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11.05.2021 | Mehr Inhalt und neues Layout

Relaunch REHADAT-Werkstätten

Screenshot Startseite REHADAT-Werkstätten, auf dem Bild sind zwei junge Köche zu sehen

Das Portal REHADAT-Werkstätten wurde überarbeitet und ist nun online: in neuem Layout, mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert.  

Das Portal informiert Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Fachleute, Unternehmen und Behörden über die Angebote aller anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und Blindenwerkstätten in Deutschland.

Bei REHADAT-Werkstätten gibt es:

  • Adressen, Ansprechpersonen und weitere Informationen zu allen anerkannten WfbM und Blindenwerkstätten
  • Auftragsarbeiten, Dienstleistungen und Produkte der Werkstätten
  • Bildungs- und arbeitsmarktnahe Angebote der WfbM und ihrer Träger
  • allgemeine Informationen rund um die WfbM

Zusätzlich wurde für jede Werkstatt ein individuelles Werkstattporträt angelegt. Dieses gibt z. B. Auskunft darüber:

  • welche behinderten Menschen aufgenommen werden,
  • wie viele behinderte Menschen dort beschäftigt sind,
  • ob Außenarbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten angeboten werden,
  • ob Förder- und Betreuungsbereiche für schwerstbehinderte Menschen existieren,
  • welche begleitenden Hilfen / Fachdienste angeboten werden,
  • welche Tätigkeitsfelder im Berufsbildungsbereich angeboten werden,
  • und wie der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert wird.

Das Portal wird laufend nach den Angaben der Werkstätten aktualisiert.

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-wfbm.de.

04.05.2021 | Update vom 16.04.2021

GKV-Hilfsmittelverzeichnis: Aktualisierung

Startseite des REHADAT GKV-Hilfsmittelverzeichnisses mit dem Schriftzug 'Aktualisiert'

Der GKV Spitzenverband hat am 16.04.2021 ein neues Update des Hilfsmittelverzeichnisses im Bundesanzeiger veröffentlicht. Es wurden 238 neue Produkte hinzugefügt und über 66 aktualisiert. Um die neusten Änderungen aufzurufen suchen Sie bitte im Feld "Produkt" nach dem Bundesanzeigerdatum 16.04.2021.

Das gesamte Verzeichnis können Sie in unserem Portal über www.rehadat-gkv.de barrierefrei und responsive aufrufen.

29.04.2021 | Relaunch für REHADAT-Recht!

Urteile und Gesetze noch leichter zu finden

Homepage REHADAT-Recht: Eine Frau im Business-Look sitzt an einem Schreibtisch - darauf steht eine Figur der Justitia; die drei Hauptthemen sind: Rechtsprechung, Gesetze und Urteile einfach erklärt

Das Portal REHADAT-Recht wurde überarbeitet und ist nun online: in neuem Layout, mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert.  

Das Portal www.rehadat-recht.de enthält eine Sammlung von über 15.500 Urteilen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit einer Behinderung oder Schwerbehinderung. Die Rechtsprechung stammt aus dem Arbeits-, Verwaltungs- und Sozialrecht, ergänzt durch richtungsweisende Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs. Außerdem sind im Portal die zugrundeliegenden Gesetze und Verordnungen dokumentiert und mit den Urteilen verlinkt, z. B. das SGB IX, die UN-Behindertenrechtskonvention und die Kraftfahrzeug-Hilfeverordnung.

Zur Orientierung sind die Entscheidungen verschiedenen Kategorien zugeordnet, z. B. Arbeit und Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Diskriminierung, Feststellungsverfahren, Hilfsmittel und Leistungen. Neu ist die Möglichkeit, sich zu einem Themenbereich ausgewählte Leitsatzurteile anzeigen zu lassen.

Ebenfalls neu ist eine Auswahl an wichtigen Urteilen in Einfacher Sprache, z. B. zum Anspruch auf regelmäßige Arbeitszeiten, zur Kündigung wegen Krankheit oder zur Frage nach der Schwerbehinderung durch den Arbeitgeber.

Um Nutzerinnen und Nutzern den Zugang zu den juristischen Texten zu erleichtern, hat REHADAT außerdem erklärende Texte und Links zu weiterführenden Informationen erweitert und ergänzt.

„Bei der Beschäftigung und Einstellung von Menschen mit Behinderungen haben Unternehmen und Beschäftigte häufig juristische Fragen. REHADAT-Recht unterstützt bei den Antworten mit seinem großen Fundus an Urteilen und Gesetzen“ so Projektleiterin Andrea Kurtenacker. 

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-recht.de

26.04.2021 | Ausgleichsabgabe 2021

Staffelbeträge erhöht

Ein Blatt Papier mit Zahlen und Notizen, ein Bleistift, ein Taschenrechner

Die Staffelbeträge, die Arbeitgeber zahlen müssen, wenn sie ihrer Beschäftigungspflicht gegenüber schwerbehinderten Menschen nicht oder nicht ausreichend nachkommen, sind erhöht worden. Sie gelten ab dem Anzeigejahr 2021 – also für die Anzeige, die Arbeitgeber ab Dezember 2021 abgeben müssen.

Die Beträge ändern sich wie folgt:

Bisheriger Satz: Neuer Satz:
125 Euro 140 Euro
220 Euro 245 Euro
320 Euro 360 Euro

Welcher Staffelbetrag bei welcher Quote gilt und welche Sonderregelungen es für Arbeitgeber mit weniger als 60 bzw. 40 Arbeitsplätzen gibt, können Sie hier nachlesen: Vorschriften | REHADAT-Ausgleichsabgabe.

Ganz bequem können Sie sich die Berechungen mit den neuen Beträgen auch in unserem Video "Wie wird die Ausgleichsabgabe berechnet?" erklären lassen: Videos zur Ausgleichsabgabe | REHADAT-Ausgleichsabgabe.

Und mit dem REHADAT-Ersparnisrechner können Sie sich einen schnellen Überblick über die Einsparmöglichkeiten bei der Einstellung oder Ausbildung von schwerbehinderten oder gleichgestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschaffen – natürlich ebenfalls mit den aktualisierten Staffelbeträgen: Online-Rechner | REHADAT-Ausgleichsabgabe.

20.04.2021 | Inklusion bei Kammern stärken

BMAS startet neues Programm InKas

Logo BMAS

Die Corona-Pandemie verringert die Teilhabechancen von Menschen mit Schwerbehinderung auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nun das Programm "Inklusionsstrukturen bei Kammern stärken - InKas" gestartet. Ziel ist es, mehr Menschen mit Schwerbehinderung den erfolgreichen Abschluss einer betrieblichen Berufsausbildung zu ermöglichen. Mit maximal fünf Millionen Euro sollen in einem Zeitraum von drei Jahren gezielte Maßnahmen der Kammern gefördert werden.

Hier können Sie die Förderrichtlinien aufrufen: www.bmas.de 

20.04.2021 | Wie erfüllen Unternehmen ihre Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Menschen?

BA veröffentlicht neue Statistik

Diagramm

Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre jährliche Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen für das Jahr 2019 veröffentlicht.  

2019 gab es in Deutschland 171.599 beschäftigungspflichtige Betriebe: davon hatten 127.803 Unternehmen schwerbehinderte Menschen beschäftigt, 43.796 hatten keine beschäftigt.

Insgesamt lag die Beschäftigungsquote bei 4,6 Prozent und blieb damit unverändert. Die privaten Unternehmen hatten dabei eine Ist-Quote von 4,1 Prozent – gegenüber einer Quote von 6,5 Prozent der öffentlichen Arbeitgeber. 

Über eine Million gleichgestellte oder schwerbehinderte Personen wurden auf einen Pflichtarbeitsplatz angerechnet. Knapp  8.500 gleichgestellte oder schwerbehinderte Auszubildende konnten auf jeweils zwei Pflichtarbeitsplätze angerechnet werden.

Mehr Statistiken zu Schwerbehinderung und der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung finden Sie auf der Webseite www.rehadat-statistik.de.

15.04.2021 | Zurück in den Job nach schwerer Erkrankung

DVfR startet Online-Diskussion

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Wer nach schwerer Erkrankung wieder zurück ins Arbeitsleben möchte, muss das nicht alleine stemmen: Arbeitgeber, Rehaträger, Ärzteschaft sowie alle, die das Verfahren mit ihrer Beratung unterstützen und begleiten, sind mit daran beteiligt, dass die Wiedereingliederung gelingt.

Zu diesem komplexen Thema veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) gemeinsam mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern ab Mittwoch, 14. April bis 4. Mai 2021, eine Online-Diskussion in ihrem Forum fma.reha-recht.de. 

Schwere Erkrankungen wie Krebs oder psychische Erkrankungen sind in der Regel mit einer längeren Abwesenheit vom Arbeitsplatz verbunden. Bei den betroffenen Menschen besteht daher häufig die Unsicherheit, ob sie ihrem Job noch gewachsen sind und wenn ja, wann der richtige Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg wäre. Für die betrieblichen Akteure können sich neben medizinischen Fragen insbesondere Fragen sozialrechtlicher und/oder arbeits¬rechtlicher Natur stellen. Auch Aspekte wie die Anerkennung bzw. Einstufung einer Schwerbehinderung können wichtig werden. Die Online-Diskussion wird sich mit rechtlichen und praktischen Fragen zu dem Thema befassen, wie z.B.

  • Welche Beratungsangebote gibt es zum Thema Rückkehr in den Beruf nach schwerer Erkrankung?
  • Welche Ansprüche stehen Betroffenen für welchen Zeitraum zur Verfügung?
  • Welche Handlungsoptionen gibt es für den Fall, dass die Wiedereingliederung doch zu einer Überlastung des Betroffenen führt?
  • Wie gelingt der runde Tisch mit den Akteuren des Betrieblichen Eingliederungsmanagements?

Alle Interessierten können hierzu auch eigene Fragen einreichen und sich mit den teilnehmenden Expertinnen und Experten dazu austauschen. 

Hier geht es zur Online-Diskussion: https://fma.reha-recht.de

08.04.2021 | Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen 2021

Bundesregierung veröffentlicht Teilhabericht

Logo der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat den 3. Teilhabebericht über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen 2021 veröffentlicht. Der Bericht informiert über grundlegende Daten zum Thema Behinderung sowie über verschiedene Lebensbereiche, unter anderem Bildung und Ausbildung sowie Erwerbstätigkeit.

Der Bericht schafft eine Gesamtschau und verbindet verschiedenste Daten miteinander. Er zeigt auf, wie sich Teilhabe zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen unterscheidet und welche Entwicklungen im Zeitverlauf zu beobachten sind. 

Mehr Informationen hier: www.rehadat-statistik.de.

07.04.2021 | E-Learning-Kurs zur Rehabilitation und Teilhabe

Neues Angebot der BAR

Ein Symbol für E-Learning: ein Bildschirm mit einem

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) bietet einen neuen E-Learning-Kurs "Grundlagen Rehabilitation und Teilhabe im gegliederten Sozialleistungssystem" an. Über drei Module vermittelt der Kurs fundierte Fachinformationen zum Themenkomplex Reha und Teilhabe in Deutschland – über sprachlich verständliche Inhalte, anschaulich aufbereitet mit Grafiken, interaktiven Aufgaben, Praxis-Beispielen und mehr.

  • Modul 1 steigt ein mit rechtlichen Grundlagen: Die Regelungen des SGB IX und ihre Bedeutung für die Reha-Praxis stehen im Fokus, ergänzt durch die UN-BRK und die ICF.
  • Modul 2 vertieft den Bereich Leistungsgruppen und Reha-Träger sowie deren Aufgaben und Rollen in der Reha-Praxis.
  • Modul 3 knüpft an konkreten Situationen für trägerübergreifende Zusammenarbeit an. Im Mittel-punkt stehen der Reha-Prozess sowie die Kooperation und Koordination der Reha-Träger in einzelnen Phasen des Reha-Prozesses.

Der Kurs richtet sich an berufliche Neu- bzw. WiedereinsteigerInnen im Bereich Rehabilitation und Teilhabe sowie an Reha-Fachkräfte, die einen Überblick über das komplexe Sozialleistungssystem erhalten möchten. Bei Bedarf können sechs Stunden für die CDMP-Weiterbildung angerechnet werden.

Interessierte können das neue Angebot im Fort- und Weiterbildungs-Programm der BAR kostenpflichtig buchen: www.bar-frankfurt.de > Service > Fort- und Weiterbildung

07.04.2021 | Aktuelle Zahlen der BA für März 2021

Weniger schwerbehinderte Menschen arbeitslos

Logo der Bundesagentur für Arbeit

Die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen ist im März 2021 im Vergleich zum Vormonat auf 176.370 gefallen (Februar 2021: 178.815). Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2020 waren es allerdings 18.847 (12,0 %) mehr und 6,2 % aller in Deutschland arbeitslos gemeldeten Menschen.

Die Zahl der registrierten Arbeitslosen insgesamt ist im März 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 492.082 oder 21,1 Prozent auf 2.827.449  gestiegen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen war im Vergleich zum Anstieg bei allen arbeitslosen Menschen also erfreulicherweise prozentual geringer.

Mehr Infos bei REHADAT-Statistik.