News 10

21.02.2019 | Inklusive Wege in Ausbildung?!

Broschüre zeigt Beispiele aus der Praxis

Deckblatt der Broschüre

Eine Sammlung von Fallbeispielen zur Inklusion junger Menschen mit Behinderung veröffentlichte der Paritätische Gesamtverband. Anhand von Fallbeispielen werden individuelle Wege nach Verlassen der Schule geschildert und verschiedene Ausbildungsregelungen und Maßnahmen in ihrer Umsetzung nachgezeichnet. Quer durch die Fallbeispiele wird deutlich: Individuelle Begleitung und Assistenz, passgenaue, flexible Förderung und durchlässige Strukturen sind entscheidende Grundbedingungen für erfolgreiche Inklusion – egal, ob in der regulären, in der reha-spezifischen Ausbildungsförderung im dualen System oder in der schulischen Ausbildung.

Hier finden Sie mehr Informationen und den Download der Broschüre: www.jugendsozialarbeit-paritaet.de

11.02.2019 | Save the date: 23. Mai 2019

Veranstaltung 'BTHG to to - Brücken zum Job für komplex beeinträchtigte Menschen'

Logo-Tagung-Medizin-und-Beruf-III © Bundesarbeitsgemeinschaft der medizinisch-beruflichen Rehabilitationseinrichtungen e.V.

Die Zahl der Menschen mit komplexen Problemlagen und multiplen Integrationshemmnissen wächst. Für sie braucht es ein bedarfsorientiertes Angebot zur Teilhabe, das auf die enge Zusammenarbeit von Zuweisern, Förderern und Fachdisziplinen – gemeinsam mit den Betroffenen – setzt.

Die Fachtagung 'Medizin & Beruf' der Bundesarbeitsgemeinschaft medizinische-berufliche Rehabilitation (BAG mbreha) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) beschäftigt sich am 23. Mai in Berlin mit Herausforderungen und Lösungen. Mehr Infos unter: www.medizin-und-beruf.de

07.02.2019 | Jetzt kostenlos downloaden!

Neue Gemeinsame Empfehlung zum Reha-Prozess veröffentlicht

Logo_Bundesarbeitsgemeinschaft_fuer_Rehabilitation © Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V.

Die BAR hat eine neue Fassung der Gemeinsamen Empfehlung zum Reha-Prozess veröffentlicht. Hierfür haben die Reha-Träger auf Ebene der BAR Regelungen vereinbart, wie sie die Vorschriften des SGB IX und des BTHG auslegen und umsetzen. Dabei wurden Neuregelungen des Bundesteilhabegesetzes im Zusammenhang aufgegriffen und das Vorgehen bei einzelnen Elementen des Prozesses wie etwa der Bedarfsfeststellung, Zuständigkeitsklärung oder Teilhabeplanung konkretisiert.

Die zum 1. Dezember 2018 in Kraft getretene Gemeinsame Empfehlung Reha-Prozess kann bei der BAR als gedrucktes Exemplar bestellt oder auf der BAR Homepage kostenlos heruntergeladen werden:www.bar-frankfurt.de/publikationen/gemeinsame-empfehlungen

04.02.2019 | Jetzt bewerben!

Lebensspur Auszeichnung für Menschen mit Behinderung 40plus

Logo Stiftung Lebensspur e.V. © Stiftung Lebensspur e.V.

Zum dritten Mal wird in diesem Jahr die Lebensspur Auszeichnung vergeben. Diesmal mit dem Schwerpunkt "Beachtenswerter Lebensweg von Menschen mit Behinderung 40plus". Stiftung Lebensspur e.V. vergibt die mit je 5.000 Euro dotierte Auszeichnung an jeweils einen Preisträger und eine Preisträgerin.

Bewerben können sich Menschen, die dazu bereit sind, der Öffentlichkeit ihren gemeisterten Lebensweg und die damit verbundenen Herausforderungen darzustellen.

Neben Eigenbewerbungen besteht auch die Möglichkeit Kandidaten vorzuschlagen. Bewerbungsvoraussetzung ist, dass die Bewerber mindestens 40 Jahre alt oder aber im Jahr 2019 ihr 40. Lebensjahr vollenden.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 6. Mai 2019.

Mehr Informationen unter: www.stiftung-lebensspur.de/lebensspur-auszeichnung-2019

01.02.2019 | 14 Krankheitstage weniger

Studie belegt volkswirtschaftlichen Nutzen von Reha

Grafik Glühbirne

Eine von der AOK und der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in Auftrag gegebene repräsentative Studie konnte erstmals die positiven finanziellen Effekte von Reha auf die Volkswirtschaft belegen.

Untersucht wurden die Datensätze von Rehabilitanden mit Rückenschmerzen, der häufigsten Reha-Diagnose bei Erwerbsfähigen. Laut der Studie haben Menschen mit chronischen Rückenbeschwerden, die an einer Rehabilitation teilnehmen, in den ersten beiden Jahren nach einer Reha durchschnittlich 14 Krankheitstage weniger im Vergleich zu Patienten, die keine Reha-Maßnahme durchlaufen.

Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Rechnung belegt nicht nur, dass sich die Kosten für eine Reha amortisieren, sondern auch, dass sich dadurch sogar mehr als 700 € pro Rehabilitanden einsparen lassen. Hochgerechnet für 346.000 Rehabilitanden der Orthopädie ergibt das laut Studie eine Ersparnis von 243 Mio. € pro Jahr. Weitere Effekte, wie eine Stabilisierung von Erwerbsverläufen und Vermeidung bzw. Verzögerung von Berentungen, seien dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Mehr Informationen finden zur Studie finden Sie bei der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation: www.dvfr.de.

29.01.2019 | Was gibt es Neues bei REHADAT?

Lesen Sie unseren aktuellen Newsletter!

REHADAT-Newsletter-Kopf © REHADAT

Wir haben heute unserer aktuellen Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen veröffentlicht. Sie finden darin folgende Inhalte:

  • Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe online
  • Gute Praxis: Kölner Brauerei begegnet Fachkräftemangel mit Inklusion
  • Urteil: Schadensersatz wegen verweigerter stufenweiser Wiedereingliederung
  • Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: REHADAT informiert
  • Sonderförderung der beruflichen Teilhabe durch Bund und Länder
  • Neue Förderleistungen: Sonderkondition für schwerbehinderte Langzeitarbeitslose
  • Neue Projekte und Studien
  • BIBB-Sammelband zu inklusiver Gestaltung beruflicher Bildung
  • Befragung zum Thema barrierefreie IT-Arbeitsplätze
  • Rechte von Menschen mit Behinderung in Leichter Sprache
  • AAATE 2019 "Global Challenges in Assistive Technology"
  • ICF-Anwenderkonferenz im März in Stendal
  • REHADAT auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg

Hier geht es zum aktuellen REHADAT-Newsletter: www.rehadat.de

29.01.2019 | Was Unternehmen zur Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe wissen müssen

Neues REHADAT-Portal informiert

Logo Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe

Ab einer Betriebsgröße von 20 Arbeitsplätzen sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Personen zu besetzen. Tun sie dies nicht, fällt eine sogenannte Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe an.

160.000 Betriebe waren 2016 insgesamt von dieser gesetzlichen Regelung betroffen. 41.000 von ihnen hatten keinen einzigen Pflichtarbeitsplatz mit einem schwerbehinderten Menschen besetzt und zahlten die volle Ausgleichsabgabe. Insgesamt mussten 97.000 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eine monatliche Ausgleichsabgabe zwischen 125 und 320 € pro unbesetztem Pflichtarbeitsplatz bezahlen.

Um die Unternehmen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und der Reduzierung der Ausgleichsabgabe zu unterstützen, ist seit heute das neue Portal rehadat-ausgleichsabgabe.de online. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Personalabteilungen, Schwerbehindertenvertretungen und Steuerbüros können sich im neuen Portal über die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe nach § 160 SGB IX informieren.

Nutzer und Nutzerinnen finden im Portal Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie wird die Abgabe berechnet und entrichtet?
  • Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es?
  • Wie kann die Ausgleichsabgabe reduziert werden?
  • Welche Sonderregelungen gelten für kleine Betriebe und welche schwerbehinderten Beschäftigten zählen doppelt?
  • Welche Rolle spielen Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen?
  • Wofür wird das Geld verwendet, das in den Topf der Ausgleichsabgabe fließt?

Ein weiteres Plus der neuen REHADAT-Website: Nutzerinnen und Nutzer gelangen mit wenigen Klicks zu allen Informationen, die sich in den REHADAT-Portalen zur Ausgleichsabgabe finden, wie etwa zur Ersparnisrechner-App, zu den Kontaktdaten der Integrationsämter und Agenturen für Arbeit, zu Urteilen zum Thema Anzeigeverfahren und vielem mehr.

Dazu Kompetenzfeldleiterin Petra Winkelmann: „Wir freuen uns, den betrieblichen Akteuren eine neue praktische Informationsquelle speziell zur Ausgleichsabgabe anzubieten. Denn Unternehmen, die gut informiert sind, tun sich mit der Beschäftigung behinderter Menschen wesentlich leichter.“

Hier können Sie das neue Portal aufrufen: www.rehadat-ausgleichsabgabe.de

28.01.2019 | DisAbility Talent werden in Berlin

Programm startet in Kürze

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Das DisAbility Talent Programm vernetzt Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung mit Top-Unternehmen (SAP, BASF, Axel Springer, PwC, Robert Koch Institut und Sanofi) jetzt auch in Berlin. Studierende und AbsolventInnen mit Behinderung und chronischer Erkrankung bekommen die Gelegenheit, deutsche und internationale Unternehmen zu treffen, die eine Behinderung als positiven Aspekt des Profils schätzen. Jetzt schnell noch bis zum 10. Februar bewerben!

Mehr Informationen bekommen Sie hier: www.disability-talent.com

25.01.2019 | Gute Praxis!

Kölner Brauerei begegnet Fachkräftemangel mit Inklusion

Mann im roten Overall sitzt auf großen Holzfässern und hält ein kleines Holzfass unter dem Arm

Die Kölner Brauerei Früh bildet gezielt Menschen mit Behinderung aus und beschäftigt sie in Produktion, Verwaltung, Gastronomie und im eigenen Hotel. Früh setzt z.B. Menschen mit Einschränkungen der Mobilität, chronischen Erkrankungen, Gehörlosigkeit, Lernbehinderung und Autismus ein. Ursprünglich als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel eingesetzt, gehört die Teilhabe von Menschen mit Behinderung heute fest zur Personalpolitik des Unternehmens.

Lesen Sie bei REHADAT-Gute Praxis, wie Früh anfängliche Probleme – auch unkonventionell – meistern konnte, welche Kontakte und Maßnahmen besonders nützlich sind und wie Kollegen und Kolleginnen reagiert haben: www.rehadat-gutepraxis.de

23.01.2019 | Jetzt bewerben!

luftsprung campus Stipendien 2019/2020

Junge Frau, die eine gute Idee hat

Junge Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Mukoviszidose, Rheuma, chronische Darmerkrankungen, MS oder ähnlich verlaufenden Erkrankungen, können sich ab sofort wieder um ein „luftsprung campus“-Stipendium für ein Studium oder eine Berufsausbildung bewerben.

Bewerbungen können bis zum 15. April 2018 eingereicht werden. Der aktion luftsprung-Bewilligungsausschuss wird bis Ende Juni 2018 die Bewerber auswählen, die ab dem 01.10.2018 dann eine finanzielle Unterstützung von bis zu EUR 500 pro Monat für ein Jahr erhalten sollen. Im Oktober findet dann voraussichtlich die Verleihungsfeier für die Stipendiaten des neuen Jahrgangs 2019/20 statt.

Weitere Details zur Bewerbung auf der Webseite: www.aktion-luftsprung.de.