Inhalt

News

20.07.2021 | Mehr Geld für Fahrzeugkauf

Teilhabestärkungsgesetz erhöht Zuschuss auf 22.000 EUR

kleiner Buchstabe i für Information auf blauem Kreis

Der Zuschuss zum Kauf eines Autos für behinderte Menschen wurde mit dem Teilhabestärkungsgesetz erhöht. Künftig werden statt 6.500 Euro bis zu 22.000 Euro für den Fahrzeugkauf beigesteuert. Die Höhe des Zuschusses ist einkommensabhängig.

Die Kraftfahrzeughilfe-Verordnung (§ 5 KfzHV), welche die Leistungsvoraussetzungen regelt, wurde entsprechend geändert.

19.07.2021 | Job-Coaches sichern Beschäftigung

Weiterbildung startet im Oktober 2021

Zwei Frauen tauschen sich im beruflichen Gespräch aus

Job-Coaches unterstützten behinderte Menschen unmittelbar an ihrem Arbeitsplatz und vermitteln ihnen arbeitsrelevante Kenntnisse und Fertigkeiten. Sie arbeiten selbst mit, leiten an, klären auf und unterstützen bei der Kommunikation zwischen dem Mensch mit Behinderung, Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie Arbeitgeberin oder Arbeitgeber. Auf Grund ihrer Stellung mitten im betrieblichen Geschehen können sie unmittelbar Einfluss nehmen und somit gezielt und praxisnah unterstützen. So soll eine gute Arbeitsleistung erreicht und die Beschäftigung gesichert werden.

Eine 16-monatige Weiterbildung zum Jobcoach mit einen Gesamtumfang von 350 Unterrichtseinheiten bietet das IFB Institut für berufliche Qualifizierung und Entwicklung in Kooperation mit dem LWV Hessen Integrationsamt ab Oktober 2021 an. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an einsteigende und erfahrene Fachkräfte aus den Bereichen Jobcoaching, berufliche Rehabilitation oder Teilhabe am Arbeitsleben.

Tipp: Für Teilnehmende in einem Beschäftigungsverhältnis ist eine Förderung über das Qualifizierungschancengesetz möglich.

Zur PDF-Datei mit allen Informationen: www.i-f-b.org

19.07.2021 | Soziale und berufliche Teilhabe durch das Persönliche Budget

Online-Diskussion der DVfR startet

Aus einem Gebäude kommt Geld für einen Menschen, der sich überlegt, was er damit tun möchte, © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

Ab Montag, 19. Juli bietet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) wieder eine neue Online-Diskussion an. Das Thema lautet "Soziale und berufliche Teilhabe durch das Persönliche Budget". Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei – Erfahrungen, Meinungen und Impulse sowie Fragen an das Expertenteam sind willkommen.

Das Persönliche Budget soll die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen stärken. Sie können damit Geld anstelle von Sach- oder Dienstleistungen erhalten und entscheiden selbst, wie sie diese Mittel z. B. für die Organisation von ambulanten Hilfen, Arbeitsassistenz oder persönlicher Assistenz verwenden. Gut 20 Jahre nach der Einführung dieser Leistungsform könnte die Zahl der Budgetnehmenden viel höher sein. Welche Hürden bestehen im Budgetverfahren? 

Mehr Informationen: news.reha-recht.de

15.07.2021 | Wie leben Menschen mit und ohne Behinderungen?

EU-Datenvergleich veröffentlicht

Logo der Europäischen Kommission – ein Kreis aus gelben Sternen auf blauem Grund

Die Europäische Kommission hat Daten von Menschen mit und ohne Behinderungen verglichen (in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Armut, und Gesundheit) und in einem Bericht veröffentlicht: "European comparative data on Europe 2020 and persons with disabilities | Labour market, education, poverty and health analysis and trends".

  • In 2018 waren in den 27 EU-Staaten z. B. 50,8 % der Menschen mit Behinderungen zwischen 20 und 64 erwerbstätig – im Vergleich dazu waren es 75,0 % der Menschen ohne Behinderungen.
  • Die Arbeitslosenquote lag bei Menschen mit Behinderungen bei 18,6 %, bei Menschen ohne Behinderungen lag sie bei 8,8 %.
  • 62,4 % der Menschen mit Behinderungen stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung (beschäftigt oder arbeitslos) – die Quote bei bei den Nicht-Behinderten lag bei 82,2%.

Hier können Sie den Bericht aufrufen: https://ec.europa.eu

14.07.2021 | Inklusionsbetriebe in Deutschland 2021

Verzeichnis in 10. Auflage erschienen

Titelblatt Verzeichnis der Inklusionsbetriebe

REHADAT hat das Verzeichnis der Inklusionsbetriebe in Deutschland für 2021 veröffentlicht!

Inklusionsbetriebe sind Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Sie bieten Qualifizierungsmöglichkeiten und sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse für Menschen mit Behinderungen.

Inklusionsbetriebe richten sich an schwerbehinderte Menschen, deren berufliche Teilhabe besonders erschwert ist. Die Beschäftigung in einem Inklusionsbetrieb kann eine Chance sein, um auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Zum Verzeichnis: Inklusionsbetriebe in Deutschland (rehadat.de)

09.07.2021 | Teilhabeberatung gesichert

BMAS veröffentlicht Verordnung zur Weiterführung

Ein weißes Paragrafenzeichen auf blauem Grund

Bei REHADAT-Recht finden Sie bereits jetzt die Verordnung zur Weiterführung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), die ab dem 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Die Verordnung bringt den Teilhabeberatungsstellen Planungssicherheit und regelt z. B. ihre Finanzierung, Unabhängigkeit und Antragsberechtigung.

Die EUTB beraten Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige rund um die Themen Rehabilitation und Teilhabe – unabhängig, unentgeltlich und bundesweit. Sie unterstützen insbesondere im Vorfeld und bei der Beantragung von Leistungen.

Hier geht es zur Verordnung: www.rehadat-recht.de

Bei REHADAT finden Sie aktuell 750 Beratungsstellen in Deutschland sowie weitere Informationen zum Thema: www.rehadat-adressen.de

 

05.07.2021 | REHADAT-Online-Seminare

Neue Termine

Laptop mit der Darstellung eines Video-Calls

Im September finden wieder REHADAT-Online-Seminare statt. Die einstündigen Seminare geben einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die Arbeitsgestatlung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

05.07.2021 | Rückschritte für Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen

DVfR veröffentlicht Bericht zu Auswirkungen der Pandemie

Bunte Menschen - kleinere und größere - stehen nebeneinander

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) hat mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) untersucht, wie sich die Corona-Pandemie auf Teilhabe und Rehabilitation auswirkt. Der jetzt vorgelegte Abschlussbericht zeigt, dass Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie besonders betroffen sind.

Die Besonderheit der DVfR-Untersuchung liegt in ihrer Breite und Multiperspektivität. Neben rund 200 Stellungnahmen von Expertinnen und Experten flossen Ergebnisse einer großen Online-Befragung im November und Dezember 2020 ein. Zentrale Fragen waren: Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen? Wie müssen Gesundheitsversorgung und Teilhabeförderung, Arbeitswelt und Bildungswesen, aber auch gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen angepasst und verändert werden, um Teilhabe und Inklusion sicherzustellen?

An der Befragung beteiligten sich 3.684 Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit, 1.124 Angehörige, 1.325 Vertreterinnen und Vertreter von Reha-Diensten und -Einrichtungen, 39 von deren Dachverbänden, 244 von Kostenträgern der Reha-Leistungen sowie 177 aus Betroffenen- und Sozialverbänden. Die Befragten brachten in Freitexten vielfach auch eigene Erfahrungen und Vorschläge für Verbesserungen ein. Die Befragung ergab so einen differenzierten Einblick in die Lebenssituation und Probleme der befragten Personen in Zeiten der Corona-Pandemie.

Mehr Infos: www.dvfr.de

29.06.2021 | Neue REHADAT-Publikation erschienen: „Ich brenne für meine Arbeit“

Berufliche Teilhabe von Menschen mit entzündlichem Rheuma

Titelblatt der REHADAT-Broschüre „Ich brenne für meine Arbeit“

Wie Menschen mit verschiedenen Rheuma-Erkrankungen ihren beruflichen Alltag meistern können, erklärt die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe mit dem Titel „Ich brenne für meine Arbeit“. Die Veröffentlichung informiert über diese Erkrankungsformen und Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung. 

In Deutschland leben etwa 1,5 Millionen Menschen mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung – viele davon im erwerbsfähigen Alter. Die neueste REHADAT-Wissensreihe informiert zu entzündlichem Rheuma mit Fokus auf das Arbeitsleben – entlang der Krankheitsbilder Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew und Systemischer Lupus Erythematodes. Diese Erkrankungen verlaufen meist chronisch und werden durch entzündliche Prozesse im Körper aufgrund von Autoimmunreaktionen hervorgerufen. 

Der neue Leitfaden „Ich brenne für meine Arbeit“ gibt Anregungen und viele praktische Hilfestellungen zur Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit chronisch entzündlichem Rheuma. Auch diese Ausgabe der Wissensreihe gibt wieder einen Überblick über Krankheitsbilder und -verläufe, Therapien, Grad der Behinderung, Förderleistungen, Arbeitsorganisation, technische und personelle Maßnahmen, Hilfsmittel und Wiedereingliederung. Ein „Fahrplan für die Praxis“ dient Unternehmen als Checkliste, die passenden Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung zu ermitteln.

Einblicke in die Arbeitswelt geben verschiedene Interviews mit Expertinnen und Experten sowie Betroffenen, deren berufliche Inklusion gelungen ist.

Die REHADAT-Wissensreihe wendet sich an Unternehmen, Beschäftigte mit Rheuma sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder Erkrankungen beteiligt sind. Die Broschüre wurde mit Unterstützung der Deutschen Rheuma-Liga erstellt.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe: http://rehadat.link/publikationen.

Kontakt: Mareike Decker, Tel. 0221 4981-806, E-Mail: decker@iwkoeln.de

21.06.2021 | Großer Bereich in Leichter Sprache

REHADAT-Literatur: Veröffentlichungen zur beruflichen Teilhabe

Startseite REHADAT-Literatur: eine junge Frau liest ein Buch

Das umfangreichste der 14 REHADAT-Portale hat eine grundlegende Überarbeitung erfahren und ist jetzt mit vermehrten Inhalten, neuen Funktionen und für alle Bildschirme optimiert online: www.rehadat-literatur.de.

Neu im Portal ist der Bereich „Leichte Sprache“, in dem Texte, die in Leichter Sprache verfasst wurden, thematisch sortiert, bebildert und leicht verständlich beschrieben werden – derzeit knapp 500 Publikationen.

REHADAT-Literatur bietet Veröffentlichungen zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen, mit vielen Verlinkungen zum direkten Download. Aktuell verweisen mehr als 35.000 Literaturinformationen auf Bücher, Zeitschriftenbeiträge, Forschungsberichte, Dokumentationen, Broschüren und Ratgeber.

Alle Veröffentlichungen sind thematisch sortiert, beispielsweise nach Arbeit und Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Behinderungen, Rehabilitation und Teilhabe, Recht und Gesetz, Barrierefreies Leben sowie statistische Analysen und Berichte.

Zu jeder Veröffentlichung gibt es die bibliografischen Informationen sowie eine Inhaltsangabe. Ein Drittel der Veröffentlichungen ist direkt über einen Link als „Online-Publikation“ aufrufbar.

REHADAT-Literatur wird laufend aktualisiert und ergänzt. Jährlich kommen rund 1.500 neue Titel hinzu. Zum Stöbern laden die Kategorien „Neu im Portal“ und „Literaturempfehlungen“ ein.

„Unser Literatur-Portal bietet einen umfassenden Überblick über Veröffentlichungen zum Thema berufliche Teilhabe. Besonders freuen wir uns, den neuen Bereich in Leichter Sprache anbieten zu können, weil davon noch mehr Menschen mit Behinderungen profitieren”, so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-literatur.de.

Kontakt: Maisun Lange, Tel.: 0221 4981-808, E-Mail: lange@iwkoeln.de