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21.06.2021 | Großer Bereich in Leichter Sprache

REHADAT-Literatur: Veröffentlichungen zur beruflichen Teilhabe

Startseite REHADAT-Literatur: eine junge Frau liest ein Buch

Das umfangreichste der 14 REHADAT-Portale hat eine grundlegende Überarbeitung erfahren und ist jetzt mit vermehrten Inhalten, neuen Funktionen und für alle Bildschirme optimiert online: www.rehadat-literatur.de.

Neu im Portal ist der Bereich „Leichte Sprache“, in dem Texte, die in Leichter Sprache verfasst wurden, thematisch sortiert, bebildert und leicht verständlich beschrieben werden – derzeit knapp 500 Publikationen.

REHADAT-Literatur bietet Veröffentlichungen zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen, mit vielen Verlinkungen zum direkten Download. Aktuell verweisen mehr als 35.000 Literaturinformationen auf Bücher, Zeitschriftenbeiträge, Forschungsberichte, Dokumentationen, Broschüren und Ratgeber.

Alle Veröffentlichungen sind thematisch sortiert, beispielsweise nach Arbeit und Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Behinderungen, Rehabilitation und Teilhabe, Recht und Gesetz, Barrierefreies Leben sowie statistische Analysen und Berichte.

Zu jeder Veröffentlichung gibt es die bibliografischen Informationen sowie eine Inhaltsangabe. Ein Drittel der Veröffentlichungen ist direkt über einen Link als „Online-Publikation“ aufrufbar.

REHADAT-Literatur wird laufend aktualisiert und ergänzt. Jährlich kommen rund 1.500 neue Titel hinzu. Zum Stöbern laden die Kategorien „Neu im Portal“ und „Literaturempfehlungen“ ein.

„Unser Literatur-Portal bietet einen umfassenden Überblick über Veröffentlichungen zum Thema berufliche Teilhabe. Besonders freuen wir uns, den neuen Bereich in Leichter Sprache anbieten zu können, weil davon noch mehr Menschen mit Behinderungen profitieren”, so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-literatur.de.

Kontakt: Maisun Lange, Tel.: 0221 4981-808, E-Mail: lange@iwkoeln.de 

15.06.2021 | Auto fahren mit Behinderungen: Technik macht es möglich

Neues Informationsportal online: REHADAT-Autoanpassung

Startseite REHADAT-Autoanpassung: eine junge Frau im Rollstuhl öffnet die Fahrertür eines Autos

Die eigene Mobilität ist wichtig für ein selbstständiges Leben und die berufliche Teilhabe. Hierzu gehört auch die individuelle Nutzung des Autos, um beispielsweise den Arbeitsplatz täglich erreichen zu können. Menschen mit körperlichen Einschränkungen benötigen oftmals technische Anpassungen an ihren Fahrzeugen, um sie sicher bedienen zu können.

Das neue Portal REHADAT-Autoanpassung gibt einen Überblick über spezialisierte Fahrschulen und Umrüstbetriebe in Deutschland.  Ein Suchfilter nach Ort, Umkreis oder nach speziellen Dienstleistungen erlaubt eine regionale und zielgerichtete Eingrenzung. Praktische Hinweise zu Fahrzeugumrüstungen, Führerschein und Fahrerlaubnis, Fördermöglichkeiten und Tipps zum Fahren im Straßenverkehr runden das Angebot ab. 

Vernetzt sind die Inhalte mit weiterführenden Informationen aus anderen REHADAT-Portalen wie beispielsweise zu Fahrzeugtechnik, Literatur, Praxisbeispielen aus der Arbeitswelt, Beratungsstellen und Gerichtsurteilen.

„Wir freuen uns, dass wir das Portal Autoanpassung bei REHADAT anbieten können. Individuelle Mobilität ist für die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen von großer Bedeutung”, so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-autoanpassung.de

Kontakt: Patricia Traub, Tel.: 0221 4981-801, E-Mail: traub@iwkoeln.de 

11.06.2021 | Treppen, Formulare, Internetseiten

Aktion Mensch untersucht Barrieren im Alltag

Ein Rollstuhlfahrer fährt auf einer Rampe nach oben

Barrieren im Alltag schränken die Lebensführung ein – und das betrifft nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch weite Teile der Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Befragung über die Wahrnehmung und Einschätzung von Barrieren, die Ipsos im Auftrag von der Aktion Mensch durchgeführt hat. Hierzu wurden mehr als 5.000 in Deutschland lebende Menschen mit und ohne Behinderung oder chronischer Erkrankung im Alter ab 16 Jahren befragt.

Lesen Sie dazu mehr bei REHADAT-Statistik: AktionMensch_BarrierenImAlltag | REHADAT-Statistik

11.06.2021 | Welche Leistungen und Produkte bieten WfbM?

Aktualisiertes Verzeichnis online

Ein Haus auf blauem Grund: darin steht WfbM

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat das Verzeichnis der anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) für 2021 als Online-Publikation veröffentlicht.

Das Werkstätten-Verzeichnis bietet einen Überblick über alle 735 (Stand: Mai 2021) anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie deren Leistungsangebot und Produkte.

Das Verzeichnis enthält außerdem eine Zusammenstellung von Blindenwerkstätten und Vertriebsgesellschaften, die im Auftrag von anerkannten WfbM Werkstätten-Produkte vertreiben, Aufträge akquirieren und koordinieren.

Das Werkstätten-Verzeichnis wird jährlich von REHADAT erstellt.

Hier der Link:  Verzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen (rehadat.de) (PDF, 4,4 MB)

08.06.2021 | Update vom 21.05.2021

GKV-Hilfsmittelverzeichnis: Aktualisierung

Startseite des REHADAT GKV-Hilfsmittelverzeichnisses mit dem Schriftzug 'Aktualisiert'

Der GKV Spitzenverband hat am 21.05.2021 ein neues Update des Hilfsmittelverzeichnisses im Bundesanzeiger veröffentlicht. Es wurden 394 neue Produkte hinzugefügt und über 151 aktualisiert. Um die neusten Änderungen aufzurufen suchen Sie bitte im Feld "Produkt" nach dem Bundesanzeigerdatum 21.05.2021.

Das gesamte Verzeichnis können Sie in unserem Portal über www.rehadat-gkv.de barrierefrei und responsive aufrufen.

04.06.2021 | Schwerbehinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt 2020

BA veröffentlicht Broschüre

Logo der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre jährliche Broschüre zur Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen für 2020 aktualisiert. Darin lesen Sie z. B., wie sich die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und ihre Arbeitslosigkeit im lezten Jahr entwickelt haben oder welche Instrumente der Arbeitsmarktpolitik eingesetzt wurden.

Hier das Wichtigste in Kürze:

  • Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.
  • Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen ist deutlich niedriger als bei der nicht-schwerbehinderten Bevölkerung.
  • Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
  • Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dieser Anstieg geht aber nicht nur auf die steigende Zahl schwerbehinderter Menschen zurück, sondern auch auf eine steigende Erwerbsbeteiligung.
  • Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im Öffentlichen Dienst tätig.
  • Aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie hat sich im Jahr 2020 auch die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen erhöht. Allerdings hat sich dieser „Corona-Effekt“ bei dieser Personengruppe im Vergleich zu nicht-schwerbehinderten Menschen weniger stark ausgewirkt.
  • Im Durchschnitt des Jahres 2020 waren 170.000 schwerbehinderte Menschen arbeitslos (+15.000 im Vergleich Vorjahr).
  • Arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
  • Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen – gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
  • Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
  • Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik lag 2020 unter dem Vorjahresniveau.

Mehr Informationen: Arbeitsmarktsituation-schwerbehinderter-Menschen.pdf (arbeitsagentur.de)

01.06.2021 | REHADAT-Bildung online

Einstiegswege in den Job für junge Leute 

Startseite REHADAT-Bildung - Bild: junge Leute sprechen zusammen / Überschrift: Gut informiert mit REHADAT - Informationen zur Berufsfindung und Qualifizierung von jungen Menschen mit Förderbedarf

Das Portal REHADAT-Bildung steht nach einer Überarbeitung in neuem Layout online bereit: mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert. Das Portal informiert (junge) Menschen mit Behinderungen und pädagogische Fachkräfte über Einstieg und Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Zielgruppe sind vor allem junge Menschen mit Förderbedarf, die sich informieren wollen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen kann. Dazu erhalten sie Antworten auf Fragen wie: Welche Berufe gibt es überhaupt? Welche besonderen Regelungen gelten für Menschen mit Beeinträchtigungen? Was ist eine Fachpraktikerausbildung oder Unterstützte Beschäftigung? Wer kann beraten? Wer unterstützt finanziell? Wie klappt die Bewerbung am besten?

Außerdem finden Lehrkräfte aller Bundesländer Materialien und Informationen zu Projekten, um Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen schon während der Schulzeit bestmöglich bei der Berufsorientierung zu unterstützen.

Auch Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die aufgrund einer längeren Erkrankung aus dem beruflichen Leben ausgeschieden sind, erhalten Informationen zum Neustart. Themen sind z. B. Neuorientierung, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Fortbildung und Umschulung.

Alle berufsvorbereitenden und ausbildenden Maßnahmen gibt es zusätzlich gebündelt auf einen Blick: mit Beschreibung der jeweiligen Maßnahme, Anbieter, Zielgruppe und Förderung.

Besonders hilfreich ist auch die Auflistung einzelner Beratungsangebote und -stellen, die Menschen mit Behinderungen bei der Berufswahl, dem Bewerbungsprozess oder der Suche nach einer geeigneten Bildungsmaßnahme unterstützen.
Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker „Alle jungen Menschen brauchen eine berufliche Perspektive – wir freuen uns, dass wir mit dem Portal REHADAT-Bildung umfangreiche und praktische Informationen an zentraler Stelle anbieten können“.

Der direkte Link zum Portal: www.rehadat-bildung.de

Kontakt: Christina Knödler, Tel.: 0221 4981-639, E-Mail: knoedler@iwkoeln.de 

27.05.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  REHADAT-Recht: Urteile und Gesetze noch leichter finden
  •  REHADAT-Werkstätten: vielfältige Angebote
  •  Kurz erklärt: Besondere Hörgeräte für einseitige Taubheit
  •  Erfolgreiche Inklusion bei der SMS Group
  •  Andere Leistungsanbieter nehmen zu
  •  Zahlen und Statistiken
  •  Jetzt bewerben für Bundesteilhabepreis
  •  Höhere Staffelbeträge bei Schwerbehindertenabgabe
  •  Wie viele schwerbehinderte Menschen arbeiten in Kleinbetrieben?
  •  Inklusion bei Kammern stärken: BMAS startet neues Programm InKas
  •  E-Learning-Kurs zur Rehabilitation und Teilhabe

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

25.05.2021 | Wie leben behinderte Menschen?

Destatis veröffentlicht Befragungsergebnisse

Logo Destatis

Das statistische Bundesamt hat Daten zu den „Lebenslagen der behinderten Menschen” aus dem Mikronzensus 2019 veröffentlicht. Gefragt wurde z. B.  nach Alter, Grad der Behinderung, Schulabschlüssen, Ausbildungsabschlüssen, Erwerbstätigkeit und Erwerbslosigkeit.

Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte (2019: 754.00 Personen / 378.00 Haushalte) jährlich nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. Fragen zur Behinderung werden seit 2017 jedes Jahr gestellt. 

Mehr Details: Mikrozensus | REHADAT-Statistik

21.05.2021 | BMAS schreibt Bundesteilhabepreis 2021 aus:

„Unterstützung, Assistenz, Pflege – gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Zeiten“

Logo Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Zum dritten Mal lobt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Bundesteilhabepreis aus. Der mit insgesamt 17.500 Euro dotierte Preis prämiert die drei besten Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte, die vorbildlich für einen inklusiven Sozialraum sind und sich auf andere Kommunen oder Regionen übertragen lassen.

In diesem Jahr lautet das Thema des Bundesteilhabepreises: "Unterstützung, Assistenz, Pflege – gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Zeiten". Dafür sucht das BMAS gute Beispiele aus diesen drei Bereichen. Der Anspruch ist, vor allem in den Bereichen selbstbestimmtes Wohnen, gesellschaftliche und politische Teilhabe, Bildung sowie Arbeit und Beschäftigung eine gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe zu gewährleisten.

Ziel ist ein umfassendes Unterstützungssystem, das vielfältige gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und auf Ausnahmesituationen wie die Corona-Pandemie reagieren kann, um die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aufrecht zu erhalten.

Bewerben können sich Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Unterstützung, Assistenz und Pflege, insbesondere Leistungsanbieter und Unterstützungsdienste, soziale und personenzentrierte Assistenzdienste, Anbieter spezieller Teilhabeprogramme, Tagesstätten, Verbände und Vereine, ehrenamtliche sowie sektorübergreifende Leistungserbringer, aber auch Anbieter von digitalen Lösungen sowie Kommunen und Regionen.

Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit schreibt den Bundesteilhabepreis im Rahmen der "InitiativeSozialraumInklusiv" (ISI) im Auftrag des BMAS aus.

Bewerbungsschluss für den Bundesteilhabepreis ist der 21. August 2021.

Unter www.bundesteilhabepreis.de finden Interessierte alle Informationen zum Bundesteilhabepreis, den Bewerbungsunterlagen und Teilnahmebedingungen.

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales)