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News 10

14.09.2020 | Weiterbildung

Online-Seminare mit Corona-Bezug

Corona-Viren

Corona bewegt nach wie vor die Welt und ein Ende der Pandemie ist erst einmal nicht in Sicht. Die Folgen betreffen auch die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland. Für Betroffene, Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sowie andere Akteure der beruflichen Teilhabe wie Personalverantwortliche, Bertriebsratsmitglieder und Schwerbehindertenvertretungen sind Aufklärung, Beratung und Information zu den Themen Arbeitsmarkt, Prävention, Arbeitsschutz und Rehabilitation jetzt besonders wichtig.

Bei REHADAT-Seminaranbieter finden Sie eine Übersicht aktueller Online-Seminare zur beruflichen Teilhabe mit Corona-Bezug.

Themen sind unter anderem:

  • Als SBV Risikogruppen in Zeiten von Corona unterstützen
  • Arbeitsschutz im Betrieb gemäß neuer Corona-Standards
  • Arbeitsrechtliche Fragen zum Coronavirus
  • Individeulles BEM-Fallmanagement während der Corona-Krise
  • Psychologische Unterstützung in der Corona-Krise

Infos zu den Online-Seminaren und Links zu den Anbietern unter: www.rehadat-seminaranbieter.de/online-seminare/online-seminare-mit-corona-bezug/
Mehr Infos zu den Auswirkungen von Corona auf die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland lesen Sie im REHADAT-Spezial: www.rehadat.de/corona-spezial

14.09.2020 | Leichte Sprache

DGUV bietet Infos in Leichter Sprache

Logo der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bietet jetzt auch umfassende Informationen in Leichter Sprache an. Zum einen gibt es Infos über die gesetzliche Unfallversicherung selbst. Interessierte erfahren beispielsweise,

  • welche Personen bei der gesetzlichen Unfallversicherung versichert sind,
  • wann die gesetzliche Unfallversicherung hilft, und
  • wer die gesetzliche Unfallversicherung bezahlt.

Zum anderen wird erklärt, wie die Internetseite funktioniert. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Links zu anderen Internetseiten, auf denen Inhalte in Leichter Sprache erklärt sind, etwa Links zu den Unfallkassen der Bundesländer und den Berufsgenossenschaften.

Ergänzt werden die Informationen durch Adressen und Telefonnummern für die Kontaktaufnahme mit der DGUV.

Die Informationen der DGUV in Leichter Sprache finden Sie unter: www.dguv.de/leichte-sprache

08.09.2020 | REHACARE: Thema des Monats September 2020

Die Hilfsmittel-Branche in Corona-Zeiten

Logo der REHACARE

Wie sich Firmen und Selbsthilfeverbände auf die coronabedingten Veränderungen einstellen, beleuchtet die aktuelle Themenrubrik des Magazins zur REHACARE, die weltweit größte Fachmesse für Rehabilitation und Pflege.

Digitale Events, virtuelle Beratungen per Chat oder Social-Media-Plattformen ersetzen vielfach den persönlichen Austausch. Viele Firmen erweitern zudem ihr Schutz-Produktportfolio um Türöffner, Kunststoff-Visiere, Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und ähnliche Artikel.

In einem Interview erläutert Bundesgeschäftsführer der BAG Selbsthilfe, Dr. Martin Danner, die aktuellen Herausforderungen der Selbsthilfe-Arbeit.

Hier geht es zum Artikel: www.rehacare.de

04.09.2020 | Beste Beispiele prämiert

Inklusionspreis 2020

Logo des Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020: ein Kreis aus bunten geometrischen Figuren

Die Preisträger für den Inklusionspreis der Wirtschaft 2020 stehen fest: es sind die Porzellanfabrik Hermsdorf, Shuyao Teekultur, Matthias Hartmann Orthopädie + Sport und Zahntechnik Leipzig.

Der Inklusionspreis für die Wirtschaft prämiert zum achten Mal vorbildliche Praxisbeispiele in der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen sowie in der Weiterbeschäftigung leistungsgewandelter Mitarbeitender.

„Inklusion ist ein Erfolgsfaktor für Unternehmen. Sie stärkt die Motivation und sichert den Fachkräftebedarf“, sagt der Vorstandsvorsitzendes des UnternehmensForums, Olaf Guttzeit. 

Die Initiierenden des Preises sind die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt sowie das UnternehmensForum. Schirmherr des Inklusionspreises für die Wirtschaft 2020 ist der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.inklusionspreis.de.

03.09.2020 | Alles zum Thema Recht

Aktion Mensch bündelt Informationen

Ausschnitt Internetseite Aktion Mensch: Rechte von Menschen mit Behinderung

Kennen Sie schon die gebündelten Informationen, die Aktion Mensch zum Thema "Rechte von Menschen mit Behinderung" veröffentlicht?

Menschen mit Behinderung haben heute Rechtsanspruch auf volle und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen – zumindest in der Theorie. Im Alltag heißt Recht zu haben leider nicht unbedingt, auch Recht zu bekommen. Die gute Nachricht: Wer – notfalls bis vor Gericht – für sein Recht kämpft, hat gute Chancen, zu gewinnen. Aber das kostet viel Kraft und Nerven, weshalb viele Betroffene die Auseinandersetzung scheuen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, solche Kämpfe durchzustehen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Die Aktion Mensch stellt Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung vor und zeigt Hürden auf.

Außerdem wird ein historischen Überblick, Hintergrundwissen, Erfahrungsberichte und weiterführende Informationen zum Thema Rechte von Menschen mit Behinderung veröffentlicht: www.aktion-mensch.de/inklusion/recht.html

31.08.2020 | Welche Folgen hat Corona für Menschen mit Behinderungen?

DVfR steuert Konsultationsprozess

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Die Pandemie hält alle Akteure der Rehabilitation in Atem. Neben den aktuellen Herausforderungen sind auch mittel- und langfristige Folgen für das System der Rehabilitation, der Gesundheitsversorgung und die Teilhabechancen von Menschen mit (drohenden) Behinderungen zu erwarten.

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) führt daher in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und weiteren Akteuren der Rehabilitation einen Konsultationsprozess durch, um die Folgen der Pandemie abschätzen und Bewältigungsstrategien entwickeln zu können.

Welche Fragen dabei im Fokus stehen und wie der Prozessablauf geplant ist, lesen Sie hier: www.dvfr.de

28.08.2020 | Menschen mit Behinderungen erfolgreich ausbilden und beschäftigen

900 Praxisbeispiele im REHADAT-Portal Gute Praxis

Homepage REHADAT-Gute Praxis: ein junger Mann im Rollstuhl arbeitet in einer Schreinerei

Das Portal REHADAT-Gute Praxis – mit vielen Beispielen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen – ist mit neuem Layout, erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert online gegangen.

Sie finden jetzt unter www.rehadat-gutepraxis.de:

  • 900 Beispiele gelungener Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen in Deutschland
  • Anregungen für eine optimale individuelle Arbeitsgestaltung, zum Übergang von der Schule in den Beruf sowie zu Aus- und Weiterbildung oder Umschulung von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsarten (körperliche, geistige, psychische und Sinnesbehinderungen) – z. B. Informationen zu Maßnahmen, zu eingesetzten Hilfsmitteln und zur finanziellen Förderung
  • Praxisnahe Interviews mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Beschäftigten und Fachleuten 
  • Anschauliche Best-Practice-Videos
  • Inklusionsvereinbarungen und Aktionspläne von Unternehmen aus vielen Branchen
  • Beschreibungen von modellhaften Beschäftigungen – ausgehend von der Arbeitsplatzgestaltung bis hin zu neuen Ansätzen zur beruflichen Teilhabe
  • Möglichkeiten der Beteiligung: Betriebe und Interessenvertretungen können ihre eigenen guten Beispiele schnell und einfach zur Veröffentlichung übermitteln

Dazu REHADAT-Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „REHADAT-Gute Praxis bietet einen umfangreichen und konkreten Überblick über die vielen guten Beispiele zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen in Deutschland. Wir hoffen sehr, dass wir mit diesen Informationen noch viele weitere Betriebe erreichen, inspirieren und motivieren können.“

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-gutepraxis.de.

 

26.08.2020 | Qualitative Studie

Situation von Menschen mit geistiger Behinderung in Zeiten von COVID-19

Corona-Viren vor dunklem Hintergrund. Foto: Pixabay

Unter dem Titel "Die Situation von Menschen mit geistiger Behinderung in Zeiten der COVID-19-Pandemie aus Sicht der Betroffenen, ihrer Angehörigen und Betreuungskräfte" hat das Villingen Institute of Public Health (VIPH) eine qualitative Studie veröffentlicht. Autorin der Studie ist Dr. med. Lotte Habermann-Horstmeier, MPH, Leiterin des VIPH.

Auszug aus dem Abstract:

Für die Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland haben die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie zu einschneidenden Veränderungen geführt,die auch ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit beeinflussen. Ziel der Studie war es, möglichst viele Aspekte dieser Veränderungen sichtbar zu machen. Hierzu wurden von April bis Juli 2020 im Rahmen einer qualitativen Studie mündliche bzw. schriftliche Interviews mit 20 Personen durchgeführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Zur Stichprobe gehörten neben erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung auch Angehörige, Betreuungs-und Leitungskräfte aus Behinderteneinrichtungen sowie sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte.

Download der kompletten Studie hier.

Mehr Infos zum Thema "Corona und die berufliche Teilhabe" gibt es im gleichnamigen REHADAT-Spezial

25.08.2020 | Smarte Inklusion

RehaGoal App bewährt sich in Corona-Zeiten

Ein Laptop, der die RehaGoalApp anzeigt – daneben stehen verschiedene Lebensmittel

Die an der Ostfalia Hochschule entwickelte neue App "RehaGoal" hilft Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen, Aufgaben aus dem beruflichen Alltag Schritt für Schritt abzuarbeiten. Denn komplexe Planungsaufgaben überfordern die Betroffenen häufig, was dazu führt, dass sie sich chaotisch verhalten oder begonnen Aufgaben vollständig abbrechen.

Gerade in Corona-Zeiten hat sich die App nun bewährt: Teilnehmende mit dem Berufsziel Gastronomie haben im Homeoffice mit Hilfe der App für ihre Familien gekocht.

Die App übersetzt notwendige Bedingungen einer Aufgabe in eine klare Handlungsanleitung, zum Beispiel die Zubereitung eines Lebensmittels – von den benötigten Utensilien bis hin zu Umsetzung. So können die Betroffenen eine Aufgabe erfüllen, auch wenn der Job-Coach nicht an ihrer Seite ist.

Die App ist Teil des interdisziplinären Projekts „SmarteInklusion“, in dem erforscht wird, wie Smartphone und Smartwatch bei der beruflichen Integration genutzt werden können. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Mehr Informationen finden Sie hier: https://bit.ly/2QozEbu und auch bei REHADAT: www.rehadat-hilfsmittel.de.

19.08.2020 | Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung

BA veröffentlicht Analyse für 2019

Ausschnitt Deckblatt BA-Bericht 'Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung'

Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre Analyse des Arbeitsmarktes für Menschen mit Behinderung für 2019 veröffentlicht.

Der umfangreiche Bericht beantwortet z. B. solche Fragen:

  • Wie entwickelt sich die Anzahl schwerbehinderter Menschen?
  • Welchen Grad der Behinderung haben schwerbehinderte Menschen und welche ist ihre schwerste Behinderung?
  • Wieviele schwerbehinderte Menschen sind am Erwerbsleben beteiligt?
  • Wieviele schwerbehinderte Menschen sind in größeren Betrieben beschäftigt?
  • Welchen Wirtschaftszweigen gehören diese Betriebe an?
  • Wieviele schwerbehinderte Menschen sind arbeitslos?
  • Wie alt sind sie und welche Berufsabschluss haben sie?
  • Wieviele schwerbehinderte Menschen sind an welchen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten beteiligt?

Hier können Sie den Bericht aufrufen (Excel, 2019 - Deutschland): statistik.arbeitsagentur.de