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Urteil
Eintritt und Abbruch einer Rehabilitationsmaßnahme - Höhe des Übergangsgeldes - - Übergangsrecht

Gericht:

BSG


Aktenzeichen:

4a RJ 3/85


Urteil vom:

03.04.1986


Grundlage:

  • RVO § 1241e Abs 2 Fassung 1974-08-07 |
  • RVO § 1241 |
  • AFKG Art 4 § 2 S 1 Fassung 1981-12-22 |
  • RVO § 1241a Abs 2 Fassung 1981-12-22 |
  • RVO § 1241b

Orientierungssatz:

Rehabilitationsmaßnahme - Eintritt in eine Maßnahme - Abbruch einer Maßnahme - Höhe des Übergangsgeldes - Übergangsrecht:

1. Mehrere Rehabilitationsveranstaltungen bilden nur dann eine einheitliche Maßnahme, wenn zwischen ihnen eine organisatorische Verbundenheit besteht (vgl BSG 20.3.1986 11b RAr 11/85).

2. An einer organisatorischen Verbundenheit zweier Veranstaltungen fehlt es in aller Regel, wenn die erste vom Versicherungsträger vorzeitig abgebrochen worden ist, weil der Betreute aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an ihr teilnehmen konnte.

3. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) beurteilen sich Inhalt und Wirkung sozialrechtlicher Ansprüche nach dem Recht, das zur Zeit des den Anspruch begründenden Ereignisses oder Umstands gegolten hat, sofern nicht später in Kraft gesetztes Recht ausdrücklich oder sinngemäß anderes bestimmt (vgl BSG 29.11.1985 4a RJ 85/84).

4. Zur Anwendbarkeit der Übergangsvorschriften des Art 4 § 2 AFKG (vgl BSG 29.11.1985 4a RJ 85/84).

Rechtszug:

vorgehend SG Stade 1984-02-14 S 5 J 242/83
vorgehend LSG Celle 1984-11-29 L 10 J 115/84

Rechtsweg:

Es liegen keine Informationen zum Rechtsweg vor.

Quelle:

JURIS-GmbH

Referenznummer:

KSRE027333318


Informationsstand: 01.01.1990