmeier, Patricia [u. a.]

Der Text steht in der Zeitschrift:
Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 73. Jahrgang (Heft 3), Seite 246-251

Den Text gibt es seit:
2019

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Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Die Digitalisierung durchzieht alle Bereiche der Arbeitswelt. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklungen ist der Erhalt und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dabei bleiben trotz weitreichender Bestrebungen zur Automatisierung die Beschäftigten weiterhin die zentrale Größe in der Arbeitswelt. Die mit der Digitalisierung verbundenen technologischen sowie sozialen Entwicklungen in unterschiedlichen Bereichen führen zum Teil zu grundlegenden Änderungen von Tätigkeiten und Aufgaben in allen Berufssegmenten: Es entstehen neue Arbeits- und Beschäftigungsformen ebenso wie veränderte berufliche Qualifikationsstrukturen und in der Folge neue Anforderungen an die Beschäftigten.

Diese Transformationsimpulse bieten sowohl große Chancen als auch Risiken in ihrer Wirkung auf das Gesamtsystem Arbeit. So können robotische Systeme beispielsweise repetitive und damit körperlich einseitig belastende Tätigkeiten übernehmen und dadurch die Beschäftigten physisch unterstützen oder gar entlasten. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt als Assistenzsysteme bieten sich hingegen an, um kognitive Unterstützung zu leisten. Der Einsatz digitaler Technologien bewirkt jedoch nicht automatisch eine belastungsoptimierte Arbeitsgestaltung, sondern kann gleichzeitig die Gefahr beinhalten, dass beim Menschen lediglich Resttätigkeiten oder einseitig belastende Tätigkeiten verbleiben. Dabei stellt der aktuelle technische Wandel keine völlig neue Herausforderung dar. Allerdings ist in der Geschwindigkeit der Transformation sowie im Ausmaß der Verbreitung neuer Technologien eine neue Qualität zu verzeichnen. Das Risiko, dass innovative Technologien und Arbeitsformen eingeführt werden, bevor Erkenntnisse zu deren Auswirkungen auf die Beschäftigten vorliegen, nimmt dadurch noch zu.

Dies stellt die Arbeitswelt und damit auch die Arbeitswissenschaft vor umfangreiche Herausforderungen. Dabei kann auf vorhandene Erkenntnisse zu menschengerechter Arbeit sowie Prinzipien ihrer Gestaltung sehr wohl zurückgegriffen werden. Gleichwohl erfordern neue Dynamiken in der technologischen und organisationalen Entwicklung erhebliche Anstrengungen, um aktuelles anwendungsorientiertes Wissen zur Verfügung zu stellen und die Gestaltungskompetenzen bei allen Beteiligten zeitgemäß weiter zu entwickeln. Hierfür sollen im Folgenden einige zentrale Eckpunkte skizziert werden.

Wo bekommen Sie den Text?

Zeitschrift für Arbeitswissenschaft (ZfA)
https://link.springer.com/journal/41449

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Referenznummer:

R/ZS0006/0002

Informationsstand: 04.09.2019