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20.10.2021 | Update vom 23.09.2021

GKV-Hilfsmittelverzeichnis: Aktualisierung

Startseite des REHADAT GKV-Hilfsmittelverzeichnisses mit dem Schriftzug 'Aktualisiert'

Der GKV Spitzenverband hat am 23.09.2021 ein neues Update des Hilfsmittelverzeichnisses im Bundesanzeiger veröffentlicht. Es wurden 222 neue Produkte hinzugefügt und über 87 aktualisiert. Um die neusten Änderungen aufzurufen suchen Sie bitte im Feld "Produkt" nach dem Bundesanzeigerdatum 23.09.2021.

Das gesamte Verzeichnis können Sie in unserem Portal über www.rehadat-gkv.de barrierefrei und responsive aufrufen.

14.10.2021 | Jetzt bewerben!

Für den Rudolf-Freudenberg-Preis 2022

Logo der bag if (Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen)

Der mit 5.000 Euro dotierte Rudolf-Freudenberg-Preis steht 2022 unter dem Motto „Ausbildung und Qualifizierung in Inklusionsunternehmen“. Mit diesem Schwerpunkt richten sich die bag if und die Freudenberg Stiftung an Inklusionsunternehmen, die mit unterschiedlichen Ansätzen die Ausbildung junger Menschen mit Behinderung verfolgen.

Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2022 in Potsdam im Rahmen der Mitgliederversammlung der bag if statt.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis erinnert an den Sozialpsychiater Rudolf Freudenberg, der in der NS-Zeit nach England emigrieren musste und als Wegbereiter der arbeitsorientierten Reform der Psychiatrie gilt.

Mehr Infos: bag-if.de/bewerben-sie-sich-fuer-den-rudolf-freudenberg-preis-2022/

 

05.10.2021 | Interviewpersonen gesucht!

Arbeit als biographische Erfahrung und Alltagspraxis

Logo der Universität zu Köln

An der Universität zu Köln, am Lehrstuhl für „Disability Studies“ werden zum Thema „(Erwerbs-)Arbeit als biographische Erfahrung und Alltagspraxis" Interviewpersonen für ein Gruppengespräch gesucht.

Hier der Aufruf:

Leben Sie mit einer Behinderung? Haben Sie Lust und Interesse, im Rahmen eines Gruppengesprächs, über das Thema Arbeiten mit Behinderung zu sprechen? Ihre Sichtweisen interessieren uns!

Wir suchen Personen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen für ein Gruppengespräch.

Haben Sie eine Sehbeeinträchtigung, eine Mobilitätseinschränkung oder Lernschwierigkeiten?
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen!

Gerne möchten wir Gespräche in Präsenz an der Universität durchführen (insofern es die Pandemiesituation zulässt). Dafür sind die folgenden Tage angesetzt: 
Dienstag, 19.10.2021, 15:00-17:00 & Mittwoch, 20.10.2021, 13:00-15:00

Es gilt die 3-G-Regel. Alternativ können wir die Gespräche auch per Zoom durchführen. Lassen Sie uns wissen, ob Sie das Gespräch in Alltagssprache oder in Leichter Sprache führen möchten.

Wenn Sie Interesse daran haben, uns zu unterstützen und Ihre Erfahrungen zu teilen, freuen wir uns sehr. Für die Teilnahme an der Studie kann ein Dankeschön in Höhe von 20 € gezahlt werden.

Interesse? Dann kontaktieren Sie uns via E-Mail Lisa Prior (lisa.prior@uni-koeln.de) oder Fabian Rombach (fabian.rombach@uni-koeln.de).

01.10.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • Neues REHADAT-Erklärvideo zum Grad der Behinderung
  • Testen erwünscht für REHADAT-Hilfsmittelfinder
  • Urteil: Anspruch auf teurere Hörgeräte bestätigt
  • Kurz erklärt: Was ist ein DAISY-Player?
  • Sammlung Inklusionsvereinbarungen frisch aktualisiert
  • Aktuelle Forschungsprojekte gefördert durch das BMAS
  • Neue Broschüre Inklusionsbeauftragte
  • Kobot unterstützt schwerbehinderte Beschäftigte
  • Benachteiligung verboten! 15 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  • Studie zum Studienabbruch mit Behinderung
  • DVfR-Kongress zum Thema Hilfsmittel im November
  • Tipp: REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache 

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

30.09.2021 | Hilfsmittel sichern Teilhabe

Online-Kongress der DVfR am 8. und 9. November

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) veranstaltet vom 8. bis 9. November 2021 einen Online-Kongress zum Thema Hilfsmittel mit dem Titel „Hilfsmittel sichern Teilhabe – Technik für Inklusion in Alltag und Beruf“.

Hilfsmittel bieten für Menschen mit Behinderungen vielerlei Chancen. Mobilitätshilfen, Kommunikationssysteme oder neue Softwareanwendungen verhelfen zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe in sämtlichen Lebensbereichen. Der Kongress beleuchtet neben technischen Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten auch die Probleme der Betroffenen, den Zugang zu Hilfsmitteln, Fragen der Verwaltungs- und Verordnungspraxis, ethische Fragen sowie mögliche Anwender- und Datensicherheitsrisiken.

Mehr Infos, Programm und Anmeldung: DVfR-Kongress 2021: Hilfsmittel sichern Teilhabe – Technik für Inklusion in Alltag und Beruf | DVfR

In eigener Sache: REHADAT-Kollegin Mareike Decker hält im Rahmen des Kongresses einen Impulsvortrag in Workshop 7 „Assistive Technologien: Mensch und Digitalisierung am 09.11.21, 13:00-14:30 Uhr. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

28.09.2021 | Kostenübernahme für teurere Hörgeräte

Urteil bestätigt Anspruch auf Versorgung

Weißes Paragrafenzeichen auf blauem Grund

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat den Versorgungsanspruch eines schwerhörigen Klägers mit Hörgeräten außerhalb der Festbetragsgruppe bestätigt.

Denn beim Ausgleich einer Schwerhörigkeit sei der Versorgungsanspruch nicht auf das möglichst störungsfreie Verstehen von Sprache beschränkt, so das Gericht. Zum Hören gehören auch das räumliche Erkennen von Geräuschen und ein möglichst unverzerrtes Klangbild. Biete das getestete Hörgerät relevante Gebrauchsvorteile gegenüber anderen getesteten Geräten, indem es ein besseres Hörverstehen in unterschiedlichen Hörsituationen ermögliche, so habe der Versicherte Anspruch auf Versorgung mit einem Hörgerät außerhalb der Festbetragsgruppe.

Welche Faktoren noch eine Rolle spielten, lesen Sie im kompletten Urteil mit dem Aktenzeichen L 1 KR 325/19: www.rehadat-recht.de

Weitere kürzlich eingestellte Urteile zum Thema Hörgeräte: www.rehadat-recht.de

 

23.09.2021 | Erasmus+-Projekt "Erwachsenenbildung in Gebärdensprache"

Ein Good Practice Beispiel

Logo von Erasmus+ und der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung © NA BIBB

Viele Gehörlose nutzen nach der schulischen Ausbildung nur noch selten Angebote der Weiter- und Erwachsenenbildung. Das liegt einerseits an einer mangelnden Förderung von Lese- und Schreibkompetenz in Gehörlosenschulen, zum anderen aber fehlt es häufig auch am Zugang, insbesondere zu Angeboten der Politischen Bildung. Genau hier setzt das Erasmus+-Projekt "Erwachsenenbildung in Gebärdensprachen" an.

Das Projekt schafft ein innovatives Bildungskonzept für gehörlose Erwachsene, das in verschiedenen Ländern Mitteleuropas anwendbar ist.

Es gehe darum, die eigene Perspektive zu erweitern und das Gesamtangebot der Erwachsenenbildung in Gebärdensprachen zu verbessern. Ein elementares Thema sei dabei die Teilhabe. Gehörlose Menschen müssten lernen, wie man miteinander diskutiert und sich einbringen kann. Aktuell gebe es diesbezüglich noch große Hemmungen, gerade im Dialog mit hörenden Menschen. 

Während entsprechende Angebote auf der Fachebene bereits relativ verbreitet seien, fehlten sie an der Basis oftmals noch. Daher richtet sich der Blick des Projekts vor allem auf Volkshochschulen und vergleichbare Bildungsanbieter. Ihnen sollen die Erfahrungen und Erkenntnisse lokaler Best Practices neue Impulse geben. Dazu Rudi Sailer, Vorsitzender des Netzwerks der Gehörlosen-Stadtverbände e.V.: "Wir stärken das Angebot vor Ort, indem wir die Menschen stärken. Aus meiner Sicht kann die Erwachsenenbildung einen wichtigen Beitrag leisten, um die Partizipation am politischen Diskurs zu ermöglichen."

Sie möchten mehr über das Projekt erfahren? Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung informiert auf ihrer Eramus+-Themenseite über alle Programmbereiche, spezielle Fördermittel, Good Practice Beispiele und Literatur.

Übrigens: Vom 14. bis 16. Oktober finden europaweit spannende Aktionen statt, die das europäische Engagement aller am Programm Beteiligten sichtbar machen. Seit dem 1. Juni 2021 können Organisationen und Bildungseinrichtungen ihre Aktionen über die ErasmusDays-Plattform anmelden und bewerben.

16.09.2021 | Testen erwünscht

Für den REHADAT-Hilfsmittelfinder

Ein geeignetes Hilfsmittel zu finden ist häufig gar nicht so einfach. Der neue Hilfsmittelfinder unterstützt Sie bei der Suche!

REHADAT‘s digitale Suchassistentin, Ariadne, führt mit bis zu vier Fragen zu einer zielgerichteten Produktliste. Durch die Auswahl verschiedener Aktivitäten oder Alltagssituationen erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen umfassenden Überblick und einen leichteren Einstieg in die Hilfsmittelsuche. Dies ist jedoch nur eine Entscheidungshilfe und ersetzt keine ausführliche Beratung. Nutzen Sie den neuartigen Hilfsmittelfinder am Desktop oder bequem von unterwegs. Die Web-App ist auf jeder Bildschirmgröße verfügbar.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Der Hilfsmittelfinder befindet sich derzeit noch in einer Beta-Version. Aktuell gibt es drei Kategorien: „Arbeiten und Lernen“, „Sich fortbewegen“ und „Kommunizieren“. Die Kategorien „Körper pflegen“ und „Wohnung und Haushalt führen“ folgen noch.
Wir möchten den Hilfsmittelfinder einen Praxischeck unterziehen und bitten um Ihre Mithilfe:

  • Haben Sie die Hilfsmittel gefunden, die Sie erwartet oder erwünscht haben?
  • Ist der Aufbau logisch?
  • Sind die Texte ansprechend?
  • Fehlt etwas?

Teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns bequem über einen Fragebogen oder per Mail.

Hier geht es zum Hilfsmittelfinder!

Vielen Dank!
Ihr REHADAT-Hilfsmittel-Team

08.09.2021 | Frisch aktualisiert!

Sammlung von Inklusionsvereinbarungen

Eine Person unterschreibt ein Schriftstück © Bild von Sozavisimost auf Pixabay

Wir haben im Portal REHADAT-Gute Praxis unsere Sammlung der Inklusionsvereinbarungen aktualisiert. 129 Vereinbarungen von Unternehmen zeigen, wie die Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderungen verbessert werden kann: Inklusionsvereinbarungen | REHADAT-Gute Praxis.

In Inklusionsvereinbarungen vereinbaren Arbeitgeber*In, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen. In einer Inklusionsvereinbarung wird beispielsweise festgelegt, wie bei der Personalplanung die Eingliederung schwerbehinderter Menschen – einschließlich eines angemessenen Anteils behinderter Frauen – gefördert werden kann.

Wichtige Themen einer Inklusionsvereinbarung sind außerdem:

  • Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung,
  • Arbeitsorganisation,
  • Arbeitszeit und Teilzeitarbeit,
  • anzustrebende Beschäftigungsquote,
  • Ausbildung junger Menschen mit Behinderung,
  • Prävention (Betriebliches Eingliederungsmanagement und Gesundheitsförderung).

Sie möchten Ihre Inklusionsvereinbarung anonymisiert auf REHADAT veröffentlichen und andere Unternehmen von Ihren Erfahrungen profitieren lassen? Nutzen Sie unseren Online-Meldebogen unter: Inklusionsvereinbarung teilen | REHADAT-Gute Praxis

03.09.2021 | Recht und Digitalisierung

Online-Fachveranstaltung der Aktion Mensch am 29.09.2021

Waage der Justitia; Text: Fachveranstaltung Recht und Digitalisierung

Die Fachveranstaltung der Aktion Mensch „Recht und Digitalisierung: Bessere Chancen für einen gleichwertigen Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung durch Legal Tech?“ findet am 29. September 2021 von 9.30 bis 13.45 Uhr online statt.

Unter dem Schlagwort „Legal Tech“ werden gemeinhin ganz unterschiedliche digitale Anwendungen im Bereich des Rechts zusammengefasst. Die Veranstaltung zielt darauf ab, einen fachübergreifenden Dialog zur möglichen Rolle digitaler Technologien für den Zugang zum Recht für Menschen mit Behinderung anzuregen.

Die Fachveranstaltung richtet sich an alle interessierten Akteur*innen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzen. Aber auch Juristinnen und Juristen mit dem Schwerpunkt Sozialrecht oder Vertreter*innen anderer Rechtsberufe, die bisher wenig Erfahrungen mit digitalen Anwendungen gesammelt haben, sind zu der kostenfreien Veranstaltung herzlich eingeladen.

Mehr Informationen: Fachveranstaltung Recht und Digitalisierung - Aktion Mensch (aktion-mensch.de)

Tipp in eigener Sache: REHADAT-Projektleiterin Andrea Kurtenacker gehört zu den Vortragenden. Gemeinsam mit der Aktion Mensch freuen wir uns über viele Anmeldungen!