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News 10

12.08.2020 | Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Krebserkrankungen

BAR veröffentlicht Arbeitshilfe

Titelblatt Arbeitshilfe für die Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Krebserkrankungen

Weltweit steigt die Zahl der Krebserkrankungen stetig an. Mittlerweile erkranken in Deutschland jede zweite Frau und jeder zweite Mann im Laufe des Lebens an Krebs. Menschen mit Krebserkrankungen benötigen zielgerichtete und am individuellen Bedarf orientierte Rehabilitationsmaßnahmen, um gesundheitliche Beeinträchtigungen abzuwenden, ihre Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen und die Lebensqualität trotz der bedrohlichen Erkrankung zu erhalten.

Mit der überarbeiteten Arbeitshilfe stellt die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) eine Praxishilfe für die Planung, Beantragung, und Durchführung rehabilitativer Maßnahmen für krebskranke Menschen zur Verfügung. Sie wendet sich vor allem an alle Personen, Berufsgruppen und Institutionen, die an der Rehabilitation von Menschen mit und nach Krebserkrankungen beteiligt sind, aber auch an die Betroffenen selbst.

Hier können Sie die Arbeitshilfe direkt als PDF herunterladen: www.bar-frankfurt.de

12.08.2020 | REMINDER: Umfrage "Mit Rheuma im Job"

Noch bis zum 30. August mitmachen!

Sprechblase mit Fragezeichen: REHADAT-Umfrage „Mit Rheuma im Job“

Mit der Online-Umfrage möchte REHADAT mehr über die berufliche Situation von Menschen mit Rheuma erfahren. Die Befragung erfolgt anonym und richtet sich gezielt an Menschen mit Rheumatoider Arthritis, Lupus Erythematodes und Morbus Bechterew, die aktuell in einem Arbeitsverhältnis sind, selbstständig berufstätig sind oder eine Ausbildung absolvieren.

Die Ergebnisse fließen in eine Informationsbroschüre für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Betroffene ein und werden auf REHADAT veröffentlicht.

Hier können Sie die Umfrage aufrufen: https://bit.ly/2B0XqX8

Herzlichen Dank für Ihre Beteiligung! Wir freuen uns auch, wenn Sie den Link zur Umfrage teilen. Die Umfrage läuft bis zum 30.08.2020.

10.08.2020 | Berufliche Rehabilitation in der Corona-Pandemie

Sonderausgabe der REHAVISION

Deckblatt der REHAVISION-Sonderausgabe zu Corona

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch die berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken (BFW) stark geprägt. In kürzeren Sonderausgaben widmet sich ihr Magazin REHAVISION nun dem Thema.

Die erste REHAVISION zum Schwerpunkt wirft einen Blick zurück. Sie zeigt, wie die BFW in der Krise agiert haben und vor welchen Herausforderungen sie standen. Denn die Qualifizierung wurde corona-bedingt nicht abgebrochen, sondern auf alternative Lernformen im häuslichen Umfeld umgestellt. Seit Mai findet eine stufenweise Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes statt.

Mehr Informationen und die aktuelle Sonderausgabe finden Sie hier: www.bv-bfw.de

03.08.2020 | Tschüss Vorurteile. Willkommen Fachkräfte!

Neue Kampagne gestartet

Eine junge, lächelnde Frau gebärdet, Titel

Sind Sie auf der Suche nach kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Das Forum Wirtschaft und INKLUSION wirbt mit einer neuen Kampagne für die besonderen Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung. Das Netzwerk zeigt, wie inklusive Führung gelingt und teilt auf dem neuen LinkedIn-Kanal inspirierende Praxisbeispiele und Tipps zu Fördermöglichkeiten.

Alle Infos sind für Sie auf www.beratungskompass-inklusion.de zusammengefasst. Über forum@bagabr.de können Sie Kontakt zum Forum aufnehmen.

28.07.2020 | Was ist neu bei REHADAT und in der beruflichen Teilhabe?

REHADAT-Newsletter erschienen

Schriftzug REHADAT-Newsletter mit bunten Quadraten © REHADAT

Der REHADAT-Newsletter 4/2020 ist erschienen. Sie finden darin folgende spannende Themen:

  •  Corona und die berufliche Teilhabe: Welche Infos bietet REHADAT?
  •  REHADAT-ICF-Lotse: Klassifikation unterstützt Recherchen zu Behinderung und Teilhabe
  •  REHADAT-Umfrage „Mit Rheuma im Job“
  •  Urteil: Muss die SBV vor Entscheidung über Gleichstellung unterrichtet werden?
  •  Kurz erklärt: Was ist Transkriptionssoftware?
  •  Inklusionsbetriebe in Deutschland: Verzeichnis 2020 veröffentlicht
  •  Übersicht über Werkstätten für behinderte Menschen
  •  Zahl der anderen Leistungsanbieter wächst
  •  Neue Projekte in REHADAT-Forschung
  •  Schwerbehinderte Menschen in Deutschland: Neue Zahlen
  •  Gut gemacht: NRW-Landesverfassung in Leichter Sprache

Hier können Sie den Newsletter direkt lesen: www.rehadat.de

27.07.2020 | Mit „Mixed Reality“ fit fürs Berufsleben 4.0

Erfolgreich kooperieren

Menschen, die z. T. eine Virtual Reality Brille tragen, stehen in einem Computerraum

Im Rahmen eines innovativen Forschungsprojekts absolvieren Auszubildende des Berufsbildungswerks Neckargemünd ihr Praktikum bei der GFN AG, einem Dienstleister der IT-Branche.

Die eingesetzten Technologien bieten den Azubis mit Behinderung die Möglichkeit, sich an „Orte des Geschehens zu begeben“, die in der Realität nicht barrierefrei sind, um dort Kollegen anzuleiten oder zu unterstützen. Gut qualifizierte Mitarbeitende mit Behinderung, die über wertvolle fachliche Kompetenzen und Erfahrungen verfügen, können so zu so genannten Reality Coaches qualifiziert werden.

Mehr Informationen hier: www.bbw-neckargemuend.de

21.07.2020 | Muss SBV vor Entscheidung über Gleichstellung unterrichtet werden?

Bundesarbeitsgericht hat entschieden

Gesetzliches Paragrafenzeichen

Muss die Schwerbehindertenvertretung (SBV) über die geplante Umsetzung einer Beschäftigten (mit einem GdB von 30 und einer beantragten Gleichstellung) unterrichtet werden? Nein, so urteilte das Bundesarbeitsgericht abschließend im Januar 2020. Die Beteiligungspflicht bestehe erst dann, wenn über die Gleichstellung positiv entschieden wurde – auch wenn die Gleichstellung rückwirkend wirksam sei.

Das umfangreiche Urteil finden Sie hier im Volltext bei REHADAT: www.rehadat-recht.de

Tipp: Bei REHADAT gibt es eine ganze Sammlung von Urteilen, in denen es um die Anhörungs- bzw. Mitwirkungsrechte der Schwerbehindertenvertretung geht: www.rehadat-recht.de/de/schwerbehindertenvertretung-sbv/rechte-und-pflichten-der-sbv/anhoerung-beteiligung-mitwirkung-der-sbv/index.html.

17.07.2020 | Gut gemacht!

NRW-Landesverfassung in Leichter Sprache

NRW-Landesflagge

Als erstes Bundesland legt Nordrhein-Westfalen (NRW) seine Landesverfassung in Leichter Sprache vor. Ziel ist, die NRW-Verfassung möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen.

Dazu Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen bestimmt zusammen mit dem Grundgesetz die Spielregeln, wie wir in Staat und Gesellschaft zusammenleben. Unsere Verfassung ermöglicht uns frei, gleichberechtigt und in Würde zu leben. Es ist daher wichtig, dass jeder Mensch, unabhängig von Bildung und geistiger Befähigung, unsere Landesverfassung verstehen kann, um darin zu lesen, was unser Land im Kern zusammenhält.“

Zielgruppe der Landesverfassung in Leichter Sprache sind Menschen mit einer behinderungsbedingt eingeschränkten Lesefähigkeit, insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten, beziehungsweise Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung, Demenz, prälingualer Hörschädigung, Gehörlosigkeit oder Aphasie. Die nordrhein-westfälische Landesverfassung ist damit auch ein Instrument für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Inklusion und Integration.

In Leichte Sprache übertragen hat die Texte das Büro für Leichte Sprache der LEWAC gGmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Lebenshilfe Aachen Werkstätten und des WABe e.V. Diakonisches Netzwerk Aachen. In mehreren Durchgängen haben Prüfgruppen mit Menschen aus den Werkstätten die Texte auf Verständlichkeit geprüft und Änderungsvorschläge gemacht. Mit rechtlichen Fragen bei der Erklärung der Gesetze in Leichter Sprache hat sich ein Studierenden-Projekt der Hochschule für Rechtspflege in Bad Münstereifel beschäftigt.

Hier könne Sie die NRW-Landesverfassung in Leichter Sprache aufrufen: 
www.land.nrw

14.07.2020 | Projekt DISEMEX

Best-Practices für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen

Bild Best-Practice-Beispiele im DISEMEX-Projekt

DISEMEX steht für Disability Employment Expert. Im DISEMEX-Projekt haben neun Konsortiumpartner aus acht verschiedenen Ländern zusammengearbeitet, unter Leitung des deutschen Partners INTAMT (Internationale Akademie für Management und Technologie e. V.).

Während der Projektlaufzeit haben die Partner 22 verschiedene Best-Practice-Beispiele für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen erhoben und verglichen. Damit sollten mögliche Lösungen einer vollständigen beruflichen Eingliederung der Beteiligten auf der Grundlage der Fähigkeiten und der Selbstbestimmung jeder Person beschrieben werden. Weiterhin wurden 17 Videos erstellt, um diese Beispiele zu präsentieren.

Das Projekt endete am 29.02.2020 und wurde durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union gefördert. Die Projektergebnisse sollen den öffentlichen Verwaltungen und Organisationen, die an der beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den verschiedenen Ländern beteiligt sind, zur Verfügung gestellt werden.

Im aktuellen DISEMEX-Newsletter werden einige Best-Practice-Beispiele und Videos der Partner (unter anderem aus Polen, Bulgarien, Deutschland und der Türkei) vorgestellt.

Den Newsletter können Sie hier ansehen:
https://disemex.eu/?na=v&nk=594-502d079973&id=136

(Quelle: INTAMT e. V., Projekt DISEMEX, weitere Informationen zum Projekt unter https://disemex.eu/)

09.07.2020 | Corona und die berufliche Teilhabe

Welche Infos bietet REHADAT?

Schriftzug: 'REHADAT-Spezial: Corona und die berufliche Teilhabe' begleitet von einem Virus

Auch bei REHADAT finden Sie Informationen darüber, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die berufliche Teilhabe von behinderten Menschen hat.

Unsere neue Seite "Corona – Folgen und Herausforderungen" bietet jetzt eine gute Übersicht und einen zentralen Einstieg in alle REHADAT-Inhalte. Zum Beispiel finden Sie Kontakadressen, Literaturhinweise, Webinare und Hilfsmittel, die einen Bezug zu Corona haben. Sie können außerdem nachlesen, wie sich die Arbeitslosenzahlen schwerbehinderter Menschen in Zeiten der Pandemie entwickeln, in welcher Lage sich Inklusionsbetriebe befinden und wie der Gesetzgeber die Werkstätten für behinderte Menschen unterstüzt.

Hier können Sie die neue Seite direkt aufrufen: https://www.rehadat.de/presse-service/corona/