News 10

17.10.2019 | Kennen Sie Ihre Rechte?

Website erklärt UN-BRK in Leichter Sprache

Logo des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat eine neue Website veröffentlicht, die die UN-Behindertenrechtskonvention und die Rechte von Menschen mit Behinderung in Leichter Sprache erklärt.

Die Website ist barrierefrei und wurde vor ihrer Veröffentlichung von Menschen mit Lernschwierigkeiten getestet. Zusätzlich zur Information können Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen in den verschiedenen Themenbereichen der UN-BRK mit Hilfe von Selbst-Tests überprüfen.

Infos unter: www.ich-kenne-meine-rechte.de

16.10.2019 | Bewerbung bis 31. Oktober möglich

Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020

Logo_Inklusionspreis_2020

Noch bis zum 31. Oktober können sich Unternehmen, die sich für mehr Inklusion von Menschen mit Behinderungen engagieren, für den Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020 bewerben.

Die Auszeichnung richtet sich an Unternehmen, die beispielhafte Projekte und Aktionen zur
Einstellung und Ausbildung von Menschen mit Behinderungen, zur Weiterbeschäftigung von leistungsgewandelten Mitarbeitenden oder zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit durchgeführt haben.

Der Inklusionspreis ist eine Initiative der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Charta der Vielfalt und des UnternehmensForums, unter Schirmherrschaft von Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Informationen zur Bewerbung unter: www.inklusionspreis.de

10.10.2019 | Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

Portal REHADAT-Seminaranbieter online

Startseite REHADAT-Seminaranbieter

Wer sich eine neutrale Übersicht über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verschaffen will, findet diese im Portal REHADAT-Seminaranbieter – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal bietet aktuell rund 300 Profile namhafter Seminarveranstalter mit Bezug zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Anbieterprofile enthalten Kontaktangaben, Infos zu Themen und Zielgruppen sowie Links zum jeweiligen Seminarangebot.

Für eine schnelle und zielgerichtete Recherche sind die Anbieter nach folgenden Themen sortiert: Arbeit & Beschäftigung, Aus- & Weiterbildung, Barrierefreiheit & Hilfsmittel Behinderung & Erkrankung, Rehabilitation sowie Recht. Alternativ dazu gibt es eine alphabetische Anbietersuche.

Das Portal bietet außerdem eine Übersicht aktueller Webinare und Live-Online-Schulungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen bequem von jedem beliebigen Ort aus vertiefen können.

Das Portal richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen und Verbänden, Interessenvertretungen und Betroffene. Seminaranbieter können sich im Anbieterbereich mit einem eigenen Profil im Portal eintragen lassen.

„Mit dem Portal REHADAT-Seminaranbieter tragen wir zu einer besseren Orientierung in der vielfältigen Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei und unterstützen bei der Suche nach passenden Angeboten“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-seminaranbieter.de

08.10.2019 | REHADAT on Tour

Besuchen Sie uns auf der A+A!

Logo der Messe A+A | 5.-8. November 2019 in Düsseldorf

Vom 5. bis 8. November 2019 findet in Düsseldorf die internationale Messe für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit A+A statt. Parallel dazu läuft der Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin – u. a. für die Zielgruppe der Schwerbehindertenvertretungen mit den Themen Prävention, Eingliederung und Inklusion. Diskussionspunkte sind etwa die UN-BRK, BTHG, barrierefreie Arbeitsgestaltung, Gefährdungsbeurteilung und die digitale Transformation (Download Kongressprogramm: www.aplusa.de.

Sie finden REHADAT mit einem eigenen Stand in Halle 10 am Stand E 47. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und zeigen Ihnen gerne, welche Informationen REHADAT zu den Themen Inklusion und Prävention für Sie bereithält.

Alle Informationen zur Messe und zum Kongress finden Sie hier: www.aplusa.de

30.09.2019 | Digitale Medien und Technologien unterstützen Teilhabe an Arbeit und beruflicher Bildung

Spannende Projekte dazu in REHADAT-Forschung

Logo REHADAT-Forschung

Digitale Technologien und Hilfsmittel aus der Informations- und Kommunikationstechnik – wie Robotik, 3-D-Druck, Künstliche Intelligenz, virtuelle und erweiterte Realität oder mobile Geräte und Anwendungen – werden in Projekten entwickelt und fördern die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben, an beruflicher Ausbildung und Weiterbildung sowie am sozialen Leben.

Damit digitale Techniken und Medien nicht zu Barrieren für Teilhabe werden, müssen digitale Kompetenzen, wie der Umgang mit dem Internet, gefördert werden. Projekte erarbeiten Konzepte und Handlungshilfen, wie digital-gestütztes Lernen und Arbeiten gestaltet werden können.

REHADAT-Forschung bietet eine eigene Projektkategorie mit aktuell 51 Projekten rund um das Thema Teilhabe durch Digitalisierung.

Alle Digitalisierungs-Projekte mit Inhaltsbeschreibungen und Kontaktinformationen können Sie hier unter diesem Link ansehen: https://www.rehadat-forschung.de/projekte/technik-barrierefreiheit/teilhabe-durch-digitalisierung/

27.09.2019 | Chancen der Digitalisierung

Workshop-Vorträge jetzt online

Mann im Rollstuhl mit Laptop auf den Knien

Die Vorträge aus unserem Workshop "Digitalisierung als Chance für die berufliche Teilhabe" am 12. September stehen jetzt online zur Verfügung.

REHADAT-Projektleiterin Petra Winkelmann stellte die Entwicklungen der digitalen Informationsplattform REHADAT und Befragungsergebnisse zur Digitalisierung von Unternehmen und Menschen mit Behinderung vor. Demnach wird die Digitalisierung in der Arbeitswelt von den Betroffenen eher positiv bewertet, zum Beispiel durch neue digitale Hilfsmittel, die Entlastung von körperlicher Arbeit und das ortsunabhängige, flexible Arbeiten. IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös ergänzte mit seinem Vortrag die Sicht der Wissenschaft auf die Digitalisierung und damit verbundenen Entwicklungen für die künftige Arbeit 4.0. Spannender Schlusspunkt der Vortragsrunde war der Einblick des TÜV-Bereichsvorstands Markus Dohm in die digitale Realität der Unternehmen, die er als durchaus ausbaufähig einstufte.

Hier können Sie die Vorträge downloaden: www.iwkoeln.de/

26.09.2019 | Was gibt's Neues?

REHADAT-Newsletter erschienen

Logo REHADAT-Newsletter

Der REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist in dieser Woche erschienen.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe folgende Themen:

  • Wir feiern 30 Jahre REHADAT!
  • REHADAT-Forschung überarbeitet: Projekte, Studien und Forschende zur beruflichen Teilhabe
  • Urteil: Kostenübernahme für Hörhilfen mit Lärmschutz durch Krankenkasse
  • Update in REHADAT: Hilfsmittel für Menschen mit Hörschädigung
  • Verzeichnis der Inklusionsbetriebe 2019 veröffentlicht
  • Wer stellt den Schwerbehindertenausweis aus? REHADAT listet zuständige Stellen
  • Wie gut klappt die EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderung? Jetzt Online-Fragebogen ausfüllen
  • BAR-Onlinetool berechnet relevante Fristen im Reha-Prozess
  • LWL veröffentlicht Wissensportal zum BTHG
  • 33 Monate Bundesteilhabegesetz – Wie stark ist die SBV?
  • Uni Köln befragt Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu ihrer Arbeit
  • Körperlich harte Arbeit: Unterstützung durch Arbeitshilfen
  • REHADAT auf der A+A in Düsseldorf

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe aufrufen: www.rehadat.de

 

25.09.2019 | Wegweiser zeigt: Reden hilft bei betrieblicher Inklusion

Veranstaltung in Eisenach

Ausschnitt: Veranstaltung Inklusion im Betrieb - Reden hilft!

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) und die Aktion Mensch zeigen am 29. Oktober in Eisenach, wie die Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Behinderung im Betrieb gut funktionieren kann.

Dazu wird der neu entwickelte „Wegweiser: Inklusion im Betrieb“ präsentiert, der praktische Checklisten und Gesprächsleitfäden bietet. Daneben zeigen Praxisbeispiele aus der Region Thüringen, wie Menschen mit und ohne Behinderung im Unternehmen bereits gute Kommunikationswege etabliert haben. Vertreterinnen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Aktion Mensch ordnen das Thema in einen größeren gesellschaftlichen Kontext ein.

Die Anmeldung finden Sie hier: www.eventbrite.de

16.09.2019 | REHADAT auf der REHACARE

Treffen Sie uns in Düsseldorf!

REHACARE-Themenpark: Menschen mit Behinderung und Beruf

Vom 18. bis 21. September 2019 findet in Düsseldorf die Messe REHACARE statt — die internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Mehr als 700 Aussteller aus mehr als 40 Ländern präsentieren dort ihre Produkte.

Für die berufliche Teilhabe besonders spannend ist der Themenpark „Menschen mit Behinderung und Beruf“ in Halle 6. Dort präsentieren die Aussteller viele Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsangebote für behinderte Menschen im Berufsleben. Die NRW-Integrationsämter führen u. a. drei digitale Systeme im Arbeitseinsatz vor, die auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Betroffenen zugeschnitten sind, darunter eine Mensch-Roboter-Kollaboration. 

Im Themenpark zeigt Ihnen das REHADAT-Team am Stand G14 gerne, welche nützlichen Informationen wir für Sie haben. Oder Sie besuchen einen unserer REHADAT-Vorträge am Mittwoch und Donnerstag um 13:30 Uhr im CCD Süd (Details hier im Programm: www.rehacare.de).

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Alle Informationen zur Messe hier: www.rehacare.de

13.09.2019 | Mehr Anstrengungen für Erfolgsfaktor Digitalisierung notwendig

Ergebnis des REHADAT-Jubiläumsworkshops

Ausschnitt REHADAT-Jubilaeumsflyer

Die Digitalisierung kann Unternehmen und Menschen mit Behinderung neue Chancen für die berufliche Teilhabe bringen. Allerdings sind dafür gemeinsame Anstrengungen von Politik und Sozialpartnern notwendig. Zu diesem Ergebnis kamen mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Digitalisierung als Chance“ am 12. September 2019 im Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Anlass für den Workshop war das Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen von REHADAT – der Wissensplattform zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

IW-Direktor Michael Hüther eröffnete den Workshop mit einem Vortrag zu den ordnungspolitischen Rahmenbedingungen einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft. Im Anschluss stellte REHADAT-Projektleiterin Petra Winkelmann die Entwicklungen der digitalen Informationsplattform REHADAT und Befragungsergebnisse zur Digitalisierung von Unternehmen und Menschen mit Behinderung vor. Demnach wird die Digitalisierung in der Arbeitswelt von den Betroffenen eher positiv bewertet, zum Beispiel durch neue digitale Hilfsmittel, die Entlastung von körperlicher Arbeit und das ortsunabhängige, flexible Arbeiten. IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös ergänzte mit seinem Vortrag die Sicht der Wissenschaft auf die Digitalisierung und damit verbundenen Entwicklungen für die künftige Arbeit 4.0. Spannender Schlusspunkt der Vortragsrunde war der Einblick des TÜV-Bereichsvorstands Markus Dohm in die digitale Realität der Unternehmen, die er als durchaus ausbaufähig einstufte.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion debattierten unter anderem Dagmar Greskamp von der Aktion Mensch und Annetraud Grote vom Paul-Ehrlich-Institut lebhaft und durchaus kontrovers mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Fragen des Einflusses von Digitalisierung auf die Beschäftigungsmöglichkeiten von schwerbehinderten Menschen.

Die Moderatorin Cornelia Benninghofen fasste am Ende zusammen: „Für Menschen mit Behinderung ist Digitalisierung dann eine Job-Chance, wenn sie Hürden beseitigt: Klare Signale der Unternehmen an junge Menschen mit Handicap sind notwendig für den Einstieg in den Job. Eine offensive Kommunikation aller Beteiligten erhöht die Chance, Blockaden in den Köpfen abzubauen. Technische Hilfsmittel beseitigen Barrieren am Arbeitsplatz und im Arbeitsumfeld für alle. Gemeinsame Anstrengungen der Sozialpartner sind nötig, um Ängste zu beseitigen. Hier besteht ein erheblicher Nachholbedarf an methodischer Innovation und Investition vor allem in den berufsbildenden Schulen.“