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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag Forschungsergebnis
Unterstützung der Lebensstiländerung und Verbesserung der subjektiven Erwerbstätigkeitsprognose bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und Adipositas durch ein Planungskompetenztraining in einem randomisierten Kontrollgruppendesign

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Arling, Viktoria; Huth, Frauke; Slavchova, Veneta [u. a.]

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Die Rehabilitation, 2020, 59. Jahrgang (Heft 2), Seite 104-111, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536

Jahr:

2020

Der Text ist von:
Arling, Viktoria; Huth, Frauke; Slavchova, Veneta [u. a.]

Der Text steht in der Zeitschrift:
Die Rehabilitation, 59. Jahrgang (Heft 2), Seite 104-111

Den Text gibt es seit:
2020

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Hintergrund:

Patienten und Patientinnen mit Diabetes mellitus Typ 2 und/oder Adipositas haben oft Schwierigkeiten, medizinisch indizierte Lebensstiländerungen in ihrem Alltag umzusetzen. In dieser Studie wurde geprüft, ob ein Planungskompetenztraining (PKT) während einer medizinischen Rehabilitation Patienten und Patientinnen bzgl. angestrebter Änderung unterstützt und darüber hinaus positiven Einfluss auf die subjektive Erwerbstätigkeitsprognose nimmt.

Methode:

An der Studie nahmen 467 Patienten und Patientinnen teil, die zwischen 12/2012 und 08/2014 eine dreiwöchige Rehabilitation in einer Rehabilitationsklinik absolvierten. Mittels eines randomisierten Kontrollgruppendesigns wurden Trainings- bzw. Nachsorgeeffekte kontrolliert (eine Experimentalgruppe [EG], 3 Kontrollgruppen [KG]).

Ergebnisse:

Auf der Basis einer Intention-to-treat-Analyse ließen sich zwischen den vier Studiengruppen keine signifikanten Unterschiede finden. Relevante Unterschiede zeigten sich ausschließlich auf Basis einer Per-Protokoll-Analyse. Unterschiede fanden sich im Zwei-Gruppen-Vergleich zwischen Teilnehmenden, die am Training teilgenommen hatten (EG-A und KG-B) bzw. nicht teilgenommen hatten (KG-C und KG-D).

Schlussfolgerung:

Der Einsatz des Planungskompetenztrainings kann in der vorliegenden Form für die medizinische Rehabilitation nicht empfohlen werden. Unter Berücksichtigung relevanter Ergebnisse (positivere Erwerbstätigkeitprognose; Verbesserung des Lebensstils), kann jedoch eine Anpassung des Trainings in Erwägung gezogen werden.

Wo bekommen Sie den Text?

Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

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Supporting Patients with Diabetes mellitus type 2 and Obesity in Transfer of Medically Indicated Lifestyle Changes into Everyday Life by a Planning Competence Training in a Randomized Controlled Trial

Background:
Patients with Diabetes mellitus type 2 and/or obesity have difficulties to transfer medically indicated lifestyle changes into everyday life. Hence, this study investigates whether a planning competence training (Planungskompetenztraining, PKT) can support participants of a medical rehabilitation program to foster lifestyle change.
Method:
467 patients participated in study. Those patients regularly took part in a 3-week program of a rehabilitation clinic between 12/2012 and 08/2014. Using a randomized control group design, training and aftercare effects were controlled (one experimental group [EG] and 3 control groups [KG].
Results:
In general, there were no significant differences between the 4 study groups based on an intention-to-treat-analysis. Significant differences were calculated in per-protocol-analysis. Additionally, differences were primarily revealed in a 2 group comparison between participants who participated at training (EG-A and KG-B) vs. those who did not (KG-C und KG-D).
Conclusion:
The implementation of the current training version cannot be recommended for medical rehabilitation. However, in consideration of relevant results a modification of the program could make sense.

Referenznummer:

R/ZS0063/0498

Informationsstand: 04.05.2020