News 10

16.09.2019 | REHADAT auf der REHACARE

Treffen Sie uns in Düsseldorf!

REHACARE-Themenpark: Menschen mit Behinderung und Beruf

Vom 18. bis 21. September 2019 findet in Düsseldorf die Messe REHACARE statt — die internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Mehr als 700 Aussteller aus mehr als 40 Ländern präsentieren dort ihre Produkte.

Für die berufliche Teilhabe besonders spannend ist der Themenpark „Menschen mit Behinderung und Beruf“ in Halle 6. Dort präsentieren die Aussteller viele Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsangebote für behinderte Menschen im Berufsleben. Die NRW-Integrationsämter führen u. a. drei digitale Systeme im Arbeitseinsatz vor, die auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Betroffenen zugeschnitten sind, darunter eine Mensch-Roboter-Kollaboration. 

Im Themenpark zeigt Ihnen das REHADAT-Team am Stand G14 gerne, welche nützlichen Informationen wir für Sie haben. Oder Sie besuchen einen unserer REHADAT-Vorträge am Mittwoch und Donnerstag um 13:30 Uhr im CCD Süd (Details hier im Programm: www.rehacare.de).

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Alle Informationen zur Messe hier: www.rehacare.de

13.09.2019 | Mehr Anstrengungen für Erfolgsfaktor Digitalisierung notwendig

Ergebnis des REHADAT-Jubiläumsworkshops

Ausschnitt REHADAT-Jubilaeumsflyer

Die Digitalisierung kann Unternehmen und Menschen mit Behinderung neue Chancen für die berufliche Teilhabe bringen. Allerdings sind dafür gemeinsame Anstrengungen von Politik und Sozialpartnern notwendig. Zu diesem Ergebnis kamen mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Digitalisierung als Chance“ am 12. September 2019 im Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Anlass für den Workshop war das Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen von REHADAT – der Wissensplattform zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

IW-Direktor Michael Hüther eröffnete den Workshop mit einem Vortrag zu den ordnungspolitischen Rahmenbedingungen einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft. Im Anschluss stellte REHADAT-Projektleiterin Petra Winkelmann die Entwicklungen der digitalen Informationsplattform REHADAT und Befragungsergebnisse zur Digitalisierung von Unternehmen und Menschen mit Behinderung vor. Demnach wird die Digitalisierung in der Arbeitswelt von den Betroffenen eher positiv bewertet, zum Beispiel durch neue digitale Hilfsmittel, die Entlastung von körperlicher Arbeit und das ortsunabhängige, flexible Arbeiten. IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös ergänzte mit seinem Vortrag die Sicht der Wissenschaft auf die Digitalisierung und damit verbundenen Entwicklungen für die künftige Arbeit 4.0. Spannender Schlusspunkt der Vortragsrunde war der Einblick des TÜV-Bereichsvorstands Markus Dohm in die digitale Realität der Unternehmen, die er als durchaus ausbaufähig einstufte.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion debattierten unter anderem Dagmar Greskamp von der Aktion Mensch und Annetraud Grote vom Paul-Ehrlich-Institut lebhaft und durchaus kontrovers mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Fragen des Einflusses von Digitalisierung auf die Beschäftigungsmöglichkeiten von schwerbehinderten Menschen.

Die Moderatorin Cornelia Benninghofen fasste am Ende zusammen: „Für Menschen mit Behinderung ist Digitalisierung dann eine Job-Chance, wenn sie Hürden beseitigt: Klare Signale der Unternehmen an junge Menschen mit Handicap sind notwendig für den Einstieg in den Job. Eine offensive Kommunikation aller Beteiligten erhöht die Chance, Blockaden in den Köpfen abzubauen. Technische Hilfsmittel beseitigen Barrieren am Arbeitsplatz und im Arbeitsumfeld für alle. Gemeinsame Anstrengungen der Sozialpartner sind nötig, um Ängste zu beseitigen. Hier besteht ein erheblicher Nachholbedarf an methodischer Innovation und Investition vor allem in den berufsbildenden Schulen.“

10.09.2019 | Digitalisierung als Chance

30 Jahre REHADAT

REHADAT: Chancen der Digitalisierung nutzen

Wir haben Grund zu feiern! Denn seit 30 Jahren stellt das Institut der deutschen Wirtschaft REHADAT zur Verfügung und informiert umfassend und umfangreich über die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung!

Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, am 12. September 2019 bei einem Workshop mit internen und externen Experten darüber zu diskutieren, wie Digitalisierung als Chance für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung genutzt werden kann. Dabei starten wir mit einem Ausblick auf die Arbeitswelt 4.0 und den zu erwartenden gesellschaftlichen Veränderungen, werfen dann einen Blick darauf, wie die Digitalisierung sich bereits heute in Unternehmen auswirkt und wie Menschen mit Behinderung davon profitieren können.

IW-Direktor Michael Hüther eröffnet den Workshop mit einem Statement zu den notwendigen politischen Rahmenbedingungen der Digitalisierung. Darauf folgt Projektleiterin Petra Winkelmann, die in ihrem Beitrag eine Verknüpfung zur beruflichen Teilhabe und Inklusion herstellt. IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös ergänzt mit seinem Vortrag die Sicht der Wissenschaft auf die Digitalisierung. Spannender Schlusspunkt der Vortragsrunde wird der Beitrag vom TÜV-Bereichsvorstand Markus Dohm sein, der die bestehenden Auswirkungen der Digitalisierung im Unternehmen beschreibt.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion – bei der auch Dagmar Greskamp von der Aktion Mensch und Annetraud Grote vom Paul-Ehrlich-Institut auf dem Podium sitzen – wird die Thematik mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.

Wir freuen uns auf einen spannenden und aufschlussreichen Workshop!

30.08.2019 | Wie erleben Sie Ihr Arbeitsumfeld?

Uni Köln befragt Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen

Logo der Uni Köln

Wie erleben Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ihr Arbeitsumfeld und welche Auswirkungen hat das auf sie? – Im Rahmen ihrer Doktorarbeit führt Veronika Chakraverty am Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln eine Befragung zum subjektiven Inklusionserleben von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Arbeitsleben durch.

Ziel der Befragung ist, Informationen zur Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus „erster Hand“ zu erheben. Langfristig soll dieses Wissen dazu beitragen, die Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern.

Mitmachen können alle Personen ab 18 Jahre, die aktuell in einem Arbeitsverhältnis stehen (mindestens mit einer 50 %-Stelle) und von einer oder mehreren langanhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen sind, die sie im Alltag mehr als nur geringfügig einschränken. Die Befragung findet bis voraussichtlich Ende November 2019 statt.

Zur Umfrage „Mittendrin oder nur dabei?“ auf der Webseite der Universität zu Köln: unikoelnpsych.eu.qualtrics.com

29.08.2019 | Fachkräftesicherung für die Region

Letzte Chance zur Teilnahme an den Aktionswochen 2019!

Logo Fachkräftesicherung für die Region

Unter dem Motto "Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen" finden vom 16. bis zum 27. September 2019 die bundesweiten Aktionswochen zur Fachkräftesicherung statt.

Sie können sich mit Ihrem Netzwerk oder Projekt noch bis zum 4. September 2019 bewerben.

Die Aktionswochen werden im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom Innovationsbüro Fachkräfte für die Region organisiert.

Mehr Infos und die Anmeldung finden Sie hier: www.fachkraeftebuero.de

28.08.2019 | Projekt „An Wissenschaft und Forschung teilhaben“

Erster Workshop für Menschen mit Behinderungen am 17.10.19 in Berlin

bifos-Logo

Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos e.V.) bietet im Rahmen des vom BMAS geförderten Projektes „An Wissenschaft und Forschung teilhaben“ vier eintägige Workshops für Menschen mit Behinderungen an, in denen Begriffe und Themen aus der Wissenschaft und (Teilhabe-)Forschung erläutert, Methoden vorgestellt und mit Beispielen verdeutlicht werden.  

Gefragt wird danach, was konkret Partizipation bei partizipativen Forschungsvorhaben bedeuten kann? Welche Anforderungen gibt es, welche Grenzen? Wie entwickelt man relevante Forschungsfragen, wie werden wichtige Forschungsergebnisse (v)ermittelt? Mit diesem Angebot möchte der bifos e.V. dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt und selbstbewusst Partner und Partnerinnen für die Wissenschaft werden können.

Zielgruppe der Workshops sind ausschließlich Menschen mit Behinderung, die sich für die Themen Wissenschaft und (Teilhabe-)Forschung interessieren und dazu Grundlagenwissen erwerben möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der erste Workshop „Teilhabe als Leitbegriff und Forschungsfrage - Grundlagenwissen“ findet am 17.10.19 von 10.30 bis 16.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Sozialverbandes Deutschland in Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 16.09 möglich.

(Quelle: bifos e.V.)

Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Sie hier: Veranstalter bifos e.V.


Tipp: Über das Projekt „An Wissenschaft und Forschung teilhaben“ sowie über weitere Projekte zur Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderung können Sie sich im Portal REHADAT-Forschung informieren.

23.08.2019 | Wer stellt den Schwerbehindertenausweis aus?

REHADAT listet zuständige Stellen

Ausschnitt REHADAT-Adressen: Versorgungsämter

In der Regel sind die Versorgungsämter (oder Ämter für Soziale Angelegenheiten, Ämter für Soziale Dienste) zuständig für die Feststellung der Behinderung und die Ausstellung des Schwerbehindertenausweises. Inzwischen können diese Aufgaben, je nach Landesrecht, auch bei allgemeinen Verwaltungsbehörden oder bei Kommunen angesiedelt sein.

REHADAT-Adressen bietet jetzt eine übersichtliche Auflistung der zuständigen Stellen nach Bundesländern – mit direktem Link auf die Ansprechpersonen und Kontakte zur Ausstellung des Schwerbehindertenausweises: www.rehadat-adressen.de

Mehr Informationen zur Ausstellung des Schwerbehindertenausweises finden Sie im REHADAT-Lexikon: www.talentplus.de, z. B. zu Nachteilsausgleichen, Merkzeichen und Grad der Behinderung.

22.08.2019 | Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt

Verzeichnis der Inklusionsbetriebe 2019 veröffentlicht

Icon Inklusionsbetriebe

REHADAT hat das Verzeichnis der Inklusionsbetriebe in Deutschland für 2019 veröffentlicht. In der neuen Ausgabe sind weit über 900 Unternehmen und Abteilungen erfasst. Das Branchen-Spektrum reicht von industrieller Fertigung über Dienstleistungen, Handel, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe bis hin zu Multimedia- und IT-Unternehmen.

Inklusionsbetriebe (Inklusionsfirmen) schaffen Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen und ermöglichen inklusive und gleichberechtigte Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Anteil schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt in Inklusionsbetrieben zwischen 30 und 50 Prozent und ist damit sehr viel höher als in anderen Unternehmen.

Zu den Zielgruppen gehören Menschen mit Schwerbehinderung, deren Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt besonders schwierig ist. Weitere Zielgruppen sind Abgänger von Förderschulen oder Frauen und Männer, die bisher in einer Werkstatt für behinderte Menschen gearbeitet haben, so wie behinderte oder von Behinderung bedrohte psychisch kranke Menschen, deren Teilhabe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf besondere Schwierigkeiten stößt.

Inklusionsbetriebe bieten Arbeitsplätze mit tariflicher oder ortsüblicher Bezahlung, arbeitsbegleitende Betreuung und nach Bedarf berufliche Qualifizierungsmaßnahmen. Manche Firmen unterstützen bei der Vermittlung in eine andere Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Hier können Sie das Verzeichnis direkt downloaden: www.rehadat.de

21.08.2019 | Menschen mit Hörbehinderung gesucht

Ausbildung bei Lufthansa Technik

Zwei junge Menschen vor einem Flugzeug

In Hamburg bei der Lufthansa Technik werden seit fast 20 Jahren gehörlose Menschen für den Beruf Werkzeugmechaniker (m/w/d) ausgebildet.

Was die Ausbildung beinhaltet und wie die optimale Bewerbung aussieht, können Sie im Deafservice-Interview mit der zuständigen Personalreferentin Kristin Bakonyi nachlesen: www.deafservice.de

20.08.2019 | Praktikum als Redakteur

Spannend – nicht nur für Raphael

Der blinde Raphael Toma steht auf einer Wiese neben seiner Kollegin.

Der blinde Raphael Toma will Journalist werden und hat deswegen ein Praktikum in der Kronacher Neuen Presse gemacht. Er hat viel dabei gelernt und erlebt. Besonders interessant ist aber auch, was seine Kolleginnen und Kollegen über seine besonderen Fähigkeiten erfahren konnten. Wie sich Raphael Toma zum Beispiel einen Eindruck von Menschen oder Räumen verschafft. Und welche Rolle Geräusche, Gerüche oder Tastsinn spielen.

Lesen Sie hier den Bericht einer Kollegin: www.np-coburg.de