Pressemitteilungen

Was tut sich bei REHADAT? Bleiben Sie auf dem Laufenden und lesen Sie hier unsere aktuellen Pressemitteilungen.

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Foto von Anja BrockhagenPressekontakt:
Anja Brockhagen
Konrad-Adenauer-Ufer 21
50668 Köln
Telefon: 0221 4981- 845
E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de

29.11.2018: Neue REHADAT-Homepage veröffentlicht - alle Informationen zur beruflichen Teilhabe einfacher zu finden

Seit heute ist die neue REHADAT-Einstiegsseite www.rehadat.de online: mit neuem Design und Logo, umfassenderen Inhalten und einer verbesserten Suche. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – die für sie wichtigen Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung noch einfacher und schneller finden.

Das komplette REHADAT Informationsangebot gliedert sich in sechs umfangreiche Themenfelder: Hilfsmittel und Arbeitshilfen, Im Arbeitsleben, Bildung und Qualifizierung, Förderung und Ausgleich, Adressen und Kontakte sowie Recht, Wissen und Forschung. Diese Themen bieten den Einstieg zu allen 14 REHADAT Portalen, zahlreichen Publikationen, Apps und Seminaren. Die Portale sind außerdem direkt über den gleichnamigen Menüpunkt erreichbar.

Jedem Thema sind verschiedene REHADAT-Quellen zugeordnet: Zum Beispiel sind im Themenfeld „Hilfsmittel und Arbeitshilfen“ nicht nur Informationen über die Produkte selbst zu finden, sondern auch Praxisbeispiele, die zeigen, wie Arbeitsplätze mit diesen Hilfsmitteln behinderungsgerecht gestaltbar sind. Literatur zur Hilfsmittelversorgung ist hier genauso aufgeführt wie Urteile zu deren Kostenübernahme.

Zusätzlich gelangen Nutzer über die verbesserte, fehlertolerante Suche an alle Informationen. Funktionen wie Autovervollständigung, Synonymsuche und Filter unterstützen dabei. Die Suchergebnisse sind nach Relevanz und Aktualität sortierbar.

Dazu IW-Kompetenzfeldleiterin Petra Winkelmann: „Wir haben uns im Vorfeld viel mit unseren Nutzern und Nutzerinnen ausgetauscht, um unser Angebot weiter zu optimieren. Mit dem neuen Design, der neuen Suche und den vielen Zusatzinformationen auf unserer Homepage haben wir einen guten Anfang gemacht. Unsere Portale werden nun Schritt für Schritt folgen.“

Ansprechpartnerin bei REHADAT ist Anja Brockhagen, Tel.: 0221 4981-845, E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de

26.02.2018: 26. Verzeichnis der Reha-Forschenden ist online - REHADAT veröffentlicht neue Ausgabe 2018

Zum 27. Reha-Kolloquium (26.-28.2., München) ist jetzt das "Verzeichnis der Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler 2018" erschienen. Die aktualisierte 26. Ausgabe informiert darüber, wer in Deutschland zu Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion forscht. 267 Forschende aus allen Fachdisziplinen sind mit ihren Forschungsschwerpunkten und Kontaktdaten aufgelistet und geben an, ob und wie sie mit der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) arbeiten. Darüber hinaus sind alle Forschenden und ihre Angaben mit dem Portal REHADAT Forschung verlinkt.

Neben rehabilitationswissenschaftlichen Fragen werden Entwicklungen und Leitthemen aus Politik und Gesellschaft aufgegriffen, etwa zum Bundesteilhabegesetz, zur Unabhängigen Teilhabeberatung und zur Etablierung einer Teilhabeforschung. Auch zum diesjährigen Rahmenthema des Reha-Kolloquiums „Rehabilitation bewegt!“ gibt es Informationen zur Forschung in den Bereichen Bewegungstherapie, Sport und Physikalische Medizin.

Die 26. Ausgabe kann im Portal REHADAT-Forschung unter www.rehadat-forschung.de kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Der Online-Meldebogen zur Neuaufnahme in das Verzeichnis ist abrufbar unter www.rehadat-forschung.de.

Das Verzeichnis erscheint jährlich zum Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium. Herausgeber sind REHADAT, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation und die Deutsche Rentenversicherung Bund.

Ansprechpartnerin bei REHADAT ist Jasmin Saidie, Tel.: 0221 4981-846, E-Mail: saidie@iwkoeln.de.

29.09.2017: REHADAT-Wissensreihe "In Schwermut steckt Mut!" - Berufliche Teilhabe von Menschen mit Depressionen

Wie können Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, weiter am Berufsleben teilhaben? Antworten auf diese Frage gibt es in der neuesten REHADAT-Wissensreihe „In Schwermut steckt Mut!“. Die Broschüre beschreibt, wie Arbeit für Menschen mit Depressionen gestaltet werden kann, welche Ansprechpartner es gibt und liefert Grundinformationen über die Krankheit.

Im Jahr 2015 waren in Deutschland ca. 4,1 Millionen Menschen an einer Depression erkrankt. Viele Betroffene verheimlichen ihre Erkrankung, um Nachteile im Beruf wie soziale Ausgrenzung oder eine Kündigung zu vermeiden. Mit der richtigen medizinischen Versorgung und Unterstützung im Berufsalltag ist es aber häufig möglich, die an Depressionen erkrankten Mitarbeitern leitstungsfähig und langfristig im Berufsleben zu halten.

Die REHADAT-Wissensreihe beschreibt betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Depressionen anzupassen und ihre berufliche Teilhabe zu unterstützen: z. B. durch die Veränderung von Arbeitszeiten, -routinen und -inhalten, personelle Unterstützung am Arbeitsplatz, Job-Coaching oder spezielle Arbeitsmittel. Experteninterviews aus den Bereichen Arbeitsmedizin und Job-Coaching sowie ein Fallbeispiel zur Arbeitsgestaltung aus der Praxis greifen diese Aspekte auf.

Ein weiteres zentrales Thema der Broschüre ist, wie und mithilfe welcher Anlaufstellen Arbeitgeber und Mitarbeiter für depressive Erkrankungen sensibilisiert werden und wie sie betroffene Kollegen konkret unterstützen können.

Darüber hinaus erhalten Leser unter anderem Informationen zu Depressionen und ihren Erscheinungsformen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Fahreignung, BEM und stufenweise Wiedereingliederung, Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld sowie weiterführende Tipps, Ansprechpartner und Literaturhinweise.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe: www.rehadat.de/publikationen/

Ansprechpartnerin bei REHADAT ist Jasmin Saidie, Tel.: 0221 4981-846, E-Mail: saidie@iwkoeln.de.

05.09.2017: Motiviert und produktiv trotz schwerer Krankheit: REHADAT-Studie „Mit Multipler Sklerose im Job“

Viele Menschen stehen trotz ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose (MS) als qualifizierte Fachkräfte aktiv im Berufsleben, so die Ergebnisse einer empirischen REHADAT-Studie auf Basis einer Befragung von rund 750 Betroffenen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten, nämlich zwei Drittel, arbeitet in Vollzeit. Ein Viertel der Befragten konnte seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen, ohne auf unterstützende Maßnahmen angewiesen zu sein.

Etwa jeder sechste Beschäftigte in der Befragung fühlt sich bislang nicht durch die Erkrankung im Arbeitsleben eingeschränkt. Wenn Unterstützungsbedarf besteht, nehmen die meisten Betroffenen die Hilfe ihrer Vorgesetzten und Kollegen an. Flexible Arbeitszeiten schätzt knapp die Hälfte als hilfreich ein. Die Beschäftigten mit einer MS-Erkrankung nutzen darüber hinaus häufig Seh- und Mobilitätshilfen, ergonomisches Arbeitsmobiliar, Hebe- und Transportgeräte sowie spezielle Computer und Software.

Eine offene Kommunikation trägt dazu bei, dass die Arbeitsplätze passend auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten werden können. Beschäftigte, die offen mit ihrer Erkrankung umgehen, berichten sechs Mal so häufig, dass ihr Arbeitsplatz angemessen gestaltet ist, um problemlos die beruflichen Aufgaben zu erfüllen.

Gleichwohl besteht noch Aufklärungsbedarf – sowohl auf Seiten der Betroffenen, die gern im Arbeitsleben verbleiben wollen, als auch auf Seiten der Betriebe, in denen vielfach das Wissen über den Umgang und über Unterstützungsmöglichkeiten von Beschäftigten mit MS fehlt. Den betroffenen Menschen fehlen vor allem Informationen zu rechtlichen und finanziellen Aspekten. Nur eine Minderheit fühlt sich zur Erkrankung und zu den beruflichen Auswirkungen gut informiert.

Weitere Informationen im IW-Report 25: www.iwkoeln.de

Ansprechpartnerin bei REHADAT ist Patricia Traub, Tel.: 0221 4981-801, E-Mail: traub@iwkoeln.de