News 10

11.01.2019 | Bitte mitmachen!

Befragung zum Thema barrierefreie IT-Arbeitsplätze

Logo Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die Barrierefreiheit von Arbeitsplätzen ist für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung häufig eine essentielle Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund führt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg jetzt eine wissenschaftliche Studie durch. Das Ziel der Studie ist es zu erfassen, inwiefern Unternehmen die Möglichkeiten der Förderung von barrierefreien IT-Arbeitsplätzen kennen und nutzen. Dazu führt die Hochschule jetzt eine Unternehmensbefragung durch.

Die Befragung dauert in etwa 10 Minuten. Bitte nutzen Sie folgenden Link: Befragung zu barrierefreien IT-Arbeitsplätzen

10.01.2019 | Sonderförderprogramme des Bundes und der Länder

Aktualisierte Übersicht

Screenshot Sonderförderprogramme des Bundes und der Länder

Neben der sogenannten Regelförderung, die u. a. in den Sozialgesetzbüchern (SGB) oder der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV) beschrieben wird, legen der Bund und die Länder regelmäßig zeitlich befristete Sonderförderprogramme auf.

Sonderförderprogramme zur Verbesserung der beruflichen Teilhabe schwerbehinderter Menschen können unterschiedliche Schwerpunkte haben (z. B. Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen, Stabilisierung und Sicherung bestehender Arbeitsverhältnisse). Sie werden als ergänzendes Instrumentarium zur Förderung besonderer Gruppen schwerbehinderter Menschen eingesetzt.

Eine frisch aktualisierte Übersicht der vorhandenen Programme gibt es bei REHADAT: www.talentplus.de/foerderung/sonderfoerderprogramme

02.01.2019 | DVBS lädt zur Fachtagung 'Teilhabe im Job' vom 4.-5. März

Infos zu den Bedarfen blinder und sehbehinderter Erwerbstätiger und ihren Ansprüchen auf berufliche Weiterbildung

Logo iBoB © DVBS e.V.

Vom 4. bis 5. März veranstaltet der DVBS in Kassel e.V. die Fachtagung "Teilhabe im Job - vor Reha, vor Rente". Im Fokus stehen die Bedarfe blinder und sehbehinderter Erwerbstätiger und ihren Ansprüche auf berufliche Weiterbildung.

Neben Vorträgen wird es mehrere Workshops geben, die sich mit Fragen der Bedarfe und Spezifika inklusiver beruflicher Weiterbildungsangebote, der Anspruchsberechtigungen auf Förderung und deren Durchsetzung beschäftigen. Mehr Informationen unter: ibob.dvbs-online.de/iBoB_Fachtag_Save_the_date.pdf

 

18.12.2018 | Hintergründe, Herausforderungen und Beispiele aus der Praxis

BIBB-Band zu inklusiver Gestaltung beruflicher Bildung

Deckblatt Sammelband: 'Inklusion im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf' © Verlag Barbara Budrich

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat einen neuen Sammelband zum Thema 'Inklusion im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf' veröffentlicht. Ziel dieser Publikation ist es, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und sowohl Ausschnitte des Fach- als auch des Praxiswissens für gelingende Inklusion im Übergang Schule – Beruf zur Verfügung zu stellen.

So richtet sich das Buch gleichermaßen an Wissenschaft, Praxis und andere interessierte Personen, um den Dialog zu fördern, der für eine Weiterentwicklung inklusiver Bildungsangebote notwendig ist.

Hier können Sie die Veröffentlichung aufrufen: www.bibb.de

17.12.2018 | Studie zur Schwerbehindertenvertretung

Erste Ergebnisse der Online-Umfrage

Logo der Universtiät zu Köln © Universität Köln

Die ersten Ergebnisse einer deutschlandweiten Online-Befragung zu den Tätigkeitsfeldern und den Ressourcen von Schwerbehindertenvertretungen liegen vor, z.B.:

Was sind zentrale Merkmale der SBV?

  • Rund 60 % der Vertrauenspersonen sind männlich und etwa 40 % sind weiblich.
  • Rund 55 % sind zwischen 51 und 60 Jahre alt, über 20 % zwischen 41 und 50.
  • Rund 73 % der Vertrauenspersonen sind selbst schwerbehindert oder gleichgestellt.
  • Rund 47 % der Vertrauenspersonen sind Mitglied einer Gewerkschaft.
  • Rund 44 % der Befragten arbeiten sowohl als SBV als auch als Betriebs-/Personalrat.

Was tut die SBV?

  • Etwa 12 % der Arbeitszeit verwenden Vertrauensperson „auf sich selbst“, zum Beispiel sich bei den Beschäftigten bekannt machen, sich Wissen aneignen oder Arbeitsmittel organisieren.
  • Rund 22 % verwendet die SBV auf den Arbeitgeber, zum Beispiel auf die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen.
  • Ebenfalls rund 22 % entfallen auf sonstige Akteure und Tätigkeiten, zum Beispiel Mitwirkungen an Sitzungen und Ausschüssen.
  • Etwa 43 % ihrer Zeit verwendet die Vertrauensperson direkt auf ihre Zielgruppe, also auf behinderte Menschen, Gleichgestellte und solche, die im Antragsprozess sind.

Weitere Fragen, die beantwortet wurden, sind diese: Mit wem arbeitet die Schwerbehindertenvertretung zusammen? Welche Ressourcen hat die SBV? Ist die Arbeit als SBV erfolgreich? Welche Herausforderungen gibt es? Die Antworten finden Sie hier: www.integrationsaemter.de

Die Befragung wurde vom Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln in Kooperation mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie durchgeführt im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Stärkung der Schwerbehindertenvertretungen.

17.12.2018 | Gute Beispiele für Wiedereingliederung gesucht

BGN-Integrationspreis 2019

Zwei Männer arbeiten zusammen in einem Büro - einer sitzt im Rollstuhl

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) prämiert außergewöhnliches betriebliches Engagement von Unternehmen, die insbesondere Schwerstverletzten nach Arbeitsunfällen und Berufserkrankten eine erfolgreiche Wiedereingliederung ins Erwerbsleben ermöglichen oder maßgeblich erleichtern.

Unternehmen können sich noch bis zum 31.01.2019 für den Preis bewerben.

Mehr Informationen finden Sie hier: versicherung.portal.bgn.de

11.12.2018 | Aktuelle Ausgabe veröffentlicht:

REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache

Header vom REHADAT-Newsletter © REHADAT

Heute haben wir die REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache in der Ausgabe 6/2018 veröffentlicht. Sie finden darin diese Themen:

  • REHADAT mit neuer Internet-Seite
  • Projekt Leicht.Bewerben
  • Neue App zur Teilhabe-Beratung
  • Film-Tipp 1: Mit Behinderung auf dem dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten
  • Film-Tipp 2: Qualifizierung als Gruppen-Assistent in der WfbM
  • Lese-Tipp in Leichter Sprache: Neues Heft über die soziale Sicherung in Deutschland
  • Wörter in Schwerer Sprache

Hier können Sie die Neuigkeiten im Internet lesen: www.rehadat.de

06.12.2018 | Qualifizierung in der Berufsbildung für behinderte Menschen

Kooperation zwischen BIBB und israelischen Berufsbildungsexperten

Logo BIBB © BIBB

Im Rahmen einer neu gestarteten Projektkooperation zum Thema „Qualifizierung von Berufsbildungspersonal für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung“ haben sich Ende November das deutsche Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit israelische Berufsbildungsexperten getroffen. Die Kooperation war im Sommer 2018 mit einer Study Tour angelaufen - jetzt wurden erste Ergebnisse besprochen.

Zum Beispiel wurde der aktuelle Istzustand in den Ländern verglichen. Wichtige Fragen waren hierbei: Welches Personal qualifiziert im jeweiligen Land behinderte Menschen? Wie sehen die jeweiligen Herkunftsprofessionen aus? Wer hat welche spezielle Zusatzqualifikation? Gibt es übertragbare Erfolgsbeispiele?

In einem zweiten Schritt soll jetzt u.a. erarbeitet werden, wie man voneinander lernen kann und wie die Veränderungen in den Arbeitsprozessen der Betriebe einerseits und den besonderen Belangen behinderter Menschen andererseits sich auf die Berufsbildung auswirken sollten.

Zie ist es, mehr behinderte Menschen in berufliche Bildung und Beschäftigung zu bekommen und ihnen damit Teilhabe an diesen beiden wichtigen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen und zugleich die Betriebe mit sehr gut qualifizierten Mitarbeitern zu unterstützen.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.bibb.de

05.12.2018 | Positive Inklusion auf dem Arbeitsmarkt

Aktion Mensch veröffentlicht Inklusionsbarometer

Deckblatt Inklusionsbarometer

Die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt folgt weiter dem positiven Trend: Das zeigt das Inklusionslagebarometer, welches das Handelsblatt Research Institute im Auftrag von Aktion Mensch im November 2018 veröffentlicht hat.

Erneut sinkt die Zahl der Arbeitslosen mit einer Behinderung auf ein Rekordtief von 162.373 (Vorjahr: 170.508) Suchenden. Gleiches gilt für die Arbeitslosenquote Schwerbehinderter, sie liegt bei 11,7 (12,4) Prozent. Es bleibt dennoch wichtig, die Problemfelder auszumachen und hierfür Lösungen zu schaffen. Denn: Der Abstand zur allgemeinen Quote (5,7 Prozent) der Menschen ohne Behinderung hat sich in diesem Jahr erstmals wieder vergrößert.

Das Handelsblatt Research Institute erstellt das "Inklusionsbarometer Arbeit" jährlich im Auftrag der Aktion Mensch. Es ist ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

In der Ausgabe 2018 wertet die Studie vorhandene statistische Daten zu schwerbehinderten Menschen aus, zum Beispiel die Beschäftigungsquote, die Arbeitslosigkeit, Anträge auf Kündigung und die Besetzung von Pflichtarbeitsplätzen.

Hier geht es zum Inklusionsbarometer 2018: www.aktion-mensch.de

03.12.2018 | Demokratie braucht Inklusion

Lichtaktion der Bundesregierung zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hat sich der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, eine besondere Aktion einfallen lassen:

So wird der 368 Meter hohe Fernsehturm in Berlin heute Abend ab Einbruch der Dunkelheit in besonderem Licht erstrahlen. Er wird nicht nur wie sonst üblich Rundfunkwellen senden, sondern zusätzlich noch folgende Botschaft: Demokratie braucht Inklusion.

Mit dieser Botschaft, die zugleich das Motto der Amtszeit von Jürgen Dusel ist, will der Bundesbehindertenbeauftragte auf die Rechte und Belange der Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen. "Ich bin der festen Überzeugung, dass Demokratie und Inklusion zwei Seiten ein und derselben Medaille sind. Sie gehören zusammen. In einer vielfältigen und gut funktionierenden Demokratie brauchen alle Menschen Wertschätzung, faire Chancen und umfassende Möglichkeiten der Teilhabe", so Dusel.

Mehr Informationen zur Lichtaktion in Kooperation mit dem Lichtkünstler Ingo Bracke und zur Arbeit des Bundesbehindertenbeauftragten unter: www.behindertenbeauftragter.de