News 10

30.03.2020 | Fragen zu Rehabilitation und Teilhabe?

Kompetente Antworten per Telefon und E-Mail

Schriftzug

Die Sozialleistungsträger schränken aufgrund der Corona-Pandemie – wie andere Dienste und Einrichtungen auch – derzeit ihre Vor-Ort-Services und -Sprechzeiten ein. Dies schützt Ratsuchende, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher im persönlichen Kontakt für die Vermittlung von Informationen zur Verfügung standen.

Durch diese Entwicklungen gewinnen telefonische Unterstützungsangebote und Online-Dienste zunehmend an Bedeutung. Dies gilt auch für die Ansprechstellen für Rehabilitation und Teilhabe die durch eine telefonische oder auch digitale Informationsvermittlung weiterhin erreichbar bleiben.

Über www.ansprechstellen.de haben Ratsuchende die Möglichkeit, schnell und unkompliziert die für sie relevante Ansprechstelle zu finden. Hier können dann die von den Sozialleistungsträgern zur Verfügung gestellten Kontaktdaten, wie z. B. die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse abgerufen werden. Dies kann auch Hinweise auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das jeweilige Angebot umfassen.

Damit leisten die Ansprechstellen einen Beitrag dazu, dass in der aktuellen Situation alle einen zuverlässigen Ansprechpartner mit seriösen Informationen über Rehabilitation und Teilhabe finden.

26.03.2020 | 10,2 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung

Destatis veröffentlicht Ergebnisse des Mikrozensus

Logo des Statistischen Bundesamtes

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die Ergebnisse des Mikrozensus 2017 zu den Lebenslagen behinderter Menschen veröffentlicht.

Danach lebten im Jahr 2017 in Deutschland 10,2 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung in Privathaushalten. Im Durchschnitt war somit gut jeder achte Einwohner in Privathaushalten behindert.

Der größte Teil, nämlich rund 7,5 Millionen Menschen, war schwerbehindert, 2,8 Millionen Menschen lebten mit einer leichteren Behinderung.

70 % der behinderten Menschen im Alter von 25 bis 44 Jahren waren erwerbstätig oder suchten nach einer Tätigkeit, bei den gleichaltrigen Nichtbehinderten waren es 88 %. Behinderte Menschen zwischen 25 und 44 Jahren waren häufiger erwerbslos. Die Erwerbslosenquote betrug 6 %, die entsprechende Quote bei den Nichtbehinderten lag bei 4 %.

Befragt wurden ein Prozent der Haushalte – 758.000 Personen. Auf Grundlage der Antworten ist eine Schätzung der Gesamtzahl aller amtlich anerkannten behinderten Menschen möglich – also aller Personen mit einem Grad der Behinderung von 20 bis 100.

Mehr Informationen finden Sie hier: REHADAT-Statistik

26.03.2020 | Neuigkeiten bei REHADAT

Aktueller Newsletter ist erschienen

REHADAT-Newsletter-Icon: bunte Quadrate purzeln durcheinander

Soeben haben wir die aktuelle Ausgabe des REHADAT-Newsletters verschickt. Sie lesen darin Neuigkeiten bei REHADAT sowie zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre mit diesen Inhalten:

  • Neue Ausgabe: Reha- und Teilhabeforschende 2020
  • „Mit Hörschädigung im Job“: Ergebnisse der REHADAT-Befragung veröffentlicht
  • IW-Report: Neue Technologien unterstützen den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung
  • Urteil: Keine Einladung bei interner Stellenbesetzung notwendig
  • Beinahe 600 EUTB-Beratungsstellen in REHADAT erfasst
  • Kommunale Behindertenbeauftragte: Wichtige Ansprechstellen in Sachen Barrierefreiheit
  • Mehr Zeit für Schwerbehindertenanzeige und Ausgleichsabgabe
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: BMAS berichtet über Perspektiven der Leistungserbringer
  • Interessen von sehbeeinträchtigten Menschen vertreten: Neuer betrieblicher Newsletter
  • In einem Inklusionsunternehmen arbeiten oder sogar eins gründen?
  • Neue Broschüre mit Erfahrungen, Fakten und Tipps rund um die inklusive Ausbildung
  • Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020: Preisverleihung auf 3. September verschoben
  • Seminare der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
  • Corona-Prävention: REHADAT-Seminare im Mai abgesagt

Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de

25.03.2020 | Mehr Zeit für Arbeitgeber

Schwerbehindertenanzeige und Ausgleichsabgabe bis zum 30. Juni 2020

Logo der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter akzeptieren, dass Arbeitgeber Schwerbehinderten-Anzeigen für das Anzeigenjahr 2019 auch nach dem 31. März 2020 bis spätestens 30. Juni 2020 abgeben. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe.

Das bedeutet, dass die BA bis zu diesem Zeitpunkt keine Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen einer verspäteten Abgabe einleiten wird und die Integrations- und Inklusionsämter für die Zeit vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 keine Säumniszuschläge erheben werden.

Hier finden Sie mehr Informationen: www.arbeitsagentur.de.

Tipp: Arbeitgeber können die Anzeige schnell und komfortabel mit der kostenlosen Software IW-Elan erstellen.

23.03.2020 | Wieviele Anträge auf Arbeitsassistenz wurden gestellt?

NRW, Bayern und Hamburg vorn

Die Grafik zeigt die Fallzahlen der Tabelle grafisch mit Strichmännchen auf einer Deutschlandkarte

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 3.702 Anträge auf Arbeitsassistenz gestellt – die meisten davon in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hamburg. Eine Übersicht über alle Bundesländer finden Sie hier: www.rehadat-statistik.de

Die Zahlen wurden im Rahmen einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion "Entwicklung bei der Ausgleichsabgabe und der Beschäftigungspflicht von enschen mit Behinderungen" veröffentlicht. Daten zu Bewilligungen und Ablehnungen der Anträge auf Arbeitsassistenz liegen leider nicht vor.

Hintergrundinfo: Arbeitsassistenz ist eine regelmäßig und dauerhaft benötigte Unterstützung am Arbeitsplatz für sehr stark eingeschränkte schwerbehinderte Menschen, die ihre berufliche Tätigkeit nur mittels dieser persönlichen Unterstützung ausüben können. Arbeitsassistenzkräfte helfen bei Arbeiten, wie beispielsweise schwer erreichbare Werkzeuge anreichen, Gebärdensprache dolmetschen, handschriftliche Texte vorlesen oder Termine ausmachen, die ein schwerbehinderter Mensch aufgrund seiner Behinderung nicht selbst ausführen kann. Grundsätzlich übernimmt die Assistenzkraft dabei lediglich Hilfsarbeiten. Die Aufgaben, die den Beruf des schwerbehinderten Menschen ausmachen, müssen durch ihn selbst ausgeführt werden können. Mehr dazu im REHADAT-Lexikon: www.talentplus.de

19.03.2020 | Corona-Prävention

NRW schließt Werkstätten für Menschen mit Behinderung

mags-nrw

Das NRW-Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales (MAGS NRW) hat am 17. März eine "Weisung zum Betretungsverbot von Werkstätten" für Menschen mit Behinderungen erlassen.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Träger der Kosten für die sogenannte Eingliederungshilfe bittet alle Beteiligten, die Weisungen der Gesundheitsbehörden angesichts der Corona-Pandemie unbedingt zu befolgen, um die Gesundheit der Menschen mit Behinderungen und ihrer Betreuer in den Werkstätten zu schützen. Der Erlass des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales weist nach Angaben des LWL darauf hin, dass die Menschen mit Behinderungen in den Werkstätten ein Anspruch auf Leistungen ("Leistungen zur Teilhabe") haben.

Mehr Infos unter: kobinet-nachrichten.org

Der Erlass des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales steht hier zum Download bereit: www.mags.nrw/200317_erlass_betretungsverbot_tages-_und_nachtpflegeeinrichtungen_werkstaetten_u.a.pdf

17.03.2020 | Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020

Preisverleihung auf 3. September verschoben

Logo des Inklusionspreises für die Wirtschaft 2020

Mit Blick auf die aktuelle Situation angesichts der Coronavirus-Pandemie haben die Initiatoren die Verleihung des Inklusionspreises für die Wirtschaft 2020 auf den 3. September 2020 verschoben.

UnternehmensForum e.V., die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Charta der Vielfalt e.V. bedauern die Verschiebung sehr, möchten aber verantwortungsvoll handeln.

Weitere Infos in Kürze unter: www.inklusionspreis.de
 

 

17.03.2020 | Corona-Prävention

REHADAT-Seminare im Mai abgesagt

Ein blauer Kreis mit einem

Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus in Deutschland hat REHADAT die nächsten Seminare im Mai abgesagt.

Folgende Seminare entfallen:

  • 6. Mai 2020: REHADAT-Seminar "Berufliche Teilhabe gestalten"
  • 7. Mai 2020: REHADAT-Seminar "Hilfsmittel – Welche gibt es und wer zahlt? Die Grundlagen der Hilfsmittelversorgung"

Die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Laufe des heutigen Tages per E-Mail informiert.

Die nächsten REHADAT-Seminare sind für September geplant. Informationen unter: www.rehadat.de/seminare

 

 

13.03.2020 | In einem Inklusionsunternehmen arbeiten oder sogar eins gründen?

Informationen gebündelt im Netz

Logo

Sie interessieren sich dafür, in einem Inklusionsunternehmen zu arbeiten oder ein Inklusionsunternehmen zu gründen? Auf der Webseite www.mehrwert-inklusive.de finden Sie unter dem Menupunkt „Inklusionsunternehmen“ Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Inklusionsunternehmen sind in erster Linie Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes und müssen sich dem Wettbewerb mit anderen Unternehmen stellen. Zusätzlich erfüllen sie jedoch einen besonderen sozialen Auftrag: Sie verpflichten sich, mindestens 30%, höchstens 50% ihrer Arbeitsplätze mit besonders betroffenen Schwerbehinderten nach § 215 SGB IX zu besetzen.

Aktuell wirtschaften etwa 1.000 inklusive Unternehmen, Betriebe und Abteilungen erfolgreich in den verschiedensten Branchen. Das Spektrum reicht von industrieller Fertigung über Dienstleistungen, Handel, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe bis hin zu Multimedia- und IT-Unternehmen.

Tipp: Bei REHADAT sind die Adressen der Inklusionsunternehmen samt Kurzbeschreibungen und Kontaktdaten gelistet: www.rehadat-adressen.de.

12.03.2020 | Neue IT-Berufe

Modernisierte Ausbildungsordnungen ab 1. August 2020

bibb-Logo

Die Digitalisierung hat zunehmende Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Kaum eine andere Berufsgruppe ist so stark davon betroffen wie die der IT-Berufe. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat daher im Auftrag der Bundesregierung und gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien sowie den Sozialpartnern und Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis die Ausbildungsordnungen von vier dualen IT-Berufen überarbeitet:

  • Fachinformatiker/-in
  • IT-System-Elektroniker/-in
  • Kauf­mann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement
  • Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management.

Die neuen Ausbildungsordnun­gen treten am 1. August 2020 in Kraft.

Mehr Informationen unter: www.bibb.de/new_modernised_occupations_by_year