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25.11.2020 | Chefsache Inklusion

Neue Broschüre für Unternehmen

Titelblatt der Broschüre 'Chefsache Inklusion', mehre Menschen sind in einer Arbeitsbesprechung, davon sitzt eine Frau im Rollstuhl

Der Main-Taunus-Kreis hat eine neue Broschüre veröffentlicht mit Informationen für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, die Menschen mit Behinderung ausbilden, einstellen oder weiterbeschäftigen möchten. 

Die Broschüre beschreibt gute Beispiele aus der Region und trägt zur Transparenz über Zuständigkeiten der verschiedenen Unterstützungssysteme und Förderinstrumente bei. 

Hier können Sie die Broschüre aufrufen: https://www.mtk.org/Arbeitgeberinformationen-1805.htm

23.11.2020 | Gerechtes Führen beeinflusst Fehlzeiten

AOK veröffentlicht Fehlzeitenreport

Titelblatt: Fehlzeiten-Report 2020 'Gerechtigkeit und Gesundheit'

Die AOK hat ihren Fehlzeitenreport mit dem diesjährigen Schwerpunktthema "Gerechtigkeit und Gesundheit" veröffentlicht. Dazu wurden 2.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihrem Gerechtigkeitsempfinden am Arbeitsplatz befragt und die Auswirkungen auf die Gesundheit analysiert.

Ergebnis: Beschäftigte, die sich von ihrer Führungskraft gerecht behandelt fühlen, weisen weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten auf. Diejenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihren Vorgesetzten die besten Noten für Fairness geben, kommen durchschnittlich auf nur 12,7 Arbeitsunfähigkeitstage pro Jahr. Dagegen weist die Gruppe der Berufstätigen, die ihren Chef als eher ungerecht wahrnehmen, im Durchschnitt 15,0 Fehltage auf.

Mehr Informationen finden Sie hier: REHADAT-Statistik: AOK-Fehlzeitenreport.

Tipp! bei REHADAT finden Sie nicht nur den aktuellen Report, sondern auch die Ausgaben der letzten 20 Jahre: REHADAT-Literatur: Fehlzeitenreports.

19.11.2020 | Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen

DVfR startet Online-Befragung

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Im Corona-Konsultationsprozess untersucht die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) diese Fragen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Ziel der Befragung ist, die erlebten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen: Im Zentrum steht das Erleben von (1.) Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedarf selbst. Daneben kommen aber auch deren (2.) Angehörige, (3.) Dienste und Einrichtungen der Rehabilitation sowie betriebliche Akteure, (4.) Dachverbände der Dienste und Einrichtungen, (5.) Leistungs- und Kostenträger sowie (6.) Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft zu Wort. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, das weitere politische Handeln der Bundesregierung und aller anderen Beteiligten für Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Somit leisten alle Teilnehmenden einen Betrag zu mehr Inklusion in unserer Gesellschaft.

Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich. Hier können Sie sie aufrufen: www.dvfr.de

16.11.2020 | REHADAT-Online-Seminare im November

Berufliche Rehabilitation und Teilhabe

Gut informiert mit REHADAT, daneben ein rotes Quadrat in einem größeren blauen Quadradt

Da unsere üblichen Präsenz-Seminare im Moment nicht möglich sind, bietet REHADAT im November wieder drei  Online-Seminare an. Die Seminare beschäftigen sich mit relevanten Fragen der (beruflichen) Rehabilitation und Teilhabe. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Berufliche Teilhabe gestalten
(Dienstag, 24. November 2020, 10.00-11.30 Uhr)
In diesem Online-Seminare geben wir Ihnen einen Überblick über wichtige Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und  ordnen Auftrag und Ziel von REHADAT vor dem sozialrechtlichen Hintergrund von „Rehabilitation und Teilhabe“ ein. Außerdem zeigen wir anhand eines Beispiels aus der Praxis, wie ein Arbeitsplatz samt Arbeitsumgebung für einen blinden Sachbearbeiter gestaltet wurde, welche Leistungen zur Teilhabe dabei eine Rolle gespielt haben und welche Akteurinnen und Akteure beteiligt waren. Abschließend stellen wir Ihnen vor, wie Sie REHADAT als hilfreiche Informationsquelle bei der Gestaltung beruflicher Teilhabe nutzen können.

Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung
(Mittwoch, 25. November 2020, 11.00-12.00 Uhr)
Wenn aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls Hilfsmittel erforderlich werden, übernimmt bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) diese in der Regel die Kosten. Hilfsmittel für die persönliche Nutzung bilden somit eine wesentliche Grundlage für eine gelungene Rehabilitation und damit auch für die Teilhabe von Menschen am sozialen und beruflichen Leben. Bei der Hilfsmittelversorgung durch die GKV sind einige wichtige rechtliche Grundlagen und Abläufe zu beachten, auf die wir im Online-Seminar eingehen.

Arbeitsgestaltung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen
(Mittwoch, 25. November 2020, 14.00-15.00 Uhr)
Die Vielfalt an unterstützenden und innovativen Technologien bietet zahlreiche Möglichkeiten, Arbeitsplätze und das Arbeitsumfeld bedarfsgerecht auszustatten und damit die Teilhabechancen für Menschen mit Leistungseinschränkungen zu verbessern. Sie erfahren in diesem Online-Seminar, welche technischen Hilfen einsetzbar sind und wo Sie sich einen Marktüberblick verschaffen können, wie eine behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung abläuft und wer Betriebe und Beschäftigte beraten sowie finanziell unterstützen kann.

Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier: www.rehadat.de

12.11.2020 | Berufsbildungsforschung in Europa stärken und vernetzen

Virtuelle BIBB-Tagung europäischer Einrichtungen

Logo Bundesinstitut für Berufsbildung

Auf Einladung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) trafen sich Vertreterinnen und Vertreter nationaler Berufsbildungsinstitute und Forschungseinrichtungen aus 14 europäischen Ländern auf einer virtuellen Tagung, um sich über die Weiterentwicklung und Stärkung der Berufsbildungsforschung in Europa auszutauschen. Durch eine Intensivierung der Berufsbildungsforschung in Europa, eine Festigung der Zusammenarbeit der Institute und Einrichtungen sowie der Gründung eines entsprechenden Netzwerkes soll ein aktiver Beitrag zu einer zukunftsfähigen Berufsbildung in Europa geleistet werden.

"Viele Fragestellungen der Berufsbildungsforschung sind in Europa sehr ähnlich gelagert und länderübergreifend", betonte BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Hubert Ertl zum Auftakt der Tagung "The Contribution of Research to Innovation in Vocational Education and Training (VET) - The role of institutionalized VET Research in Europe". "Ganz aktuell sind beispielsweise die Fragen nach den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Berufsbildung und der Digitalisierung auf die Arbeitswelt. Durch die Bildung eines Netzwerkes wird es uns gelingen, die Forschungskapazitäten zu bündeln, den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Berufsbildungsinstitutionen in Europa zu verbessern und voneinander zu lernen."

In einem ersten Schritt wurden dazu die Institutionen und Einrichtungen zu ihrer Organisation, ihren thematischen Schwerpunkten und Arbeitsmethoden sowie zu ihrer strategischen Einbettung in die länderspezifischen Diskussionen um eine Weiterentwicklung der Berufsbildung befragt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen dabei Inhalte und Formate von Kooperationen, Herausforderungen für die Berufsbildungsforschung und die Kommunikation zwischen Wissenschaft, Politik und Berufsbildungspraxis.

Die BIBB-Tagung bildet innerhalb der deutschen EU-Ratspräsidentschaft den Auftakt zu weiteren Veranstaltungen zur Stärkung der Berufsbildungsforschung in Europa.

(Quelle: Pressemitteilung 38/2020 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) vom 04.11.2020, https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_132187.php)

Weitere Informationen unter https://vetnetsite.org/conferences/european-vocational-skills-week sowie unter www.bibb.de/de/131177.php

11.11.2020 | Berufliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes

Broschüre informiert Betriebe und Beschäftigte

Titelblatt REHADAT-Wissensreihe: Ich bin doch nicht aus Zucker! Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes gestalten lässt

Zum Weltdiabetestag am 14. November empfehlen wir gerne unsere REHADAT-Broschüre "Ich bin doch nicht aus Zucker!" Die Publikation beschreibt anhand praxisnaher Lösungen, wie z. B. moderne Therapien, gute Arbeitsorganisation oder der Einsatz von Hilfsmitteln die berufliche Teilhabe unterstützen können. Besonders wichtig sind auch informierte Arbeitgeber:innen und Kollegen:innen, die keine falschen Vorstellungen von der Erkrankung haben.

In kompakter Form werden Informationen z. B. über den Diabetes mellitus selbst, Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Fahreignung, Auskunftspflicht, betriebliche Diabetesprävention, Therapie, Erste Hilfe, Arbeitsorganisation, Arbeitsumfeld und Hilfsmittel gegeben. Man findet außerdem weiterführende Informationen bei REHADAT, relevante Organisationen und Netzwerke sowie Literaturhinweise.

Die kostenlose Wissensreihe wendet sich an Betriebe, betroffene Beschäftigte sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Erkrankung oder Behinderung beteiligt sind.

Hier können Sie die Broschüre downloaden (PDF, 915 KB): www.rehadat.de

05.11.2020 | Ausbildung in Corona-Zeiten

BMBF sichert Ausbildungsplätze mit spezieller Förderung

Zwei Mitarbeiter einer Fabrik beim Schweißen. Quelle: unsplash

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit der Förderung aus dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern " kleine und mittelständische Unternehmen in der aktuellen Corona-Situation dabei, ihr Ausbildungsangebot aufrecht erhalten zu können. Jungen Menschen soll weiterhin die Fortfühung und der erfolgreiche Abschluss ihrer Ausbildung ermöglicht werden.

Infos zu den Förderungszielen und -voraussetzungen finden Sie unter: www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen

30.10.2020 | 173.709 schwerbehinderte Menschen arbeitslos

Auswirkungen der Corona-Krise

Logo der Bundesagentur für Arbeit mit dem Zusatz Statistik

Die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen ist von 157.523 im März auf 173.709 im Oktober 2020 angewachsen. Das waren 20.119 (13,1 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat (Oktober 2019) und 6,3 Prozent aller in Deutschland arbeitslos gemeldeten Menschen.

Allerdings ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen insgesamt im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 555.690 oder 25,2 Prozent auf 2.759.780 gestiegen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen war im Vergleich zum Anstieg bei allen arbeitslosen Menschen also erfreulicherweise prozentual geringer. 

Mehr Informationen hier: https://statistik.arbeitsagentur.de

30.10.2020 | Inklusives Arbeiten im Sport

PASS liefert Informationen

Logo des Deutschen Olympischen Sportbundes mit den olympischen Ringen

Die neue Internetplattform PASS bietet Informationen rund um das Thema „Inklusives Arbeiten im Sport“. Die Seite richtet sich sowohl an Menschen mit Behinderungen, die einen Job oder allgemeine Informationen zum inklusiven Arbeiten im Sport suchen, als auch an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus dem Sport, die ihre offenen Stellen auch für Menschen mit Behinderungen ausschreiben wollen.

Auf der Seite werden gezielte Informationen zum beruflichen Arbeitsfeld Sport dargestellt, typische Anforderungen und Fragen gesammelt und auf relevante Seiten und bestehende gute Angebote verlinkt. Außerdem beschreiben Menschen mit Behinderungen ihre Erfahrungen in kurzen Videos. Weiterhin zeigen die individuellen Steckbriefe der Sport-Inklusionsmanagerinnen und -manager gute Beispiele zur persönlichen Situation und zu möglichen Tätigkeiten in Sportorganisationen,

Die Internetseite ist Ergebnis des Projekts „Qualifiziert für die Praxis: Inklusionsmanager*innen für den gemeinnützigen Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbundes mit dem Ziel der nachhaltigen Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Schwerbehinderungen im gemeinnützigen Sport. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Hier können Sie die Seite aufrufen: http://pass.dosb.de

23.10.2020 | Fürst Donnersmarck-Stiftung

Forschungspreis 2021 ausgeschrieben

Logo Forschungspreis 2021 der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, die sich mit der Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung befasst, vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation.

Der Preis ist mit 30.000,– Euro dotiert. Er kann geteilt werden. Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils Euro 3.000,– ausgestattet sind.

Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurologischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen. Prämiert werden interdisziplinäre Rehabilitationskonzepte und -methoden sowie wissenschaftliche Wirksamkeits- und Effizienznachweise (Outcome-Forschung), wie sie in der Praxis, insbesondere von Rehabilitationsanbietern, Kostenträgern und politischen Institutionen, benötigt werden (sozialökonomische Effekte). Besonders berücksichtigt werden Arbeiten aus dem neueren Feld der Teilhabeforschung, die Menschen mit Behinderung selbst am Forschungsprozess direkt beteiligen.

Angenommen werden Examens- und Doktorarbeiten sowie Habilitationsschriften, veröffentlichte Projektberichte, Buchveröffentlichungen und Fachartikel in deutscher oder englischer Sprache, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung auf der Grundlage des Vorschlages einer Jury, die sich aus mit Rehabilitation befassten Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Sozialwissenschaften zusammensetzt..

Arbeiten, die unter Verantwortung, Betreuung, Ko-Autorenschaft, Autorenschaft oder Mitarbeit eines Jurymitglieds entstanden sind, sind von der Teilnahme am Forschungspreis ausgeschlossen.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung und folgende Unterlagen als Datei im pdf-Format:

  1. Ihre zu jurierende wissenschaftliche Arbeit, ergänzt durch eine Zusammenfassung,
  2. Begründung der Bewerbung im Hinblick auf die Ausschreibungsziele,
  3. Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang.
  4. Eine unterzeichnete Erklärung, dass Ihre Arbeit nicht unter Verantwortung, Betreuung, Ko-Autorenschaft, Autorenschaft oder Mitarbeit eines Jurymitglieds entstanden ist.

Der Rechtsweg gegen die Entscheidung des Kuratoriums ist ausgeschlossen.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 30.06.2021 an forschungspreis@fdst.de

Rückfragen zu richten an:
Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
Dalandweg 19
D -12167 Berlin
Tel: (030) 769 700 12
Fax: (030) 769 700 28
E-Mail: forschungspreis@fdst.de

Weitere Informationen unter:
Download Ausschreibungstext: Forschungspreis 2021
Homepage der Fürst Donnersmarck-Stiftung: http://www.fdst.de