News 10

19.11.2019 | REHADAT on Tour

Digitalisierung und Prävention im Fokus

Logo der A+A Messe

Zum zweiten Mal präsentierte REHADAT sein digitales Informationsangebot zu Inklusion und behinderungsgerechter Arbeitsgestaltung auf der A+A Messe in Düsseldorf, die vom 5. bis 8. November 2019 stattfand. Die A+A ist die weltweit größte Messe für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und konnte dieses Jahr mit insgesamt 2.121 Ausstellern aus 63 Nationen wieder Bestmarken erzielen. Das Fachpublikum besteht überwiegend aus Personen, die in den Unternehmen entscheiden oder an Entscheidungen beteiligt sind.

Unter dem Motto „Der Mensch zählt“ lag der Fokus auf nachhaltiger und ganzheitlicher Prävention durch betriebliches Gesundheitsmanagement, persönlichen Schutz und Arbeitsplatzgestaltung. Überall sichtbar war die Innovationskraft durch Digitalisierung - CoRobots, Exoskelette, clevere Apps oder Virtual-Reality Lernangebote weisen in die Zukunft der Arbeitswelt.

Auch Christoph Beyer, Vorsitzender der BIH, und Petra Wallmann vom LWL-Inklusionsamt Arbeit besuchten uns am Stand (siehe Foto ganz links) und waren von den Dimensionen der Messe beeindruckt.

Impressionen der Messe. Links im Bild BIH-Vorsitzender Christoph Beyer und Petra Wallmann vom LWL-Inklusionsamt Arbeit mit REHADAT Mitarbeiterinnen

Durch den parallel stattfindenden Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit Thementagen u.a. für die Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsräte, konnten wir deutlich mehr neue Kontakte als 2017 knüpfen – so auch u.a. zu Sicherheitsfachkräften, Betriebsärzten und Betriebsärztinnen sowie BEM- und Ergonomiebeauftragte. Häufig nachgefragt waren konkrete Arbeitsplatzlösungen für leistungsgewandelte Beschäftigte. Damit konnten wir auch die REHADAT-Wissensreihe gut platzieren, die Themen wie Sehschädigung, Depression, Diabetes oder Autismus mit technischen oder organisatorischen Gestaltungsideen einfach darstellt.

Was uns besonders gefreut und unser Engagement wieder bestärkt hat - diejenigen, die REHADAT bereits kannten und damit arbeiteten, lobten durchweg die in Deutschland einzigartige Informationssammlung.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Fachleuten für das Interesse und das positive Feedback!

Neugierig geworden? Die nächste A+A findet vom 26.10.2021 bis 29.10.2021 in Düsseldorf statt: www.aplusa.de

 

14.11.2019 | Neues ausprobieren und Ideen verwirklichen

Interview mit Ikarus-Rhein-Neckar, einem der ersten anderen Leistungsanbieter

Andre Trink, Geschäftsführer von Ikarus-Rhein-Neckar

Mit den sogenannten „anderen Leistungsanbietern“ sollte durch das Bundesteilhabegesetz (§ 60 SGB IX) eine Alternative zu den Werkstätten für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. REHADAT informiert regelmäßig über die Praxis und welche anderen Leistungsanbieter bereits auf dem Markt sind.

André Trinks, der Geschäftsführer von Ikarus-Rhein-Neckar, das mit als erstes Unternehmen eine Zulassung als anderer Leistungsanbieter erhielt, berichtet REHADAT in einem Interview über die Stolpersteine der Gründungsphase und warum ihm die Arbeit jetzt so viel Spaß macht.

Hier können Sie das Interview herunterladen: www.rehadat.de.

14.11.2019 | Forderung des Deutschen Studentenwerks (DSW)

Nachteilsausgleiche auch für Studierende mit chronischen Erkrankungen

logo-deutsches-studentenwerk

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert, dass Studierende mit chronischen physischen und psychischen Erkrankungen ihr Recht auf Nachteilsausgleich diskriminierungsfrei nutzen können. Hierfür stützt sich das DSW auf ein Rechtsgutachten des Bochumer Verwaltungsrechtlers Prof. Dr. Jörg Ennuschat, das er im Auftrag des DSW erarbeitet hat.

Das Rechtsgutachten wendet sich gegen die Praxis, Studierende mit chronischen somatischen und psychischen Erkrankungen mit Verweis auf ein „persönlichkeitsprägendes Dauerleiden“ pauschal von Nachteils­ausgleichen im Studium und bei Prüfungen auszuschließen. Der Terminus „persönlichkeitsprägendes Dauerleiden“ geht auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 1985 zurück.

Wer sich auf dieses Urteil berufe, so Ennuschats Kritik, ignoriere die völker-, europa- und verfassungsrechtlichen Entwicklungen, die seit 1985 die Rechte von Menschen mit Behinderungen kontinuierlich gestärkt haben.

Das Gutachten steht im Mittelpunkt der DSW-Fachtagung am 14./15. November 2019 in Berlin zum Thema „Nachteilsausgleiche in Prüfungen für Studierende mit Behinderungen“, organisiert von der DSW-Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS). 120 Vertreter/-innen aus Ländern, Hochschulen, Studentenwerken sowie Fachjurist/-innen und betroffene Studierende diskutieren das Gutachten im Hinblick auf die Gestaltung einer diskriminierungsfreien und barrierearmen Prüfungspraxis an Hochschulen.

Mehr Informationen zur Forderung des Deutschen Studentenwerks: www.studentenwerke.de/nachteilsausgleiche-auch-für-studierende

Das IBS-Rechtsgutachten online: www.studentenwerke.de/nachteilsausgleiche-für-studierende-mit

Das Programm der IBS-Fachtagung online:
www.studentenwerke.de/einladung_programm_tn_info_ft19.pdf

12.11.2019 | Aktuelle Daten erfasst

NRW-Inklusionsbetriebe

Ausschnitt REHADAT Angebote und Adressen: Inklusionsbetriebe

Die beiden NRW-Landschaftsverbände haben kürzlich aktuelle Listen zu den von ihnen geförderten Inklusionsbetrieben und -abteilungen veröffentlicht. Anhand dieser Listen und weiterer Recherchen hat REHADAT die Informationen zu den NRW-Inklusionsbetrieben im Portal Angebote und Adressen aktualisiert.

Alle 325 Adressen finden Sie auf: www.rehadat-adressen.de

Inklusionsbetriebe bieten für Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze mit tariflicher oder ortsüblicher Bezahlung und ermöglichen den Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Anteil schwerbehinderter Beschäftigter liegt in Inklusionsbetrieben zwischen 30 und 50 Prozent und ist damit höher als in anderen Unternehmen.

 

 

08.11.2019 | Wie funktioniert die Ausbildung junger Menschen mit Behinderung?

Tag der offenen Tür im BBW Berlin

Zwei junge Menschen an ihren Arbeitsplätzen

Von Ä wie Änderungsschneider(in) bis Z wie Zerspanungsmechaniker(in) – einen Einblick in seine Ausbildungsbüros und -werkstätten gewährt am 29.11.2019 das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk in Berlin. Hier können Sie erfahren, wie junge Menschen mit Behinderung eine berufliche Erstausbildung oder Berufsvorbereitung absolvieren. Mehr Infos: www.albbw.de.

Berufsbildungswerke sind Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, die außerbetriebliche Ausbildungen anbieten. Mehr dazu im REHADAT-Lexikon zur beruflichen Teilhabe: www.rehadat.de

05.11.2019 | Wie können Betriebe Ausgleichsabgabe sparen?

Schneller Überblick mit REHADAT-Ersparnisrechner

Ausschnit: Online-Ersparnisrechner für Ausgleichsabgabe

Mit dem REHADAT-Ersparnisrechner - im neuen Layout - können Sie sich einen schnellen Überblick über die Einsparmöglichkeiten bei der Einstellung oder Ausbildung von schwerbehinderten oder gleichgestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschaffen.

Sie können annähernd berechnen, wie hoch Ihre Ausgleichsabgabe ist und wie Sie die Abgabe reduzieren können. Dazu geben Sie die monatliche Mitarbeiterzahl und die Zahl der schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten ein.

Als Ergebnis erhalten Sie ihre aktuelle Beschäftigungsquote, Ihre zu zahlende Ausgleichsabgabe und die mögliche Ersparnis bei der Einstellung oder Ausbildung eines schwerbehinderten Menschen.

Hier geht es zum REHADAT-Ersparnisrechner: www.rehadat-ausgleichsabgabe.de

31.10.2019 | Tag der Hospitation in Dortmund

Jobcenter und Arbeitsagentur stellen sich vor

Ankündigung Tag der Hospitation im Jobcenter Dormunt mit verschiedenen Symbolen

Am 03.12.19 – dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderung – bietet das Jobcenter Dortmund schwerbehinderten und gleichgestellten Hospitanten/innen die Möglichkeit hinter die Kulissen zu blicken und so das Jobcenter Dortmund als möglichen Arbeitgeber kennenzulernen.

Die Agentur für Arbeit Dortmund bietet parallel mehrere Informationsveranstaltungen an, um über Einstiegsmöglichkeiten schwerbehinderter und gleichgestellter Menschen im Bereich der Agentur für Arbeit zu informieren.

Mehr Informationen finden Sie hier: im Flyer des Jobcenters und im Flyer der Agentur für Arbeit.

31.10.2019 | Testen Sie Ihr Wissen!

REHADAT-Quiz zur beruflichen Teilhabe

Eine Frau sitzt an einem Tisch vor ihrem Laptop und beißt auf einen Stift. Foto: Unsplash

Wie gut sind Sie über das Thema "Menschen mit Schwerbehinderung" informiert? Wir haben zehn Fragen mit jeweils drei Antwortmöglichkeiten zusammengestellt, mit denen Sie ihr Wissen zur beruflichen Teilhabe testen können.

Hier geht es zum REHADAT-Quiz: bit.ly/2lXF29S

 

 

 

28.10.2019 | Bus und Bahn für Menschen mit Mobilitätshilfen

DVfR veröffentlicht Stellungnahme

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabiliation

Menschen, die auf Rollstühle, Elektromobile (Scooter) oder andere Mobilitätshilfen angewiesen sind, stehen im öffentlichen Personenverkehr vor besonderen Herausforderungen. Denn nicht alle Mobilitätshilfen, in denen Personen sitzend befördert werden, sind technisch ausreichend für die Mitnahme in Verkehrsmitteln ausgestattet, und nicht jedes öffentliche Verkehrsmittel ist barrierefrei zugänglich. Teilweise fehlen auch einheitliche und transparente Regelungen für die rechtskonforme Beförderung mobilitätseingeschränkter Passagiere. Wegen fehlender technischer Lösungen sowie Unklarheiten über mögliche Haftungsrisiken werden diese Menschen mancherorts einfach stehen gelassen.

In einer Stellungnahme benennt die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) Anforderungen an Mobilitätshilfen und Verkehrsmittel, damit der öffentliche Personenverkehr von Betroffenen uneingeschränkt und sicher genutzt werden kann. Sie fordert die Verantwortlichen auf, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Hier können Sie die Stellungnahme der DVfR herunterladen: www.dvfr.de

17.10.2019 | Kennen Sie Ihre Rechte?

Website erklärt UN-BRK in Leichter Sprache

Logo des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat eine neue Website veröffentlicht, die die UN-Behindertenrechtskonvention und die Rechte von Menschen mit Behinderung in Leichter Sprache erklärt.

Die Website ist barrierefrei und wurde vor ihrer Veröffentlichung von Menschen mit Lernschwierigkeiten getestet. Zusätzlich zur Information können Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen in den verschiedenen Themenbereichen der UN-BRK mit Hilfe von Selbst-Tests überprüfen.

Infos unter: www.ich-kenne-meine-rechte.de