News 10

16.05.2019 | 'Einstellung zählt - Arbeitgeber gewinnen'

Neue Initiative gestartet

Logo und Schriftzug der Bundesagentur für Arbeit

Im April startete die Pilotphase der neuen Initiative "Einstellung zählt - Arbeitgeber gewinnen" in sechs Arbeitsagenturbezirken. Die Initiative soll Arbeitgeber für die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen sensibilisieren und richtet sich gezielt an die Unternehmen und Betriebe in Deutschland, die derzeit aus den unterschiedlichsten Gründen laut Anzeigeverfahren noch keine schwerbehinderten Menschen ausbilden oder beschäftigen.

Initiatoren sind die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.bmas.de

14.05.2019 | Alles zum Thema Hilfsmittel

REHADAT-Portal mit neuer Suche online

Logo REHADAT-Hilfsmittel

Das neue Portal REHADAT-Hilfsmittel mit dem deutschlandweit umfangreichsten Marktüberblick ist seit heute online: mit frischem Layout, erweiterten Inhalten und einer verbesserten Suche. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – alle wichtigen Informationen über Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen noch einfacher und schneller unter rehadat-hilfsmittel.de finden.

Ob Gehhilfen oder digitale Montagesysteme – mit rund 13.000 Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen sowie über 2.600 Hersteller- und Vertriebsadressen bietet das Portal umfangreiche Informationen und unterstützt bei der schnellen Suche nach einem passenden Produkt.

Die Produktbeschreibungen sind detailliert und neutral, anschaulich bebildert und aufgrund ihrer Struktur gut vergleichbar.

Mit wenigen Klicks finden Interessierte Antworten auf diese und ähnliche Fragen:

  • Welche Hilfsmittel gibt es?
  • Mit welchen technischen Hilfen kann ein Arbeitsplatz angepasst werden?
  • Welche rechtlichen Grundlagen gelten?
  • Wie ist die Finanzierung geregelt?
  • Welche Akteure sind für die Versorgung zuständig?
  • Wie laufen Versorgungsprozesse und Antragsverfahren ab?

Das offizielle Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung ist in das Portal integriert und mit den jeweiligen Produktinformationen verlinkt.

Darüber hinaus bietet das Portal eine App-Suche, Seminare zum Thema Hilfsmittel, ein umfangreiches Lexikon zur Teilhabe, Neuigkeiten im Hilfsmittelbereich und vieles mehr.

Firmen können ihre neuen Produkte bei REHADAT kostenfrei melden und jederzeit selbst online aktualisieren.

„Wir behalten den Hilfsmittel-Markt mit seinen neuen Technologien und rechtlichen Entwicklungen genau im Blick, um Menschen mit Behinderung eine bessere Chance auf Selbstbestimmung sowie berufliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-hilfsmittel.de.

07.05.2019 | Welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden benötigt?

BAR entwickelt Konzept zur Ermittlung

Logo der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

Welche Leistungen und Hilfen benötigt ein Mensch mit Behinderungen (oder davon bedroht ist) für seine berufliche Teilhabe? Um den Bedarf zu ermitteln, bedienen sich Reha-Träger und Leistungserbringer bislang eigener und teilweise sehr unterschiedlicher Instrumente und Verfahren. Dabei ist die Bedarfsermittlung nicht nur ein zentraler Bestandteil des Reha-Prozesses - sie ist maßgeblich für die individuellen Teilhabechancen der Menschen mit Behinderungen.

Mit dem neuen Bedarfsermittlungskonzept für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) steht nun erstmalig für alle Akteure und Fachkräfte, die in der beruflichen Rehabilitation tätig sind, eine übergreifende Grundlage zur Verfügung. Hier finden sich z. B. übergreifend abgestimmte Begriffsbestimmungen von Grundanforderungen für die Bedarfsermittlung (umfassend, individuell, zielorientiert etc.) oder ein Arbeitsmodell zur Ermittlung von Teilhabebedarf auf Basis des bio-psycho-sozialen Modells.

Außerdem steht eine Instrumentendatenbank zur Verfügung, die im Rahmen der Arbeitshilfe unmittelbar genutzt werden kann. Diese Datenbank umfasst strukturierte Informationen zu über 200 Instrumenten, die bei der Bedarfsermittlung eingesetzt werden (Aufmerksamkeits- und Intelligenztests, EFL, Hamet, etc.).

Das neue Bedarfsermittlungskonzept für LTA finden Sie unter www.bar-frankfurt.de.

06.05.2019 | REHADAT-Umfrage 'Mit Hörschädigung im Job'

Machen Sie mit!

Junge Frau setzt sich ein Hörgerät ein © fotolia

REHADAT, das Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe, hat eine neue Online-Umfrage zum Thema „Mit Hörschädigung im Job“ gestartet.

Wir möchten wissen, wie Menschen mit Hörbeeinträchtigung ihren Arbeitsalltag erleben, welche Unterstützung sie im Beruf oder in der Ausbildung hilfreich finden und welche Hilfen sie sich vielleicht noch wünschen.

Die Ergebnisse der Befragung fließen in eine Broschüre unserer Wissensreihe zum Thema „berufliche Teilhabe von Menschen mit Hörbeeinträchtigung“ ein. Diese Broschüre richtet sich an Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte mit Hörbeeinträchtigung, Kolleginnen und Kollegen sowie alle weiteren an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Hörschädigung Beteiligten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bis Ende Juli 2019 an unserer Umfrage teilnehmen!

Hier geht's zur Umfrage: http://rehadat.link/umfrage

03.05.2019 | TÜV-Prüfung bei Elektrorollstuhl-Versorgung?

bvkm bietet Argumentationshilfe zum Download

Logo des bvkm

Einige Krankenkassen verlangen von Menschen mit Behinderung, die von ihrem Arzt einen Elektrorollstuhl verordnet bekommen haben, dass sie ihre Fahrtauglichkeit durch ein TÜV-Gutachten nachweisen. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hält dies für rechtswidrig und stellt Betroffenen deshalb eine Argumentationshilfe zur Verfügung, die Sie hier downloaden können: bvkm.de

Anlass ist der Gerichtsbescheid des Sozialgerichts Marburg vom 14.11.2017. Darin hat das Gericht ausgeführt, dass das TÜV-Gutachten zur Prüfung der Fahrtauglichkeit eines Elektrorollstuhl-Fahrers nicht verwertbar sei. Hier geht es zum Urteil (Az. S 6 KR 127/16) im Volltext: www.rehadat-recht.de.

Tipp: Sie finden bei REHADAT-Recht knapp 70 Urteile zur Versorgung mit Elektrorollstühlen oder Scootern (Elektromobilen) durch die Leistungsträger: www.rehadat-recht.de.

 

29.04.2019 | Situation schwerbehinderter Menschen

Blickpunkt Arbeitsmarkt veröffentlicht

Ausschnitt Titelblatt Broschüre 'Situation schwebehinderter Menschen'

Die Bundesagentur für Arbeit hat im April 2019 eine neue Ausgabe ihrer Broschüre "Situation schwerbehinderter Menschen" veröffentlicht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.
  • Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen ist deutlich niedriger als bei der Bevölkerung insgesamt.
  • Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
  • Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat stärker zugenommen als die Zahl der schwerbehinderten Menschen in der Bevölkerung.
  • Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im öffentlichen Dienst tätig.
  • Auch schwerbehinderte Menschen profitieren von der aktuell guten Arbeitsmarktlage. Die Arbeitslosigkeit ging 2018 aber nicht ganz so stark zurück wie bei nicht-schwerbehinderten Menschen.
  • Arbeitslose mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildungals bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
  • Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen – gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
  • Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist – auch in der Altersgruppe der 25-bis unter 55-Jährigen – bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
  • Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik blieb 2018 auf Vorjahresniveau.

Hier können Sie die Broschüre bei der Bundesagentur für Arbeit aufrufen: statistik.arbeitsagentur.de

 

18.04.2019 | Save the date: 23. Mai 2019

Veranstaltung 'BTHG to go - Brücken zum Job für komplex beeinträchtigte Menschen'

Logo-Tagung-Medizin-und-Beruf-III © Bundesarbeitsgemeinschaft der medizinisch-beruflichen Rehabilitationseinrichtungen e.V.

Die Zahl der Menschen mit komplexen Problemlagen und multiplen Integrationshemmnissen wächst. Für sie braucht es ein bedarfsorientiertes Angebot zur Teilhabe, das auf die enge Zusammenarbeit von Zuweisern, Förderern und Fachdisziplinen – gemeinsam mit den Betroffenen – setzt.

Die Fachtagung 'Medizin & Beruf' der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinische-berufliche Rehabilitation (BAG mbreha) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) beschäftigt sich am 23. Mai in Berlin mit Herausforderungen und Lösungen. Mehr Infos unter: www.medizin-und-beruf.de

18.04.2019 | News zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache online

Briefsymbol-bg

Die Themen:

  • Neue Internet-Seite zum Budget für Arbeit
  • Fachkräfte für Leichte Sprache gesucht
  • Fernseh-Tipp: Selbstbestimmt - Das Magazin
  • Veranstaltungs-Tipp: REHADAT auf der Messe REHAB in Karlsruhe
  • Lese-Tipp in Leichter Sprache: Infos zur Europa-Wahl im Mai
  • Wörter in Schwerer Sprache

Hier geht es zu den aktuellen REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache: www.rehadat.de/newsletter-leichte-sprache/aktuelle-ausgabe

Hier können Sie sich für die REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache anmelden: www.rehadat.de/newsletter-leichte-sprache/anmeldung/

 

Die REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache erscheinen alle 2 Monate.

Sie richten sich an Menschen mit Behinderung, an Menschen mit Lern-Schwierigkeiten und an Menschen, die nur wenig lesen und schreiben können.

Sie finden darin:

Neuigkeiten bei REHADAT
und allgemeine Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung
 

11.04.2019 | Stand der Inklusion in Deutschland

Themenheft Inklusion unter Mitwirkung von REHADAT erschienen!

Cover iwd-Themenheft Inklusion 2019

Vor zehn Jahren, im März 2009, ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Die Bundesregierung setzt diese mit den Nationalen Aktionsplänen von 2011 und 2016 um und will so die gleichberechtigte Teilhabe der mehr als zehn Millionen Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben in Deutschland verwirklichen.

Das neu erschienene Themenheft Inklusion des Informationsdienstes des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd) in Zusammenarbeit unter anderem mit REHADAT wagt eine Bestandsaufnahme und liefert Antworten auf folgende Fragen:

Wie gut gelingt die gleichberechtigte Teilhabe in Deutschland, wie häufig besuchen Kinder mit einer Behinderung eine Regelschule, welche Schwierigkeiten haben sie beim Übergang in den Beruf, wie viele schaffen es als Erwachsene an eine Uni und auf den ersten Arbeitsmarkt? Und welche Fortschritte bringt Menschen mit Behinderung eigentlich die Digitalisierung?

Das Themenheft können Sie hier downloaden: www.iwd.de/iwd0819.pdf

 

 

 

 

 

10.04.2019 | Gelungene Inklusion

Inklusionspreis 2019: Die Gewinner

Logo-Inklusionspreis-2019

Die Gewinner des Inklusionspreises 2019 stehen fest: Gleich fünf Unternehmen wurden am 9. April in Berlin im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für ihr besonderes Engagement im Bereich der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung ausgezeichnet.

Die Auszeichnung in der Kategorie 'beschäftigungspflichtiges Unternehmen" erhielt die Schär Werkzeug-Maschinenhandel GmbH aus Chemnitz. Der Kurier- und Transportdienstleister Quick Line aus Köln durfte sich über die Auszeichnung in der Kategorie "Kleines Unternehmen" freuen. Zalando Logistics wurde als großes Unternehmen ausgezeichnet. In der Kategorie "Konzern" wurden gleich zwei Best-Practice-Beispiele mit dem Inklusionspreis gewürdigt: Die Daimler AG und die Deutsche Telekom AG.

Mit der Verleihung des Inklusionspreises 2019 fiel außerdem der Startschuss für die neue Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“ der Bundesagentur für Arbeit (BA), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) und des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Das gemeinsame Ziel: Arbeitgeber für die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen sensibilisieren. Die Initiative richtet sich gezielt an die Unternehmen und Betriebe in Deutschland, die derzeit aus den unterschiedlichsten Gründen laut Anzeigeverfahren noch keine
schwerbehinderten Menschen ausbilden oder beschäftigen. Aktuell sind das rund 41.000
Unternehmen. Die Initiative startet am 10. April 2019 in Aachen Düren, Erfurt, Freiberg, Köln, Neumünster und Reutlingen mit einem gemeinsamen Anschreiben an die betreffenden Arbeitgeber.

Der Inklusionspreis wurde in diesem Jahr bereits zum 7. Mal verliehen. Ziel der Initiatoren (Bundesagentur für Arbeit, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA),  UnternehmensForum, Charta der Vielfalt) ist es, Unternehmen den Mehrwert von Inklusion aufzuzeigen. Die Auszeichnung soll gute Erfahrungen bei der Beschäftigung und Ausbildung von Mitarbeitenden mit Behinderungen sichtbar machen und das Wissen um Erfolg und Chancen von Inklusion soll so geteilt werden. Die ausgezeichneten Best-Practices sollen dabei helfen, Barrieren abzubauen und andere Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Inklusion zu ermutigen.

Mehr Infos zu den Preisträgern und zum Preis unter: www.inklusionspreis.de

Infos zur Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“ unter: https://arbeitgeber.de/www/arbeitgeber