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10.05.2022 | 80 Andere Leistungsanbieter

Alternative zur WfbM

Roter Schriftzug INFO mit Ausrufezeichen

Im Portal REHADAT-Adressen sind jetzt 80 Andere Leistungsanbieter zu finden.   

Nach § 56 SGB IX werden bestimmte Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) als Leistungen in WfbM erbracht. Diese Leistungen können seit 2018 auch durch Andere Leistungsanbieter für Menschen mit Behinderungen erbracht werden, die grundsätzlich einen Anspruch auf Aufnahme in eine WfbM haben (§ 60 SGB IX). Damit soll Menschen mit Behinderungen eine dauerhafte Alternative zu einer Tätigkeit in einer WfbM geboten werden.

Zur Übersicht: Andere Leistungsanbieter nach BTHG | REHADAT-Adressen

04.05.2022 | Ausbildungsprojekt für junge Menschen mit geistiger Behinderung in NRW

Inklusionsverein mittendrin e.V. begleitet in und durch Duale Ausbildung

Schriftzug

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, wird der Inklusionsverein mittendrin e.V. in den kommenden fünf Jahren am Standort Köln jährlich bis zu acht junge Menschen mit geistiger Behinderung in und durch eine Duale Ausbildung begleiten.

Es wird sich um ganz reguläre Ausbildungen handeln, so wie sie alle anderen Azubis auch absolvieren, mit Ausbildungsvertrag eines Betriebes und mit Unterricht in der Berufsschule, alles entlang der vorhandenen Ausbildungspläne. Die jungen Leute sollen unterstützt werden, in der Ausbildung möglichst weit zu kommen. Für diejenigen, die den Ausbildungsabschluss nicht schaffen, sollen Möglichkeiten genutzt und neue entwickelt werden, das Gelernte zu bescheinigen.

Teilnahmevoraussetzungen und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.mittendrin-koeln.de.

03.05.2022 | Mobilität durch Barrieren massiv eingeschränkt

Aktion Mensch-Umfrage zum 5. Mai

Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel! © Aktion Mensch

Mehr als ein Drittel der Menschen mit Beeinträchtigung traut es sich nicht zu, selbständig unterwegs zu sein und zu reisen (34 %). Unter den Menschen mit einer sichtbaren Beeinträchtigung ist dieses fehlende Vertrauen mit 57 % besonders ausgeprägt. Bei Menschen ohne Beeinträchtigung ist es hingegen nur eine Minderheit von 18 %.

Die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung der Aktion Mensch anlässlich des 5. Mai zu den Themen Mobilität und Barrierefreiheit zeigen: Menschen mit Beeinträchtigung nutzen genau so häufig öffentliche Verkehrsmittel wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Zusätzlich müssen sie häufiger Termine bei Ärzten und Ärztinnen und Behörden wahrnehmen.

Durch die vielerorts fehlende Barrierefreiheit sind sie jedoch in ihrer Mobilität bedeutend schlechter gestellt als Menschen ohne Beeinträchtigung. 

Mehr Details: AktionMensch | REHADAT-Statistik

03.05.2022 | NEU: Erweiterte Suchmöglichkeit 

REHADAT-Hilfsmittel

Lupe

Sie möchten schnell und gezielt nach Hilfsmitteln suchen? Nutzen Sie dafür unsere „Erweiterte Suche“ direkt unter der Suchleiste im Portal REHADAT-Hilfsmittel!

Sie können aus über 12.000 Produkten die Ergebnisse einfach eingrenzen, indem Sie bestimmte Begriffe, Firmennamen, Modellbezeichnungen oder GKV-Hilfsmittelnummern kombiniert eingeben. Unter „Hilfe einblenden“ wird Ihnen die Bedienung der Suchmaske erklärt.

Hier geht es zur erweiterten Hilfsmittelsuche: www.rehadat-hilfsmittel.de

29.04.2022 | Neue Ausgabe online

REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache

Logo REHADAT Neuigkeiten: bunte Quadrate purzeln durcheinander

Die zweite Ausgabe 2022 der REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache ist gerade erschienen.

Sie finden darin diese Themen:

  • REHADAT: Neuer Hilfs-Mittel-Finder
  • Landtags-Wahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein
  • Lebenshilfe: Internet-Seite zum Krieg in der Ukraine
  • Film-Tipp: Von der Förder-Schule zum stellvertretenden Lager-Leiter
  • Lese-Tipp in Leichter Sprache: Wie gut funktionieren harmonisierte Bildungs-Rahmen-Pläne für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten ?
  • Wörter in Schwerer Sprache 

Hier können Sie die Neuigkeiten aufrufen: Aktuelle Ausgabe von den Neuigkeiten in Leichter Sprache

 

26.04.2022 | Save-the-Date: 20.-21.06.2022

Digitale Tagung „Barrierefreiheit in Betrieb und Werkstatt“ im Rahmen des Projektes ZIP – NaTAR

Logo Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR)

Am 20. und 21. Juni 2022 (jeweils von 10 bis 13:30 Uhr) veranstalten die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und das Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. (ZSH) gemeinsam eine Tagung zur „Barrierefreiheit im Betrieb und in Werkstätten für behinderte Menschen“.

Die Tagung findet im Rahmen des Projektes „Zugänglichkeit – Inklusion – Partizipation. Nachhaltige Teilhabe an Arbeit durch Recht (ZIP-NaTAR)“ statt und wird u. a. die Themen barrierefreie Arbeitsstätte und Arbeitsplatz sowie Möglichkeiten einer barrierefreien bzw. barrierearmen Gestaltung der SBV- und Werkstattratswahlen behandeln.

Die Veranstaltung wird digital über Zoom stattfinden. Eine Anmeldung wird voraussichtlich ab Ende April 2022 möglich sein (Quelle: Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V.; https://www.dvfr.de).

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Webseite der DVfR.

Tipp: Das Projekt „ZIP – NaTAR“ finden Sie hier im Portal REHADAT-Forschung.

22.04.2022 | Beschäftigungsquote von über 6 % in Verwaltung, Kraftfahrzeug- und Bergbau

BA veröffentlicht Statistik für 2020

Tortendiagramm Beschäftigungpflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber:  2020 gab es in Deutschland 173.326 beschäftigungspflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Davon haben 128.533 schwerbehinderte Menschen beschäftigt. 44.793 haben keine beschäftigt. 68.453 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mussten keine Ausgleichsabgabe zahlen. © REHADAT

Einmal jährlich müssen beschäftigungspflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Erfüllung ihrer Beschäftigungspflicht nachweisen. Auf Grundlage dieser Daten veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) die jährliche Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen.

Die Statistik wird jährlich mit einer 15-monatigen Wartezeit veröffentlicht. Sie liefert Informationen über die Anzahl der anzeigepflichtigen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen und weiteren arbeitgeberbezogenen Merkmalen, wie die Anzahl der Pflichtarbeitsplätze (besetzt, unbesetzt) und die Ist-Quote. Daneben liefert sie Informationen über die Anzahl der schwerbehinderten, gleichgestellten und sonstig anrechnungsfähigen Personen in Beschäftigung, die bei diesen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern beschäftigt sind. Eine Aufteilung nach weiteren Merkmalen, wie zum Beispiel den Größenklassen, der Anzahl der Arbeitsplätze, den Wirtschaftszweigen und den Bundesländern ist zudem möglich.

Bei REHADAT-Statistik finden Sie die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick: Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen | REHADAT-Statistik

21.04.2022 | Noch Plätze frei!

Regionale Netzwerkveranstaltung für Reha-Träger in Sachsen-Anhalt am 19.05.2022

Logo der BAR

Mit der Novellierung des SGB IX durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde besonders die Zusammenarbeit zwischen den Rehabilitationsträgern, aber auch mit weiteren Akteuren der Rehabilitation verbindlich geregelt. Neue Verfahrensregeln wie die Turbo-Klärung, Beteiligung anderer Träger, Teilhabeplanung, Teilhabekonferenz, eine neue Beratungsstruktur in Verbindung mit engen Fristen für alle Träger, machen die Vernetzung untereinander notwendig. Viele Abstimmungen, vor allem in der frühen Phase der Beratung, Bedarfserkennung und -ermittlung, lassen sich effizienter durchführen, wenn Ansprechpartnerinnen und -partner bei Beratungsstellen und Reha-Trägern sich kennen. Wer sich kennt, kann ggf. auch kurzfristig in Kontakt treten. Absprachen sind dadurch schneller getroffen und sorgen u. a. für eine Beschleunigung im Antragsverfahren.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

13.04.2022 | Was gibt es Neues auf dem Rehamarkt?

Messe IRMA vom 5.-7. Mai in Hamburg

Messehalle von oben: mit Menschen, Ständen und Ausstellungsobjekten

Vom 05. bis 07. Mai 2022 können sich Menschen mit Behinderungen, Senioren und pflegende Angehörige auf der Messe IRMA in Hamburg über die neuesten Entwicklungen auf dem Rehamarkt informieren. Innovative Produkte und Dienstleistungen von über 130 Ausstellern erwarten die Besucher und Besucherinnen. 

Oft wissen behinderte Menschen und deren Angehörige nicht genau, welche Unterstützung ihnen zusteht. Auf der IRMA können sie sich bei Spezialisten darüber informieren. Sie erfahren, wie man vor dem Hintergrund gesetzlicher Ansprüche auf eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben die richtigen Anträge stellt, um Kostenübernahmen oder Zuschüsse zu erhalten. Doch nicht nur das: Besucher haben hier die Möglichkeit, Anbieter zu vergleichen, Neues zu entdecken und die beste Lösung für ihre persönlichen Ansprüche zu finden. Neben Unternehmen aus der freien Wirtschaft werden auch wichtige Kostenträger und Vereine beratend vor Ort sein.

Umfangreiches Angebot: Ob Rollstühle, Rollatoren, Handbikes, Scooter und andere Mobilitätshilfen, behindertengerechte Pkw, Pflegehilfsmittel, Hilfen für den Alltag, Kinder-Reha und Kinder-Hilfsmittel, barrierefreies Bauen und Wohnen, Prothesen und Orthesen, Hilfen für Arbeit, Integration und Beruf, Spezialisten für barrierefreies Reisen und Sport, Beratungsangebote von Vereinen und Verbänden, Pflege und Therapie, medizinische Versorgung, Smarthome, Software- und Kommunikations-Hilfsmittel – zu all diesen Themen können sich die Besucher vor Ort beraten lassen.

Mehr Informationen: www.irma-messe.de

29.03.2022 | Zweite Ausgabe von REHADAT-kompakt

Der Grad der Behinderung (GdB) im Arbeitsleben

Logo REHADAT kompakt

REHADAT veröffentlicht die zweite Ausgabe des Publikationsformats REHADAT-kompakt zum Thema 'Der Grad der Behinderung (GdB) im Arbeitsleben'.

Der Grad der Behinderung (GdB) ist ein Begriff aus dem Schwerbehindertenrecht. Er beziffert das Ausmaß einer Behinderung oder Erkrankung nach Zehnergraden abgestuft von 20 bis 100. Er sagt aber nichts aus über die Leistungsfähigkeit in Arbeit und Beruf.

Mit dieser Ausgabe spricht REHADAT-kompakt direkt Arbeitgebende und Menschen mit Behinderungen an, um darüber aufzuklären, welche Sonderrechte und Nachteilsausgleiche es für beide Seiten gibt.

REHADAT-kompakt bringt Wissen zur beruflichen Teilhabe auf den Punkt. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema und bündelt Wissen auf maximal zwei Seiten.

REHADAT-kompakt erscheint viermal im Jahr.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt | REHADAT Publikationen