Inhalt

News

20.01.2022 | BAR veröffentlicht aktualisierte REHA-Vereinbarung

Unterstützte Beschäftigung

Deckblatt der Gemeinsamen Empfehlung zur Unterstützten Beschäftigung

Seit 2009 hat sich die Unterstützte Beschäftigung als erprobte und wirkungsvolle Leistung etabliert. Zur Konkretisierung der Umsetzung wurde 2010 die Gemeinsame Empfehlung Unterstützte Beschäftigung vereinbart.

Durch die Gemeinsame Empfehlung sollen einheitliche und verbindliche Kriterien für die Qualitätsanforderungen und zu den Leistungsinhalten festgelegt und die Zusammenarbeit aller Beteiligten geregelt werden.

In der nun aktualisierten Neufassung wurden Anpassungen an die Neuregelungen im SGB IX durch das Bundesteilhabegesetz vorgenommen sowie bisherige Erfahrungen der Umsetzungspraxis einbezogen.

Hier geht's zur aktualisierten Veröffentlichung:
Gemeinsame Empfehlung Unterstützte Beschäftigung | REHADAT-Literatur

17.01.2022 | STARthilfe für Yannick Vossdahls

Jugendlicher mit Behinderung startet Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Ein junger Mann in Arbeitskleidung steht neben einem Lastenfahrzeug - hinter ihm liegen Bretterstapel für den Gerüstbau © LWL/Tentrup

Yannick Vossdahls war schon immer klar, dass er "irgendetwas Praktisches nach der Schule machen möchte". Das hat er nun geschafft und eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen. Unterstützt hat den 20-Jährigen mit Behinderung das NRW-weite Programm "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf" (KAoA-STAR), das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) koordiniert.

Dabei profitierte Vossdahls neben dem praxisorientierten Schulkonzept an dem Förderzentrum zur individuellen Lebensgestaltung und Berufsbildung (FiLB) in Gütersloh (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) von einer zusätzlichen vertieften Berufsorientierung über das Programm KAoA-STAR, das die Fachkräfte des Integrationsfachdienstes begleiten und umsetzen.

Mehr Informationen: STARthilfe in das Arbeitsleben für Yannick Vossdahls (lwl.org)

07.01.2022 | IW Trends Nr. 4

Betriebliche Einflussfaktoren auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Deckblatt IW-Trends 04/2021

Dass der soziale Zusammenhalt und das berufliche Miteinander im Betrieb für das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten sehr wichtig sind, hat die Corona-Pandemie wie mit einem Brennglas verdeutlicht.

Die vorliegende Studie geht auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 der Frage nach, welche Bedeutung ein unterstützendes und inklusives Betriebsklima auf die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten hat und welchen Stellenwert verschiedene Einflussfaktoren insbesondere für Menschen mit Behinderungen einnehmen.

zur Vierteljahresschrift IW-Trends | REHADAT-Literatur

05.01.2022 | Das Teilhabestärkungsgesetz ist nun vollständig in Kraft

Neue Ansprechstellen für Arbeitgeber

Ein Ausrufezeichen mit dem Wort NEU

Auf Grundlage des zum Jahreswechsel vollständig in Kraft getretenen Teilhabestärkungsgesetzes lassen die Integrationsämter der Länder flächendeckend und bundesweit einheitliche Ansprechstellen einrichten, welche bei Fragen zur Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung beratend, informierend und unterstützend tätig werden.

 

Zur Publikation:

Neue Ansprechstellen für Arbeitgeber

29.12.2021 | Neues Format REHADAT-kompakt

Erste Ausgabe: Inklusionsvereinbarung

Logo REHADAT kompakt

REHADAT veröffentlicht die erste Ausgabe des neuen Publikationsformats REHADAT-kompakt zum Thema Inklusionsvereinbarung. 
REHADAT-kompakt bringt Wissen zur beruflichen Teilhabe auf den Punkt. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema und bündelt Wissen auf maximal zwei Seiten. 
REHADAT-kompakt erscheint ab sofort viermal im Jahr.

Die erste Ausgabe informiert darüber was eine Inklusionsvereinbarung ist, warum sie sich lohnt, wer mit am Verhandlungstisch sitzt, wer helfen kann und was alles hineingehört. Abgerundet wird das Format durch Links zu weiterführenden Informationen.

Mit dem ersten Thema spricht REHADAT-kompakt direkt Arbeitgebende und die Interessenvertretung für Menschen mit Schwerbehinderungen (wie zum Beispiel Schwerbehindertenvertretung (SBV), Betriebs- oder Personalrat und Inklusionsbeauftragte) an.

Inklusionsvereinbarungen sind ein Instrument zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsleben. Unternehmen und Interessenvertretungen können konkrete Ziele und Maßnahmen vereinbaren, die individuell auf den Betrieb oder die Dienststelle zugeschnitten sind.
Dabei geht es nicht um theoretische Vorschriften oder bürokratische Anordnungen. Vielmehr geht es darum, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in den jeweiligen Betrieben zu erhalten oder zu schaffen.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt | REHADAT Publikationen

28.12.2021 | Entscheidung zum Schutz von Menschen mit Behinderung

Verfassungsgericht verpflichtet Gesetzgeber zu Triage-Regelungen

Schriftzug: Info (mit Ausrufezeichen)

Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen und Beeinträchtigungen sind in der Corona-Pandemie besonders gefährdet. Dementsprechend muss der Gesetzgeber nun unverzüglich eingreifen um Menschen mit Behinderung besser zu schützen. Dies hat das Bundesverfassungsgericht heute in Karlsruhe entschieden und damit der Verfassungsbeschwerde mehrerer Menschen mit Behinderung stattgegeben. Weitere Informationen sind auf der Pressemitteilung des Bundesverfassungsgericht verfügbar. 

 

Zum Urteil:

 

Urteil REHADAT

23.12.2021 | Welche Neuregelungen zur beruflichen Teilhabe treten 2022 in Kraft?

BMAS veröffentlicht Übersicht

Klemmbrett mit Zettel '2022' / Das ändert sich im Neuen Jahr © BMAS

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine Übersicht veröffentlicht, die über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen informiert, die 2022 wirksam werden und im Zuständigkeitsbereich des BMAS liegen.

Im Bereich der Teilhabe / Belange von Menschen mit Behinderungen (Abschnitt 4) sind das zum Beispiel:

Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber
Ab dem 1. Januar 2022 sollen bundesweit eingerichtete unabhängige und trägerübergreifende Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber, die Arbeitgeber über die Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen informieren, beraten und bei der Antragsstellung unterstützen. Sie sollen helfen, nicht nur zu erfahren, welche Hilfen zur Verfügung stehen - beispielsweise höhenverstellbare Tische oder spezielle Software für sehbehinderte Menschen -, sondern diese auch im Namen der Arbeitgeber für diese beantragen können. 

Budget für Ausbildung
Ab dem 1. Januar 2022 wird der persönliche Geltungsbereich des Budgets für Ausbildung erweitert. Dann können auch Personen, die bereits im Arbeitsbereich einer WfbM tätig sind, noch ein Budget für Ausbildung aufnehmen. Sie können dann eine reguläre betriebliche Ausbildung oder eine Fachpraktikerausbildung aufnehmen. Das ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt.

Weiterführung EUTB
Zum 1. Januar 2022 tritt die Verordnung zur Weiterführung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTBV) in Kraft. Zur nachhaltigen Etablierung der Beratungsangebote wird mit der EUTBV die Finanzierung von der bisherigen zuwendungsrechtlichen Förderung auf einen Rechtsanspruch auf einen Zuschuss zu Personal- und Sachkosten umgestellt. Dafür stehen ab 2023 jährlich 65 Mio. Euro zur Verfügung.

Mehr Informationen: BMAS - Das ändert sich im neuen Jahr

20.12.2021 | REHADAT-Online-Seminare

Neue Termine

Laptop mit der Darstellung eines Video-Calls

Im nächsten Jahr finden wieder REHADAT-Online-Seminare statt. Die eineinhalbstündigen Seminare gibt es mit zwei verschiedenen Schwerpunkten:

Das Seminar "Berufliche Teilhabe gestalten" vermittelt einen Überblick über wichtige Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Dabei wird z. B. gezeigt, wie ein Arbeitsplatz samt Arbeitsumgebung für einen Menschen mit Behinderung gestaltet wurde, welche Leistungen zur Teilhabe dabei eine Rolle gespielt haben und welche Akteurinnen und Akteure beteiligt waren. Und Sie erfahren, wie Sie REHADAT als hilfreiche Informationsquelle bei der Gestaltung beruflicher Teilhabe nutzen können.

Das Seminar "Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen – wichtige Bausteine für Teilhabe" gibt einen Überblick über die rechtliche Regelungen des Hilfsmittelanspruchs, Leistungsträger und Abläufe sowie praktische Beispiele der Hilfsmittelversorgung und behinderungsgerechten Arbeitsgestaltung. Außerdem zeigen Ihnen die Referentinnen, wie Sie in REHADAT die besten Ergebnisse rund um das Thema Hilfsmittel recherchieren können.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

15.12.2021 | Update vom 06.12.2021

GKV-Hilfsmittelverzeichnis: Aktualisierung

Startseite des REHADAT GKV-Hilfsmittelverzeichnisses mit dem Schriftzug 'Aktualisiert'

Der GKV Spitzenverband hat am 06.12.2021 ein neues Update des Hilfsmittelverzeichnisses im Bundesanzeiger veröffentlicht. Es wurden 99 neue Produkte hinzugefügt und über 44 aktualisiert. Um die neusten Änderungen aufzurufen suchen Sie bitte im Feld "Produkt" nach dem Bundesanzeigerdatum 06.12.2021.

Das gesamte Verzeichnis können Sie in unserem Portal über www.rehadat-gkv.de barrierefrei und responsive aufrufen.

13.12.2021 | REHADAT-Literatur

NEU: Erweiterte Suchmöglichkeit

Lupe

Sie suchen nach einer ganz bestimmten Veröffentlichung, sehen aber vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr?

Dann nutzen Sie jetzt unsere „Erweiterte Literatursuche“ für ganz gezielte Suchanfragen. Suchen Sie mit ihrer Hilfe nach dem Titel einer Veröffentlichung, nach bestimmten Autorinnen oder Autoren, herausgebenden Institutionen & Verlagen, Beiträgen aus einer bestimmten Zeitschrift oder grenzen Sie den Erscheinungszeitraum ein.

Um die neue Suchmöglichkeit zu nutzen, wählen Sie „Erweiterte Suche“ unter der Suchleiste. Geben Sie Ihre Suchwörter in die Suchmaske ein. (Unter „Hilfe einblenden“ erhalten Sie Erläuterungen zur Bedienung der Suchmaske.) Finden Sie schnell und unkompliziert die Veröffentlichung, nach der Sie gesucht haben!

zur erweiterten Literatursuche:
Erweiterte Suche | REHADAT-Literatur